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Ferrari  

Massa lässt sich nicht zum Wasserträger degradieren

06.10.2010, 12:00 Uhr | t-online, t-online.de

Felipe Massa lässt sich nicht zum Wasserträger degradieren. Will nicht Alonsos Wasserträger sein: Felipe Massa (Foto: xpb.cc)

Will nicht Alonsos Wasserträger sein: Felipe Massa (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Felipe Massa geht nicht davon aus, dass ihn Ferrari zu Fernando Alonsos Wasserträger degradiert. "Ich bin sicher, dass Ferrari mich zu keinem zweiten Rubens Barrichello macht", sagte der brasilianische Formel-1-Rennfahrer im Interview mit der "Sport Bild". "Sollte das doch passieren, werde ich aufhören, für Ferrari zu fahren. Ich fahre doch keine Rennen, um am Ende Zweiter werden zu dürfen."

Massa spielte damit auf das Los seines Landsmanns Barrichello an, der zu seiner Ferrari-Zeit Rekord-Weltmeister Michael Schumacher mehrfach auf Befehl passieren lassen musste. Diese Anweisungen führten schließlich zum Verbot der Teamorder. Massa erklärte jedoch, der italienische Rennstall respektiere ihn. "Deshalb bin ich sicher, dass ich nächstes Jahr wieder siegen darf", sagte er und räumte damit indirekt ein, dass er beim Großen Preis von Deutschland seinem spanischen Teamkollegen doch auf Anordnung den Vortritt lassen musste.

100.000 Dollar Strafe für Stallorder in Hockenheim

An jenem 25. Juli hatte der führende Massa in Hockenheim Alonso überholen lassen, der Spanier gewann das Rennen. Die Ferrari-Verantwortlichen und die Fahrer bestritten hinterher, es habe sich um eine Teamorder gehandelt. Das Team musste wegen des ominösen Vorfalls 100.000 Dollar Strafe bezahlen. Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbandes FIA hatte bei einer späteren Verhandlung zwar von Teamorder gesprochen, es aber bei dieser Geldbuße belassen.

Gegenüber "Sport Bild" sagte Massa zu dem Skandal: "Ich werde darüber nicht reden. Nur so viel: Ganz sicher war ich extrem enttäuscht." Zugleich sicherte der aktuelle WM-Sechste, der wegen seines großen Rückstands keine realistische Titel-Chance mehr hat, seinem Teamkollegen im Titelrennen seine Unterstützung zu. Er werde versuchen, Alonsos Rivalen Punkte wegzunehmen.

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Spannendes Finale im Kampf um den Titel

Vor dem Großen Preis von Japan an diesem Wochenende, dem viertletzten Saisonlauf, führt Red-Bull-Pilot Mark Webber (Australien) mit 202 Punkten vor dem zweifachen Champion Alonso (191). Der Brite Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/182) ist Gesamtdritter vor Sebastian Vettel im zweiten Red Bull mit 181 Zählern. Auch Titelverteidiger Jenson Button (Großbritannien) liegt mit 177 Punkten noch aussichtsreich im Rennen.

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