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Derbyzeit in der Bundesliga

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St. Pauli will den großen HSV ärgern

18.09.2010, 15:38 Uhr | dpa, dpa

Derbyzeit in der Bundesliga. Torfabrik im Blick: St. Paulis Charles Takyi. (Foto: imago)

Torfabrik im Blick: St. Paulis Charles Takyi. (Foto: imago)

Derbytime in der Bundesliga: Zum Abschluss des 4. Spieltags gibt es noch zwei echte Highlights für alle Fußballfans: In Hamburg steigt zunächst um 15.30 Uhr das Duell des FC St. Pauli gegen den HSV, um 17.30 Uhr empfängt Schalke 04 den großen Rivalen Borussia Dortmund. Und im Windschatten des Revierderbys läuft noch Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Nürnberg.

St. Pauli will keine Geschenke verteilen

Der Hamburger SV tritt in Bestbesetzung die rund Acht-Kilometer-Reise zum Nachbarn FC St. Pauli an. Der Stadtrivale hingegen beklagt vor dem ersten Derby am Millerntor (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) den wochenlangen Ausfall von Angreifer Richard Sukuta-Pasu. Der U 21-Nationalspieler habe im Training einen doppelten Bänderriss im linken Sprunggelenk erlitten, teilte der Verein mit. St. Paulis Coach Holger Stanislawski setzte bereits zwei Tage vor dem Derby Geheimtraining an der Kollaustraße an. "Wir wollen keine guten Gastgeber sein", sagte der ehemalige Abwehrspieler, der mit seinem Team unbedingt punkten will, um nicht in den Tabellenkeller zu rutschen.

Public Viewing am Volkspark

Der ambitionierte HSV rechnet fest mit drei Punkten, um sich im oberen Tabellen-Drittel festzusetzen. "Wir sind der Favorit, das ist doch klar", sagte Trainer Armin Veh, "aber auf St. Pauli wird es schwer zu gewinnen". Vermutlich wird er erneut Stürmer Mladen Petric und Mittelfeldspieler Piotr Trochowski auf der Bank lassen. Torhüter Frank Rost steht zum 400. Mal in einem Bundesliga-Spiel zwischen den Pfosten. Rund um das Millerntor sollen mehr als 1000 Sicherheitskräfte für Ruhe sorgen. Im Stadion herrscht Alkoholverbot. Der HSV bietet ein Public Viewing am Volkspark an und will die 24.000 Zuschauer von St. Pauli toppen.

Bundesliga-Video 
Derby-Fieber in Hamburg

"Es herrscht eine wahnsinnige Vorfreude in der Stadt", sagt Pauli-Trainer Stanislawski. zum Video

Schalke hofft auf die Trendwende gegen Dortmund

Für den FC Schalke 04 kommt nach drei Auftaktniederlagen in der Bundesliga der Revier-Klassiker gegen Borussia Dortmund (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gerade Recht. "Es wird ein heißer Tanz", sagte Schalke-Kapitän Manuel Neuer und fügte hinzu: "Alle wissen, worum es geht. Wir können vieles gutmachen und uns Selbstvertrauen zurückholen." Doch der BVB kommt nach dem 4:3-Erfolg in der Europa League bei Karpati Lwiw mit breiter Brust in die Arena. Und nach sechs sieglosen Derbys in Folge kündigte Dortmunds Kevin Großkreutz an: "Diesmal sind wir dran."

Magath: Können uns keinen Hurra-Fußball leisten

Personell haben beide Trainer Sorgen. Dortmund muss nicht nur im Derby, sondern mindestens zwei Monate auf Kapitän Sebastian Kehl verzichten. Der 30-Jährige hat sich eine Muskelverletzung im Hüftbereich zugezogen. Bei den Gastgebern wird wohl der frühere Borusse Christoph Metzelder sein erstes Derby in Diensten der Schalker aufgrund von Leistenproblemen verpassen. Ivan Rakitic und Jermaine Jones droht aus Leistungsgründen die Zuschauerrolle. Selbst dem für 13 Millionen Euro geholten Spielmacher José Manuel Jurado kommt wohl wieder nur die Joker-Rolle zu. "Die Integration einen Spielmachers ist das Schwierigste. Wir brauchen Stabilität und können uns keinen Hurra-Fußball leisten", sagte Magath. Dafür gibt Star-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar sein Heimdebüt. "Wir müssen das Spiel gegen Dortmund gewinnen - allein schon für die Fans", sagte der Niederländer.

Nürnberg reist mit Selbstvertrauen nach Leverkusen

Bayer Leverkusen bangt vor der Partie gegen den 1. FC Nürnberg (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) um den Einsatz von Gonzalo Castro. Der Verteidiger erlitt beim 4:0 in der Europa League gegen Rosenborg Trondheim eine Prellung am Oberschenkel. Noch nicht wieder zur Verfügung steht Renato Augusto, der nach seinen Problemen an der Patellasehne am Montag das Training neu aufnehmen soll. Michael Ballack fällt weiter aus. Nürnberg reist trotz des Fehlens von Torjäger Albert Bunjaku selbstsicher ins Rheinland. "Das Selbstvertrauen ist da. Wir fahren ohne Angst nach Leverkusen. Meine Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck", sagte Trainer Dieter Hecking. Für Bunjaku, der wegen einer Knieoperation vermutlich ein halbes Jahr ausfallen wird, kommt Mittelfeldspieler Mike Frantz in die Mannschaft.

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