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Ovtcharovs B-Probe positiv

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Ovtcharov: "Habe mit Ergebnis gerechnet"

30.09.2010, 15:56 Uhr | sid, sid

Ovtcharovs B-Probe positiv. Beteuert weiterhin seine Unschuld: Dimitrij Ovtcharov. (Foto: imago)

Beteuert weiterhin seine Unschuld: Dimitrij Ovtcharov. (Foto: imago)

Schlechte Nachrichten für Dimitrij Ovtcharov: Auch die B-Probe des dopingverdächtigten deutschen Tischtennis-Nationalspielers ist positiv. Das gab der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) bekannt. In der A-Probe war Ovtcharov positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Dieser Befund wurde vom biochemischen Institut der Sporthochschule Köln mit der Überprüfung der B-Probe nun bestätigt. Der 22-jährige Tischtennis-Profi bestreitet jede Schuld. Er gibt an, auf einer China-Reise eventuell verunreinigtes Fleisch gegessen zu haben.

"Natürlich bin ich sehr niedergeschlagen. Aber ich habe mit diesem Ergebnis schon gerechnet", sagte Ovtcharov. Er erwartet nun nach eigenen Angaben "sehr schwierige Wochen". Zuletzt habe er nur noch sichergehen wollen, dass in dem Verfahren "keine Flaschen oder Nummern vertauscht wurden." Der DTTB sagte, dass "alle Beteiligten dieses Ergebnis erwartet hatten, da ein Analysefehler in der A-Probe in der Regel ausgeschlossen werden kann." Der Verband rechnet damit, dass der Weltranglisten-13. eine mündliche Anhörung beim DTTB beantragen wird. In dieser würden dann alle Ergebnisse geprüft, Indizien aufgeführt und Experten gehört. Der DTTB könnte danach ein Verfahren beim Disziplinarorgan Anti-Doping einleiten.

Haarprobe könnte entlastend wirken

Ovtcharovs Rechtsanwalt Michael Lehner sagte, das "primäre Ziel" sei nun, "dass es kein Disziplinarverfahren gibt. Darum kümmern wir uns in den kommenden Wochen. Ich sehe eine Riesengefahr durch die weltweite Magerfleisch-Produktion." Auch er habe "zu 99,9 Prozent" ein positives Ergebnis der B-Probe erwartet. Zunächst hat Ovtcharov nun eine Haarprobe abgegeben, um weitere Fakten zu schaffen. "Ich warte nur auf das Ergebnis", sagte er. Die Analyse könne laut DTTB ergeben, dass der Mannschafts-Europameister "mit dem verbotenen Stoff tatsächlich nur über einen kurzen Zeitraum in Berührung gekommen ist." Dies wäre eine Entlastung. Ein Ergebnis wird Anfang der kommenden Woche erwartet.

Boll hofft auf Unschuld

Davon wird der Verband abhängig machen, ob der 13-malige Europameister Timo Boll und die übrigen Mitglieder der DTTB-Delegation, die bei den China Open unwissentlich Clenbuterol aufgenommen haben könnten, eine Haarprobe abgeben werden. "Ich stehe zur Verfügung. Ich hoffe immer noch sehr, dass sich Dimitrijs Unschuld herausstellt", sagte Boll.

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