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Bundesliga: Dortmund verstärkt die Krise von Schalke 04

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Bundesliga - Sonntagsspiele  

Überzeugender Derbysieg für Dortmund

19.09.2010, 22:17 Uhr | t-online.de, t-online.de

Bundesliga: Dortmund verstärkt die Krise von Schalke 04. Shinji Kagawa (vorne) und Nuri  Sahin jubeln. (Foto: ap)

Shinji Kagawa (vorne) und Nuri Sahin jubeln. (Foto: ap)

Dortmunds Selbstvertrauen aus dem Last-Minute-Sieg in der Europa League in Lwiw wirkte im Derby auf Schalke nachhaltig: Das hoch verdiente 3:1 durch die Neuzugänge Shinji Kagawa und Robert Lewandowski bugsierte die Gäste auf Rang drei der Tabelle und legte die ganze königsblaue Misere schonungslos offen. Vize-Meister Schalke erlebte die Tor-Premiere Klaas Jan Huntelaars, behält aber auch nach vier Bundesliga-Partien die Rote Laterne und wartet auf seinen ersten Punkt. Die Punkte teilten parallel Leverkusen und Abstiegskandidat Nürnberg in der BayArena, wo keine Tore fielen. Spannend bis zum Schluss verlief zuvor das Hamburger Derby. Aufsteiger St. Pauli fehlten beim 1:1 zwei Minuten zum Heimerfolg über den HSV.

Der seit Wochen auf die Bank verbannte Mladen Petric legte seinen ganzen Frust in seinen sehenswerten Rechtsschuss, der in der 88. Minute zum gerechten 1:1 einschlug. Fabian Boll hatte vor 24.487 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion die Hoffnung auf den ersten Derby-Erfolg des Underdogs seit 33 Jahren am Leben erhalten.

Klopps Händchen

Seinen ersten Derby-Erfolg unter Cheftrainer Jürgen Klopp feierte im fünften Versuch der BVB. Der japanische Neuzugang Shinji Kagawa langte in der 20. und 57. Minute hin. Für den Nationalspieler waren es bereits die Bundesligatore zwei und drei. In der 74. Minute ersetzte Robert Lewandowski Kagawa. Als Sahnehäubchen feierte der polnische Torschützenkönig in der 86. Minute seinen ersten Bundesligatreffer. Ex-Madrilene Huntelaar schaffte für Königsblau drei Minuten darauf das Gleiche, hatte daran aber nur wenig Freude.

Neuer und Alu verhindern Schlimmeres

Sven Bender war für Dortmund in der zehnten Minute ein Kopfballtor aberkannt worden, zudem visierte die Borussia drei Mal die Querlatte an. "Lwiw war schon ein geiles Erlebnis, aber das war noch ein Stück geiler", fasste es Benders Vorlagengeber und einer der Schusspechvögel, Nuri Sahin, bei Sky zusammen. Er habe in keiner Phase des Spiels das Gefühl gehabt, es verlieren zu können.

Schalke musste nach der Notbremse seines französischen Verteidigers Nicolas Plestan gegen Lucas Barrios ab der 61. Minute zu zehnt auskommen und hatte in Kapitän und Nationaltorwart Manuel Neuer seinen einzigen Akteur in Normalform: "Mir kam das vor, als sei das ein Freundschaftsspiel", kritisierte der 24-Jährige die fehlende Einstellung seiner Kollegen zu diesem Derby. Cheftrainer Felix Magath diagnostizierte bei seiner Elf "erstmals völlige Verunsicherung, die sich jetzt breit gemacht hat" und "ein nervliches Problem. Wir hatten überhaupt keine Chance, das Spiel zu gewinnen." Magath wolle aber "wegen dieses einen Spieles jetzt nicht alles gänzlich in Frage stellen".

Nationalstürmer Kießling und Helmes vor Löws Augen vom Platz

Aus Leverkusen, das drei Tage zuvor gegen Trondheim in der Europa League noch mit einem 4:0 geglänzt hatte, entführte der Nürnberger Club beim 0:0 den erhofften Punkt und behauptete Rang 16 gegenüber dem VfL Wolfsburg. Bitter zudem für den Tabellen-Achten Bayer 04, dass sich Nationalstürmer Stefan Kießling nach seiner Bankeinheit gegen Trondheim bereits nach 13 Minuten gegen seinen Ex-Klub verabschieden musste. Kießlings früherer Kollege Andreas Wolf verletzte Kießling im Zweikampf so schwer, dass Eren Derdiyok den 26-Jährigen früh ersetzen musste - und das vor den Augen des Bundestrainers.

Bayers Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hatte noch 24 Stunden vor der Partie in der "Bild"-Zeitung gemutmaßt, Löw möge "Stefan nicht" und nehme nach seinen drei Toren gegen Rosenborg Patrick Helmes für die EM-Qualifikations-Partie am 12. Oktober in Kasachstan in den Kader. Helmes aber gelang gegen Nürnberg sein zweiter Bundesliga-Saisontreffer nicht. Im Gegenteil: Auch beim einstigen Kölner schlug in der 57. Minute neuerlich der Verletzungsteufel zu. Der talentierte Däne Nicolai Jörgensen ersetzte den am linken Oberschenkel beeinträchtigten Helmes. Die vergangene Saison hatte der 26-Jährige vornehmlich damit verbracht, sich von seiner Kreuzbandverletzung zu erholen.

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