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Fernando Alonso gewinnt Rennen in Singapur vor Sebastian Vettel

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Rennen in Singapur  

Sebastian Vettel verliert das Duell mit Fernando Alonso

26.09.2010, 16:14 Uhr | t-online.de, t-online.de

Fernando Alonso gewinnt Rennen in Singapur vor Sebastian Vettel. Mehr war nicht drin: Sebastian Vettel (li.) schmunzelt auf dem Podium (Foto: xpb.cc)

Mehr war nicht drin: Sebastian Vettel (li.) schmunzelt auf dem Podium (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Der Kampf um den WM-Titel nimmt immer mehr an Fahrt auf. Beim Großen Preis von Singapur, dem fünftletzten Rennen in der laufenden Saison, nutzte Fernando Alonso die Gunst der Stunde und strich die so wichtigen 25 Punkte für den Sieg ein. Sebastian Vettel, der im Red Bull den Titel nach wie vor fest im Blick hat, wurde Zweiter. Sein Teamkollege Mark Webber war der dritte Mann auf dem Podium, konnte damit seine Führung in der Fahrer-WM verteidigen. Kein Grund zur Sorge findet Vettel, der meinte: "Macht euch keine Sorgen, wir kriegen sie."


Eine Kollision mit Webber bedeutete für Lewis Hamilton das Aus. Michael Schumacher kostete ein Scharmützel mit Nick Heidfeld die Chance auf Punkte.

Fünf WM-Aspiranten auf den ersten Startplätzen

Viel spannender hätte der Start zum 15. Saisonrennen kaum sein können. Fünf Fahrer kämpfen noch um den Weltmeistertitel - und genau diese fünf standen auf den ersten fünf Startplätzen: Fernando Alonso, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Jenson Button und Mark Webber. Vettel attackierte direkt den vor ihm gestarteten Alonso, verlor aber das Duell und musste sich zunächst hinter dem Spanier einreihen.

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Vettel virtuell in Singapur

Vor dem Rennen in Singapur macht sich der Formel-1-Fahrer schonmal mit der Strecke vertraut. zum Video

Unterdessen krachte Nicke Heidfeld ins Heck eines Force-India-Boliden und verlor dabei seinen Frontflügel. Kurze Zeit später blieb Vitantonio Liuzzi mit gebrochener Hinterradaufhängung auf der Strecke liegen. Das Safety Car musste rausfahren, das Feld rückte wieder zusammen. Aus der Spitzengruppe ging nur Webber an die Box, um sich mit der härteren Reifenmischung ausstatten zu lassen. "Das wird jetzt erstmal frustrierend für Dich", hieß es anschließend vom Team, da Webber hinter Timo Glock das Rennen wieder aufnehmen musste. "Aber das wird sich noch auszahlen für uns."

Webber pflügt durchs Feld, Vettel mit Problemen

Nach dem Restart griff der Australier gleich beherzt die vor ihm fahrende Konkurrenz an. Glock wurde schnell einkassiert, und auch Kamui Kobayashi war recht flott überholt. Weiter hinten knöpfte sich Felipe Massa einen Piloten nach dem anderen vor. Der Brasilianer blieb im ersten Teil des Qualifyings stehen, ohne auch nur eine gezeitete Runde gefahren zu sein - Startplatz 24 für den Ferrari-Piloten. Entsprechend motiviert ging er zur Sache, hatte sich nach acht Runden bereits um zehn Plätze verbessert.

An der Spitze konnte sich Alonso ein wenig absetzen, denn Vettel hatte Probleme mit der Bremskühlung. Per Boxenfunk bekam er die Ansage, nicht zu hart zu bremsen, um die Anlage nicht zu überlasten. Ein echtes Duell mit dem spanischen Spitzenreiter war demzufolge nicht drin.

Vettel fährt nach dem Stopp im falschen Gang an

Zu einem echten Problem wurde dieser Umstand aber erstmal nicht, denn das gesamte Feld nahm sich eine Art Auszeit. Alle Fahrer schienen mit ihren Positionen zufrieden zu sein, das Rennen dümpelte so vor sich hin. Erst, als der obligatorische Boxenstopp-Reigen anstand, kam Bewegung in die Veranstaltung. Hamilton war der erste aus der Spitzengruppe, der sich von seinen Mechanikern mit neuen Pneus ausstatten ließ. Und prompt fuhren auch Alonso und Vettel im Doppelpack an die Box.

Während die Crew alles richtig machte, unterlief Vettel ein böser Faux-pas. Der Red-Bull-Pilot fuhr im zweiten Gang an, der Bolide bockte kurz und zwang Vettel zum Runterschalten. Das kostete ihn gut eine Sekunde - und Alonso war schon wieder davon gezogen. Hamiltons Stopp kam gut zwei, drei Runden zu spät, denn der Brite verlor seinen dritten Platz an Webber.

Unfall von Kobayashi führt zu zweiter Safety-Car-Phase

Crash von Kamui Kobayashi (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)Crash von Kamui Kobayashi (Foto: xpb.cc)Gerade, als sich das Fahrerfeld wieder sortieren wollte, krachte Kobayashi eingangs der Unterführung in die Streckenbegrenzung. Bruno Senna konnte an dieser unübersichtlichen Stelle nicht mehr ausweichen und fuhr in den verunglückten Boliden des Japaners. Das Safety Car musste zum zweiten Mal auf die Strecke - und plötzlich wurde es doch noch einmal spannend.

Hamilton schnappte sich gleich nach dem Restart Webber. Der Australier konterte, zwischen den beiden kam es zur Kollision, welche das Aus für Hamilton bedeutete. An der gleichen Stelle kam es nur einen Umlauf später zur Berührung zwischen Heidfeld und Schumacher. Heidfeld krachte seitlich in die Leitplanke, Schumacher fuhr mit schleifender Frontpartie weiter.

Rosberg fehlerfrei, Vettel muss Alonso ziehen lassen

Wie so oft fuhr Schumachers Teamkollege Nico Rosberg einen unauffälligen, aber auch fehlerfreien Grand Prix. Er hielt sich aus sämtlichen Scharmützeln heraus, beendete das Rennen schließlich als Fünfter. An der Spitze ließ Vettel nicht locker, behielt Alonso immer im Auge und wartete auf einen Fehler des Spaniers. Doch diesen Gefallen tat dieser ihm nicht. Alonso drehte seine Runden konzentriert und auf den Sieg fixiert.

Den holte sich der zweimalige Weltmeister dann auch. Vettel musste sich mit Rang zwei begnügen, während sein Teamkollege Webber den letzten freien Platz auf dem Podium einnahm. Button wurde Vierter. Für Schumacher blieb am Ende nur ein erneut enttäuschender 13. Platz.

Nachträgliche Strafe für Sutil: Zwei Plätze zurück

Adrian Sutil ist derweil nach dem Rennen nachträglich bestraft worden. Kraft des Urteils der Rennkommissare hatte der Force-India-Fahrer in der ersten Runde die Strecke verlassen und sich dadurch einen Vorteil verschafft. Sie belegten ihn mit einer Durchfahrtstrafe, gleichbedeutend mit 20 Sekunden.

Dadurch rutschte der Gräfelfinger vom achten auf den zehnten Rang zurück. Profitieren konnten dadurch Williams-Pilot Nico Hülkenberg, der nun Achter ist, und Ferrari-Fahrer Felipe Massa. Der Brasilianer rückte von Rang zehn auf neun vor.

Heikki Kovalainen wird zum Feuerwehrmann

Flammen am Heck des Lotus von Heikki Kovalainen (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)Flammen am Heck des Lotus von Heikki Kovalainen (Foto: Reuters)Einen Aufreger gab es dann aber doch noch. Heikki Kovalainens Lotus fing Feuer, der Finne griff auf der Start- und Ziellinie selbst zum Feuerlöscher und erstickte die Flammen am Heck seines Dienstwagen.

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