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Der FC Bayern patzt gegen Köln

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Spielverderber Köln erobert einen Punkt

16.09.2010, 17:23 Uhr | dpa, dpa

Der FC Bayern patzt gegen Köln. Bayerns Ribéry behauptet sich gegen Kölns Yalcin. (Foto: dpa)

Bayerns Ribéry behauptet sich gegen Kölns Yalcin. (Foto: dpa)

Mit einer konsequenten Zerstörer-Taktik hat der 1. FC Köln dem FC Bayern München die Oktoberfeststimmung verdorben. Der deutsche Meister kam zum Wiesn-Auftakt vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus.

Nach nur fünf Punkten aus vier Spielen - davon drei zuhause - hat der Titelverteidiger den Bundesligastart gründlich verpatzt. Die Kölner ermauerten dagegen einen wertvollen Zähler, hatten am Ende sogar Konterchancen zum glücklichen Sieg.

Gefühlte 99 Prozent Ballbesitz

Die Rollen auf dem Platz waren rasch verteilt. Inklusive der einzigen Angriffsspitze Lukas Podolski waren die Kölner praktisch nur auf Zerstören des Spiels aus. Die Bayern mühten sich, hatten gefühlte 99 Prozent Ballbesitz, aber fanden kaum Lücken im dichten Abwehrnetz des Gegners. Zähe Ballpassagen sorgten kaum für Unterhaltung. Nur selten konnten Franck Ribéry und Toni Kroos über die Flügel das Spiel beschleunigen, zudem fehlte es den Münchnern an Laufbereitschaft.

Müller hat Pech mit einem Distanzschuss

Torchancen blieben in der ersten Spielhälfte Mangelware: Miroslav Klose verfehlte einmal das Tor per Kopf (28.) und prüfte zudem FC-Keeper Faryd Mondragon mit einem Schuss (34.). Außerdem traf Ribéry das Außennetz (33.). Köln fand offensiv praktisch gar nicht statt, ein harmloser Schussversuch von Taner Yalzin war alles (19.). Die Kölner hielten ihre Spielverderber-Rolle auch nach der Pause aufrecht, versuchten aber nun zu kontern. Und die Bayern? Erhöhten das Tempo, so wie sie es auch schon beim 2:0 in der Champions League gegen den AS Rom getan hatten. Die Gäste-Abwehr um den umsichtigen Chef Pedro Geromel wurde nun mehr gefordert, geriet aber nur selten wirklich ins Wackeln. Der diesmal als hängende Spitze agierende Nationalspieler Müller hatte Pech mit einem zur Ecke abgefälschten Distanzschuss (52.), Daniel van Buytens Versuch mit der Hacke wurde geklärt (66.).

Köln fast mit dem Kontertor

Unermüdlich, aber auch einfallslos rannten die Münchner an. Im Sturmzentrum ersetzte Mario Gomez seinen Nationalelf-Kollegen Klose, blieb aber einmal mehr wirkungslos. Den Kölnern eröffnete sich nun Raum zum Kontern, den sie beinahe erfolgreich genutzt hätten. Erst scheiterte der aufgerückte Verteidiger Miso Brecko an Jörg Butt (77.). Dann konnte der Bayern-Schlussmann auch den Schuss des halbrechts frei vor ihm auftauchenden Sebastian Freis reaktionsschnell parieren (77.). In der Nachspielzeit verpuffte auch der letzte Münchner Versuch: Einen harten Freistoß von Ribéry wehrte Mondragon ab, im Nachsetzen konnte Müller die große Kopfball-Chance nicht verwerten.


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