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Formel 1: Neue Pläne für Rennen in Südafrika

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Neue Pläne für Rennen in Südafrika

08.10.2010, 09:46 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Formel 1: Neue Pläne für Rennen in Südafrika. Die Formel 1 könnte in Zukunft auch in Südafrika ihre Runden drehen. (Foto: imago)

Die Formel 1 könnte in Zukunft auch in Südafrika ihre Runden drehen. (Foto: imago)

Bereits während der Fußball-WM kamen erstmals Gerüchte auf, wonach die Formel 1 wieder auf dem "Schwarzen Kontinent" fahren könnte. Nach Informationen von "Motorsport-Total.com“ gibt es ein ernsthaftes Projekt für einen Grand Prix in Südafrika.

Hinter dem Plan, die Formel 1 erstmals seit dem renne 1993 in Kyalami ins Land am Kap der Guten Koffnung zu holen, steht die südafrikanische Firma Nightsbridge Investments, die mit der Royal-Gruppe aus Abu Dhabi zusammenarbeitet. Hinter der Royal-Gruppe steckt offenbar die steinreiche Meer-Familie, die auf der ganzen Welt investiert und seit einiger Zeit an entsprechenden Plänen arbeitet. Demnach wurde die Provinz KwaZulu-Natal an der Ostküste als möglicher Standort ins Auge gefasst. Die Rennstrecke soll in der Nähe des Flughafens von Durban entstehen.

Leasingvertrag über 120 Jahre

Die Investoren machen in ihrer Präsentation klar, dass sie nicht gewillt sind, die Regierung an den Einnahmen der Veranstaltung direkt zu beteiligen. Allerdings bitten sie für den Bau der Strecke um einen Leasingvertrag über 120 Jahre für das zugehörige Grundstück und um eine Übernahme der Kosten für den Grand-Prix-Vertrag mit dem Inhaber der kommerziellen Rechte. Diese werden für zehn Jahre auf umgerechnet 680 Millionen Euro geschätzt.

Der südafrikanische Verband Motorsport South Africa (MSA) hätte grundsätzlich Interesse daran, die Formel 1 zu beherbergen. Allerdings knüpft MSA Bedingungen an einen Grand Prix, zum Beispiel eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Veranstaltung. Kurzfristige Kosten, die sich nicht rechnen, kommen für das afrikanische Land so kurz nach der Fußball-WM wohl nicht mehr in Frage.

Ecclestone: "Russland ist wichtiger"

Eine weitere Voraussetzung ist ein südafrikanischer Pilot: "In Ländern, in denen es keine Repräsentation gibt, genießt die Formel 1 nur sehr geringe Unterstützung", sagte MSA-Präsident George Nyabadza. "Nur wenn wir unsere Regenbogenflagge schwenken können, wird es auch öffentliches Interesse und eine nationale Einigkeit geben." Doch derzeit zeichnen sich keine südafrikanischen Formel-1-Piloten ab.

Für Bernie Ecclestone wäre Südafrika ungeachtet dessen ein interessantes Pflaster: "Afrika ist ein Kontinent, auf dem wir vertreten sein sollten. Es wäre schön, wenn wir die ganze Welt abdecken könnten", so der Formel-1-Boss. "Derzeit ist aber Russland noch wichtiger. Afrika ist für die geschäftliche Seite der Leute in der Formel 1 etwas eingeschränkt, während Russland hier weit offen steht."

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