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Formel 1: Barrichello hält Schumi Stillstand vor

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Formel 1 - Michael Schumacher  

Spitze von Barrichello, Lob von Alonso

25.09.2010, 14:59 Uhr | t-online.de, dpa, t-online.de, dpa

Formel 1: Barrichello hält Schumi Stillstand vor. 2005 noch mit vereinten Kräften für Ferrari unterwegs: Der Brasilianer Rubens Barrichello (li.) und der Rekordweltmeister Michael Schumacher. (Foto: imago)

2005 noch mit vereinten Kräften für Ferrari unterwegs: Der Brasilianer Rubens Barrichello (li.) und der Rekordweltmeister Michael Schumacher. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Höher als zwei Mal auf Rang vier wusste sich Michael Schumacher in seiner Comeback-Saison im Mercedes nicht zu platzieren, da noch fünf von 19 WM-Läufen ausstehen. Satte 141 Punkte fehlen dem Neunten der WM-Tabelle vor dem GP von Singapur (das Rennen morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auf den führenden Australier Mark Webber.

Anlass genug für einen, der Schumi aus jahrelanger gemeinsamer Arbeit bei Ferrari bestens kennt, dem früheren Stallgefährten einen mitzugeben: "Die Fahrer werden besser, die Autos werden besser", zählte Rubens Barrichello bei sport.de auf. Alles habe sich weiterentwickelt, "aber Michael ist stehengeblieben". Formel-1-Rekordfahrer Barrichello, noch 15 Punkte schlechter gestellt als Schumi, scheint dessen wagemutige Asphalt-Attacke vom 1. August in Budapest nicht verwunden zu haben.

Alonso: "Michael ist eine Legende"

Diese Beinahe-Begegnung mit der Boxenmauer ist nur die frischeste Wunde im Fleisch des ansonsten sehr angenehmen und sympathischen Williams-Piloten. 2002 musste er nach einer legendären Anweisung des damaligen Ferrari-Teamchefs und heutigen FIA-Präsidenten Jean Todt in Österreich "Michael for the championship" vorbei und siegen lassen. Zwei Jahre später überbot Barrichello als erster WM-Zweiter die Marke von 100 Punkten - Weltmeister aber wurde zum insgesamt siebten und bisher letzten Mal Schumacher.

Für seinen Nachfolger als Ferraris Nummer eins, Fernando Alonso, bleibt der 41-Jährige deshalb und trotz seiner Abstinenz im aktuellen Titelrennen "eine Legende. Er hat mit Ferrari fünf Titel geholt. Ich mit Ferrari noch nicht mal einen", erklärte der Renault-Weltmeister der Jahre 2005 und 2006 in der "Bild"-Zeitung. "Michael muss niemandem mehr was beweisen, und er wird nächstes Jahr schneller sein."

Gewohnte Klasse aus Maranello

Alonso, der durchaus nicht als Freund des bekanntesten Formel-1-Piloten der Gegenwart gilt, weiß natürlich, dass er in der Scuderia Ferrari von der akribischen und professionellen Aufbauarbeit auch eines Michael Schumacher profitiert, die der dort mit Herzblut über insgesamt 14 Saisons als Fahrer, Tester und Berater verrichtete. "Hier bei Ferrari wird keiner nervös, bloß weil wir um den Titel fahren, und ich selbst war schon zwei Mal Weltmeister. Ich stehe also nicht unter Super-Druck."

2011 wird angegriffen

Schumacher erst recht nicht: Ohne die für ihn ansonsten gewohnte Anspannung und Dramatik eines Titelrennens biegt der Superstar auf die Zielgerade des Jahres ein. Den immer wiederkehrenden Spekulationen, er könnte sich nach dem unbefriedigenden ersten Comeback-Jahr erneut verabschieden, trat er wieder einmal entgegen. "Mich werdet Ihr nicht so schnell los", hatte Schumacher vor Journalisten gesagt. Daran ändert auch Barrichellos Einschätzung des still stehenden Denkmals nichts. Im Gegenteil: "Wir sind jetzt zu 100 Prozent mit dem Auto für die kommende Saison beschäftigt", sagte Schumi sport.de.

Keine Panik in Zuffenhausen

Schon längst konzentrieren sich Mercedes und sein Aushängeschild auf 2011, um den Anschluss an die in dieser Saison dominierenden Red Bull, McLaren und Ferrari zu finden. "Man darf nicht vergessen, im letzten Jahr war dieses Team Weltmeister", erinnerte er an die Erfolge des Mercedes-Vorgängers Brawn GP und gab sich optimistisch: "Was in diesem Jahr verloren wurde, kann im nächsten Jahr wieder aufgeholt werden." In Singapur tauchte der Name Schumacher in einer Ergebnisliste schon einmal weit oben auf. Er war Zweiter hinter WM-Leader Webber - allerdings nur im ersten Training.

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