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Formel 1: Nick Heidfelds Zukunft bei Sauber noch offen

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Heidfelds Zukunft bei Sauber noch offen

21.09.2010, 11:09 Uhr | dpa, dpa

Formel 1: Nick Heidfelds Zukunft bei Sauber noch offen. Noch ist nicht klar, ob Heidfeld auch 2011 bei Sauber fährt. (Foto: imago)

Noch ist nicht klar, ob Heidfeld auch 2011 bei Sauber fährt. (Foto: imago)

Ein Engagement von Rückkehrer Nick Heidfeld beim Formel-1-Team Sauber über die Saison hinaus steht noch nicht fest. "Zur Fahrersituation für das nächste Jahr möchte ich mich nicht äußern, bei uns ist das komplett offen. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Zusammenarbeit mit Nick", sagte Teamchef Peter Sauber der "Stuttgarter Zeitung". Der Schweizer hatte Heidfeld für die letzten fünf Grand Prix des Jahres verpflichtet. Der Mönchengladbacher wird beim Nachtrennen in Singapur am Sonntag (ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) sein Comeback geben.

Der 33-Jährige ersetzt den enttäuschenden Spanier Pedro de la Rosa, von dem sich Sauber nach dem Rennen in Monza getrennt hatte. Heidfeld soll vor allem für den Japaner Kamui Kobayashi, der schon einen Vertrag für das kommende Jahr hat, ein Gradmesser sein. Der 24-Jährige hatte trotz seiner fehlenden Erfahrung den routinierten de la Rosa hinter sich gelassen.

Sauber: "Wissen nicht, wie gut das Auto ist"

"Mit etwas Distanz betrachtet, sind die beiden auf einem ähnlichen Niveau gefahren, denn im Qualifying-Duell steht es 7:7. Und genau das ist unser Problem. So können wir nur schwer einschätzen, wie gut dieses Fahrzeug wirklich ist", sagte Sauber. Ein Formel-1-Anfänger könne unmöglich im ersten Jahr das Maximum bringen, dazu fehle ihm die Erfahrung. "Und wenn dann der zweite Fahrer in etwa gleich schnell ist, ist diese Situation nicht befriedigend."

Wiedersehen mit altem Bekannten

Heidfeld ist bei Sauber kein Unbekannter. Insgesamt sieben Jahre seiner Karriere war er für das Team aus Hinwil gefahren und bringt die Erfahrung aus 169 Rennen mit. Nach dem Ausstieg von BMW am Ende der vergangenen Saison hatte der Mönchengladbacher keinen Job als Stammfahrer mehr bekommen. Heidfeld heuerte deshalb als Testfahrer bei Mercedes an und hatte seinen Job erst vor einem Monat gegen die Rolle als Testpilot beim Reifenhersteller Pirelli getauscht.

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