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Formel-1-Pilot Kamui Kobayashi wollte Komödiant werden

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BMW Sauber F1 Team  

"Ich wollte eigentlich ganz gern Komödiant werden"

01.10.2010, 08:44 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Formel-1-Pilot Kamui Kobayashi wollte Komödiant werden. Wollte eigentlich Komödiant werden: Kamui Kobayashi (Foto: xpb.cc)

Wollte eigentlich Komödiant werden: Kamui Kobayashi (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Am 10. Oktober steigt in der Formel 1 der Große Preis von Japan. Es ist das Heimrennen für Nick Heidfelds Teamkollegen Kamui Kobayashi, der in den vergangenen Rennen immer wieder sein Talent hat aufblitzen lassen. Dabei träumte der Mann aus Amagasaki als Kind gar nicht davon, einmal in der Königsklasse des Motorsports sein Geld zu verdienen.

"Ich wollte eigentlich ganz gern Komödiant werden", so Kobayashi über seinen früheren Berufswunsch. "Viele gute japanische Komödianten kommen aus Amagasaki, es ist bekannt dafür. Aber ich fand, ich hatte nicht genug Talent."

"Meine Eltern interessieren sich nicht für Rennsport"

Zum Glück hat der Japaner dann aber doch sein wahres Talent entdeckt. Und das, obwohl Kobayashis Eltern so rein gar nichts mit Autos am Hut hatten. "Meine Eltern interessieren sich überhaupt nicht für Rennsport. Sie haben bis heute nicht einmal ein Auto."

Er selbst habe sich zweimal ein Auto gekauft, "und mein Vater hat es jedes Mal weiterverkauft. Er betreibt einen Sushi-Lieferservice in Amagasaki. Wenn ich im Kart nicht schnell gewesen wäre, hätte ich wohl Sushi-Koch werden müssen. Aber ich hasse rohen Fisch."

Eigener Kamui-Kobayashi-Fanblock in Suzuka

Kobayashi wurde in diesen Tagen in Tokio mit der ehrenvollen Botschafter-Aufgabe als internationaler Sports-Tourism-Master für sein Land betraut. Auf den Grand Prix in Suzuka freut er sich ganz besonders: ""Es bedeutet mir viel, jetzt in Japan ein Formel-1-Rennen zu fahren. Einen Vorgeschmack habe ich bekommen, als ich im vergangenen Jahr am Freitag im Training für Timo Glock bei Toyota eingesprungen bin. Das war damals sehr kurzfristig, aber in diesem Jahr kommen viele Fans."

Zwischen den Kurven zwei und drei gebe es sogar eine Art Kamui-Kobayashi-Fanblock mit über 2.000 Sitzplätzen. "Die sind schon eine ganze Weile ausverkauft. Ich habe selbst auch ein paar Tickets für Freunde gekauft und hoffe, dass sie viel Spaß haben."

"Ich war vom Rennen in Singapur sehr enttäuscht"

In Singapur überraschte Kobayashi im Qualifying mit Startplatz zehn, wurde nur knapp von Michael Schumacher geschlagen. Im Rennen selbst kam dann aber die Ernüchterung, als er eingangs der Unterführung in die Streckenbegrenzung krachte. "Ich war natürlich sehr enttäuscht, wie das Rennen für mich ausgegangen ist", erklärte der Japaner. "Ich hoffe, in Suzuka haben wir Samstag und Sonntag Grund, uns zu freuen. Wir denken alle, dass die Strecke unserem Auto recht gut liegen sollte."

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