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HSV schrammt gegen Kaiserslautern an einer Blamage vorbei

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Hamburger SV - 1. FC Kaiserslautern  

HSV beendet seine Durststrecke

02.10.2010, 17:28 Uhr | dpa, dpa

Der Hamburger SV ist gegen Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern an einer Blamage vorbeigeschrammt. Unter Mühen schafften die weitgehend enttäuschenden Norddeutschen ein 2:1 (0:1) gegen die Pfälzer und beendeten damit ihre Durststrecke von vier sieglosen Spielen. Dagegen hält der Abwärtstrend der Lauterer an, die nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg warten und drei Niederlagen am Stück hinnehmen mussten. Srdjan Lakic markierte den Führungstreffer der Gäste per Freistoß bereits in der dritten Minute. Ein Kopfball von Gojko Kacar brachte das 1:1 (57.); für den Siegtreffer sorgte Maxim Choupo-Moting (84.).

Die Gastgeber zeigten lange Zeit eine zerfahrene Partie. Nach dem frühen Gegentor - Lakic versenkte den Ball über den überraschten und regungslosen Torhüter Frank Rost hinweg zu seinem fünften Saisontor - präsentierten sich die Hamburger geradezu in Schockstarre. Zahlreiche Fehlpässe, kaum Spielfluss und eine erschreckende Chancenverwertung provozierten Pfeifkonzerte der 57 000 Zuschauer in der Arena. Fast eine halbe Stunde brauchte die Mannschaft von Trainer Armin Veh, um sich zu finden.

Das Aluminium rettet auf beiden Seiten

Ausgerechnet Mister Zuverlässig Ruud van Nistelrooy vergab gleich zwei Torgelegenheiten binnen drei Minuten. Erst verpasste er den von Zé Roberto hereingegebenen Ball (25.), der an den Pfosten trudelte, dann köpfte der Niederländer neben den Pfosten (28.), nachdem ihn erneut Zé Roberto mustergültig bedient hatte. Schließlich touchierte der Torjäger erneut den Pfosten mit einem akrobatischen Drehschuss (57.).

Die Pfälzer standen jedoch in nichts nach: Ivo Ilicecic schlenzte den Ball nach einem Rost-Fehler über den Tormann hinweg an den Querbalken (20.). Drei Minuten vor der Pause wuchtete Verteidiger Martin Amedick das Leder per Kopf an den Pfosten (42.). Zumindest unterhaltsam war es in den Strafräumen. Solch eine Aktion führte schließlich zum Ausgleich. Eine der zahlreichen Zuspiele von Zé Roberto köpfte der für den verletzten David Jarolim in die Partie gekommene Kacar (57.) ins Tor. Letztlich machte der Kameruner Nationalspieler Choupo-Moting aus Nahdistanz den Sieg perfekt (84.).

Systemwechsel verhilft zum Sieg

Vehs neue Offensiv-Variante ging erst zum Schluss auf. Erstmals vom Start weg liefen beim HSV zwei Stürmer in vorderster Linie auf. Neben van Nistelrooy ging der 21-jährige Choupo-Moting zu Werke. Veh hatte sein favorisiertes 4-2-3-1-System über Bord geworfen, um mehr Torchancen, mehr Effektivität im Angriff zu erzwingen. Allerdings war den Hamburgern der Ausfall von fünf Leistungsträgern (Petric, Guerrero, Jansen, Aogo, Demel) deutlich anzumerken.

Die Pfälzer, die wieder auf Verteidiger Rodnei und Mittelfeldspieler Stiven Rivic zurückgreifen konnten, spielten frech und erfrischend auf. Zum Schluss ließen jedoch die Kräfte gegen die sicherer werdenden Hamburger nach. Bei einem Ilicevic-Schuss (79.) zeigte sich HSV-Schlussmann Rost auf dem Posten.

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