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Deutschen Volleyballern droht frühes WM-Aus

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Deutschen Volleyballern droht frühes WM-Aus

29.10.2010, 11:05 Uhr | dpa, dpa

Deutschen Volleyballern droht frühes WM-Aus . Deutschlands Ferdinand Tilles. (Foto: imago)

Deutschlands Ferdinand Tilles. (Foto: imago)

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Weltmeisterschaft in Italien droht den hoch gelobten deutschen Volleyballer schon in der Vorrunde das Aus. Einen Tag nach der 0:3-Lehrstunde gegen Medaillenanwärter Serbien verlor das junge deutsche Team am Sonntagabend im italienischen Triest trotz stark verbesserter Leistung auch gegen Europameister Polen unglücklich mit 2:3 (20:25, 25:21, 22:25, 25:22, 13:15).

Damit ist im letzten Vorrundenspiel gegen Außenseiter Kanada am Montag ein Sieg Pflicht, um nicht nach nur drei WM-Auftritten die Heimreise antreten zu müssen. Zu allem Überfluss machte Kanada beim 3:1 gegen Serbien seinen ersten Sieg perfekt.

Deutlich beherzter begannen die Männer des Deutschen Volleyballer-Verbandes (DVV), bei denen Bundestrainer Raúl Lozano Kapitän Björn Andrae für Sebastian Schwarz in die Startformation geschickt hatte, die Partie gegen Polen. Auch der Block, der bei der herben Klatsche gegen Serbien so gut wie gar nicht funktioniert hatte, klappte gegen den Europameister besser. Doch im Verlauf des ersten Satzes kamen die von rund 3000 Landsleuten im "Palatrieste" frenetisch angefeuerten Polen immer besser ins Spiel und sicherten sich am Ende den ersten Durchgang doch noch deutlich.

Polen haben das bessere Ende für sich

Im zweiten Satz hielten die deutschen Männer, die dem Europameister in der Weltliga in diesem Sommer gleich drei empfindliche Niederlagen zugefügt hatten, noch mehr dagegen. Deutlich aggressiver im Angriff und stärker in der Abwehr sicherten sich die DVV-Männer Punkt um Punkt und machten mit dem zweiten Satzball den Ausgleich perfekt.

Doch nach dem verlorenen zweiten Durchgang legten die Polen in der guten Partie wieder zu und holten sich den dritten Satz. Im vierten Satz wehrte sich das junge deutsche Team aber weiter nach Kräften und glich trotz zahlreicher Aufschlagfehler aus. Im fünften Satz hatte der Europameister dann das bessere Ende für sich.

Sieg gegen Kanada ist Pflicht

"Eine WM ist etwas anderes als ein Freundschaftsspiel gegen Brasilien", hatte Kapitän Andrae schon nach dem missratenen Auftakt erkannt. Gegen Serbien konnten die deutschen Männer nie an die Konstanz ihrer guten Auftritte in der Weltliga sowie bei den beiden überraschenden Testspiel-Siegen gegen Weltmeister Brasilien anknüpfen. Gegen Polen war das Team zwar verbessert, durch die unglückliche Niederlage stehen die DVV-Männer nun aber mit dem Rücken zur Wand.

Gegen Kanada ist ein möglichst klarer Sieg Pflicht, dann könnten die Deutschen einen Neu-Start bei der WM angehen. Immerhin ist es durch den ungewöhnlichen Turniermodus sogar möglich, dass der kommende Weltmeister zuvor dreimal als Verlierer das Feld verlässt.

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