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SC Freiburg - 1. FC Köln  

Startrekord für Freiburg - Kölner Tristesse

02.10.2010, 17:27 Uhr | sid, sid

Startrekord für Freiburg - Kölner Tristesse. Freiburgs Jan Rosenthal umkurvt gekonnt den Kölner Adam Matuschyk. (Foto: dpa)

Freiburgs Jan Rosenthal umkurvt gekonnt den Kölner Adam Matuschyk. (Foto: dpa)

Der 1. FC Köln rutscht immer tiefer in den Tabellenkeller. Die Rheinländer unterlagen am 7. Spieltag mit 2:3 (1:2) beim Angstgegner SC Freiburg und warten damit seit mittlerweile vier Spielen auf einen Sieg. Während die Kölner überhaupt erst einen Erfolg in der laufenden Saison feierten konnten, haben die Breisgauer mit zwölf Punkten nach sieben Partien einen Klubrekord aufgestellt.

Mittelfeldspieler Jan Rosenthal (4. und 11.) und der senegalesische Torjäger Papiss Cisse (70.) mit seinem siebten Saisontor erzielten die Treffer für die Breisgauer. Der frühere Freiburger Youssef Mohamad (22.) und Adam Matuschyk (50.) trafen für die Kölner, die in den zurückliegenden acht Spielen gegen Freiburg nicht gewinnen konnten und seit über 14 Jahren auf einen Erfolg in Freiburg warten.

Blitzstart durch Rosenthal

Vor 22.100 Zuschauern nutzten die Gastgeber, die ohne Kapitän Heiko Butscher (Innenbandriss), den gesperrten Ivica Banovic sowie die verletzten Pavel Krmas, Johannes Flum, Tommy Bechmann und Kisho Yano auskommen mussten, gleich die erste Chance des Spiels zur Führung. Beim Sololauf Rosenthals sahen die Kölner Torschützen Matuschyk und Mohamad nicht gut aus. Die Gäste, bei denen die verletzten Kevin McKenna, Christopher Schorch, Adil Chihi, Sebastian Freis und Manasseh Ishiaku fehlten, bekamen nach dem Rückstand kein Bein auf den Boden.

Die Folge des Kölner Schockzustands war der zweite Treffer Rosenthals, der einen Distanzschuss von Felix Bastians per Kopf ins Tor verlängerte. Im Anschluss wirkten die Freiburger nicht mehr ganz so konzentriert. Die Nachlässigkeiten wurden durch Mohamad bestraft. Der FC-Kapitän beförderte den Ball nach einem Fehler von SC-Torwart Simon Pouplin aus kurzer Distanz über die Linie. Der Gegentreffer schien ein Weckruf für die Freiburger zu sein.

Matuschyk packt den Hammer aus

Danach bestimmten die Breisgauer wieder die Partie, nennenswerte Möglichkeiten konnten sich die Freiburg vor der Pause aber nicht mehr erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel brauchten die Gastgeber dagegen nur 70 Sekunden, um gefährlich vor dem Kölner Tor aufzutauchen. Cisse traf nach Vorarbeit Rosenthals aber nur den Pfosten. Besser machte es nur wenige Minuten Matuschyk auf der Gegenseite. Beim sehenswerten Distanzschuss des polnischen Nationalspielers gab es für Pouplin nichts zu halten.

Der Treffer gab den Kölnern deutlichen Auftrieb. Der Kroate Mato Jajalo hat in der Folge sogar die Chance zur Führung. Nach einer knappen Stunde lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften wollten den Sieg und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Cisse nutzte eine der Chancen. Beste Spieler aufseiten der Freiburger waren Torschütze Rosenthal und Innenverteidiger Oliver Barth. Bei den Kölnern konnten Innenverteidiger Geromel und Jajalo überzeugen.

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