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Sebastian Vettel schnappt sich die Pole Position in Suzuka

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Qualifying in Suzuka  

Vettel feiert die Pole Position in Suzuka

10.10.2010, 01:34 Uhr | t-online.de, t-online.de

Sebastian Vettel schnappt sich die Pole Position in Suzuka. Schnellster Mann im Qualifying: Sebastian Vettel (Foto: Reuters)

Schnellster Mann im Qualifying: Sebastian Vettel (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Es war das perfekte Qualifying für Sebastian Vettel. Der Red-Bull-Pilot sicherte sich beim Zeitfahren zum Großen Preis von Japan die so wichtige Pole Position vor seinem Teamkollegen Mark Webber. Hinter den beiden platzierten sich Lewis Hamilton und Robert Kubica. Allerdings wird Hamilton noch eine Strafe von fünf Plätzen aufgebrummt, der Brite startet damit von Rang acht.

Nico Rosberg steht in der Startaufstellung dank der Versetzung Hamiltons auf Position sechs, Michael Schumacher wird von Rang zehn das Rennen aufnehmen. Verfolgen Sie das Rennen ab 7.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Schiffchen und Pokerspiele in der Boxengasse

Das Qualifying wurde am gestrigen Samstag vom japanischen Regen förmlich weggespült. Es war soviel Wasser auf der Fahrbahn, dass an einen Start gar nicht zu denken war. Die Teams nutzten die Zeit für Späße in der Boxengasse. Schiffchen aus Styropor und Getränkedosen wurden gebaut, Timo Glock machte es sich mit Kollegen für eine Runde Poker gemütlich. Die besten Bilder aus der Boxengasse finden Sie hier!

Und so wurde das Zeitfahren auf den heutigen Vormittag, fünf Stunden vor Beginn des Rennens, verschoben. Einen vergleichbaren Fall gab es in der Formel 1 erst einmal. 2004 musste ebenfalls das Qualifying von Suzuka verlegt werden, damals drohte ein Taifun das Fahrerlager durcheinander zu würfeln. Aus Sicherheitsgründen verschob man das Ganze auf den Sonntag, der Taifun allerdings drehte kurz vor Suzuka ab.

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Getriebewechsel bei Hamilton, blauer Himmel über der Strecke

Für einen Piloten war das Qualifying schon vor dem Start mehr oder weniger gelaufen. Am Boliden von Lewis Hamilton musste das Getriebe gewechselt werden, welches er sich bei seinem Unfall im ersten freien Training beschädigte. Der Wechsel bedeutete für ihn eine Strafversetzung um fünf Plätze - und damit einen erneuten Rückschlag im Kampf um den WM-Titel.

Wer die Bilder von gestern noch vor Augen hatte, den wird der strahlend blaue Himmel über dem Suzuka International Racing Course verwundert haben. Zwar war die Strecke zu Beginn des Qualifyings noch nicht zu 100 Prozent abgetrocknet, doch im Vergleich zum Vortag in einem hervorragenden Zustand.

Deutsches Trio hat das Feld im Griff

Bei Red Bull Racing und McLaren-Mercedes war man sehr überzeugt von der eigenen Stärke. Während die anderen Teams von Beginn des ersten Durchgangs an auf der Strecke unterwegs waren, warteten Vettel, Webber, Hamilton und Button gute zwölf Minuten, ehe sie erste Zeiten auf den Asphalt brachten. Vettel setzte sich, wie schon in den Trainingseinheiten am Freitag, direkt an die Spitze und behielt diesen Platz auch bis zum Schluss.

Hinter dem Heppenheimer überraschte Nico Hülkenberg auf Rang zwei, Nico Rosberg machte mit seinem dritten Platz das deutsche Spitzentrio komplett. Unterdessen war das Qualifying für die folgenden Fahrer bereits beendet: Sakon Yamamoto, Bruno Senna, Timo Glock, Lucas di Grassi, Heikki Kovalainen, Jarno Trulli und Sebastien Buemi.

Vettel wieder an der Spitze, Schumacher kämpft

Der zweite Durchgang gehörte zunächst dem zweiten Red-Bull-Piloten. Webber konnte auf den harten Reifen seine Zeit vom Freitag deutlich unterbieten, hielt damit die Konkurrenz in Schach. Bis zum Schluss verteidigen konnte der Australier seine Spitzenposition aber nicht, denn Vettel holte zum Gegenschlag aus und versenkte den Teamkollegen.

Der sechsmalige Gewinner des Japan-GP zitterte sich unterdessen ins Qualifying-Finale. In der allerletzten Sekunde schlug Schumacher Nick Heidfeld und rutschte damit gerade so in die Top Ten. Das Finale verpassten neben Heidfeld Vitantonio Liuzzi, Jaime Alguersuari, Adrian Sutil, Kamui Kobayashi, Vitaly Petrov und Felipe Massa.

Red Bull lässt nichts anbrennen, Button mit eigener Taktik

Im Finale war die Spannung dann einmal mehr greifbar. Mit leichten Boliden auf weichen Reifen schossen die Piloten nur so um den Kurs, drückten die Rundenzeiten noch weiter nach unten. Vettel deklassierte gleich mit seinem ersten Versuch die Konkurrenz, seine Zeit von 1:30,792 Minuten war für den Rest der noch verbliebenen Piloten nicht zu schlagen. Im Gegenteil, Vettel legte sogar noch einmal zu und verbesserte seine eigene Zeit um sieben Tausendstelsekunden.

Bei McLaren-Mercedes hatte man die Pole Position von vorne herein abgeschrieben. Man wusste, dass Hamilton strafversetzt wird, und auch Button traute man den ersten Startplatz ganz offensichtlich nicht zu. Denn der Brite wurde auf harten Reifen ins Finale geschickt - ein tiefer Griff in die Taktikkiste, denn mit diesen Pneus wird Button beim Rennen wahrscheinlich einen deutlich längeren ersten Stint fahren als die Konkurrenz.

Das Podium dürfte für ihn dadurch wieder greifbarer geworden sein. Am Ende des Qualifyings sahen die Fans Vettel auf der Pole Position, dahinter lagen Webber, Hamilton und Kubica. Rosberg wurde Siebter, Schumacher beendete das Qualifying auf Rang zehn.

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