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Formel 1: Red Bull hätte gerne mehr Power

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Formel 1 - Red Bull  

Red Bull hätte gerne mehr Power

14.09.2010, 08:55 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Formel 1: Red Bull hätte gerne mehr Power. Dank mehr Motorleistung fährt Vitantonio Liuzzi mit seinem Force India vor Red-Bull-Pilot Mark Webber. (Foto: imago)

Dank mehr Motorleistung fährt Vitantonio Liuzzi mit seinem Force India vor Red-Bull-Pilot Mark Webber. (Foto: imago)

In der Fahrerwertung der Formel 1 hat Red-Bull-Pilot Mark Webber wieder die Führung übernommen. Dennoch herrscht bei seinem Rennstall nach dem Großen Preis von Italien alles andere als eitel Sonnenschein. Denn gerade auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke wie in Monza zeigte sich einmal mehr, das den Renault-Triebwerken in den Red Bulls im Vergleich zur Konkurrenz die Power fehlt.

Teamchef Christian Horner bezifferte den Nachteil der Motoren aus Frankreich im Gespräch auf "30 bis 35 PS". Dieser Nachteil sei vor allem in Monza "gegenüber Mercedes gewaltig." Bei Red Bull errechnete man, dass allein die geringere Motorleistung in Monza rund eine halbe Sekunde pro Runde ausmacht.

Liuzzi redet Unterschied klein

Bereits in dieser Saison hätte Red Bull gerne Mercedes-Aggregate für seine Autos verwendet. Aber dieses Ansinnen scheiterte angeblich am Veto seitens McLaren. Die Engländer haben ebenso wie die Autos von Force India und die Werksautos der Schwaben einen Mercedes-Motor im Heck. "Mercedes liefert uns wirklich tolle Motoren, es gibt vielleicht wirklich einen Unterschied. Aber man kann das bestimmt nicht genau beziffern", lobt Force-India-Pilot Vitantonio Liuzzi. Red-Bull-Berater Helmut Marko kontert: "Die Werte sind realistisch, weil wir entsprechende Simulationen gemacht haben."

Das große Problem für Red Bull ist, dass der Nachteil auf absehbare Zeit nicht verschwinden wird. "Wir laufen Sturm, weil die Einfrierung der Motoren bedeutet, dass wir seit zwei Jahren ein PS-Manko haben. Mercedes stellt sich taub und stumm. Die billigen eine Angleichung nicht", sagt Marko. Teamchef Horner hat schon oft die Forderung nach einer neuen Leistungsangleichung der Formel-1-Motoren gestellt. Auch Marko stößt ins selbe Horn. "Es darf nicht so sein, dass wir auch 2011 und 2012 das gleiche Manko haben", sagt der Österreicher.

Vergeltungsmaßnahmen angedroht

Für eine neue Angleichung der Triebwerke bräuchte man die Zustimmung aller Konkurrenten. Sollte Mercedes diese tatsächlich verweigern, dann behielten nicht nur die Silbernen, sondern auch McLaren und Force India weiter einen enormen Vorteil. Die Konkurrenz sieht die ganze Sache naturgemäß ein wenig gelassener. "Die sind doch auch schnell und plötzlich auf diesen Strecken gut dabei", sagt Liuzzi etwas schnippisch in Richtung Red Bull. "Der Liuzzi braucht nicht einmal Windschatten, der fährt einfach so vorbei", hält Marko dagegen.

Sollte die Zustimmung von Mercedes für eine Angleichung nicht kommen, könnte dies auch Vergeltungsmaßnahmen nach sich ziehen. "Es wird an dem Motorenreglement für 2013 erarbeitet. Dafür braucht man einen Konsens aller Hersteller. Wenn Mercedes also stur bleibt, dann kann ich mir vorstellen, dass Renault auch auf die Wünsche von Mercedes nicht eingeht", droht Marko. Einen Wechsel des Motorenlieferanten wird es aller Voraussicht nach nicht geben. "Wir planen mit Renault", stellt Marko klar. Mercedes habe offenbar keinerlei Interesse daran, dass das deutsche Talent Sebastian Vettel mit einem Produkt der Stuttgarter unterwegs sei. "Offensichtlich nicht, sonst hätten sie uns schon längst mit Motoren beliefert. Wir nehmen das zur Kenntnis", sagt Marko enttäuscht.

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