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Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Japan

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Rennen in Suzuka  

Vettel luchst Webber Punkte im WM-Kampf ab

10.10.2010, 06:32 Uhr | t-online.de, t-online.de

Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Japan. Sebastian Vettel feiert seinen Sieg in Suzuka (Foto: Reuters)

Sebastian Vettel feiert seinen Sieg in Suzuka (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Ein Rennen ganz nach dem Geschmack von Dietrich Mateschitz: Der Geschäftsführer des Getränkeherstellers Red Bull sah in Suzuka einen ungefährdeten Doppelsieg seines Rennstalls. Sebastian Vettel gewann den Großen Preis von Japan vor seinem Teamkollegen Mark Webber. Das Team setzte sich damit in der WM-Wertung weiter von der Konkurrenz ab, Vettel konnte im Kampf um den Titel Webber immerhin sieben Punkte abluchsen.

Hinter den beiden Red-Bull-Piloten kamen die drei anderen Titelanwärter Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Jenson Button über die Ziellinie. Michael Schumacher und Nico Rosberg lieferten sich ein packendes teaminternes Duell, welches der Rekordweltmeister für sich entschied.

Vettel und Alonso kommen Webber gefährlich nahe

Der Dank des Siegers ging in erster Linie an das Team. "Die haben eine hervorragende Arbeit geleistet", sagte Vettel auf der Pressekonferenz. "Unglaublich, wir sind sehr, sehr froh. Ich bin so schnell gefahren, wie ich fahren musste. Fernando hat das ganze Rennen über die Geschwindigkeit mitbestimmt. Wir haben es kontrolliert, ich wollte nur mein Auto nach Hause fahren."

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In der Fahrerwertung liegt Webber (220 Punkte) weiterhin auf Position eins, doch Alonso und Vettel (beide 206) kommen dem Australier langsam gefährlich nahe. Hamilton (194) und vor allem Button (187) mussten ein wenig abreißen lassen. In der Konstrukteurswertung führt Red Bull Racing nun mit 426 Punkten vor McLaren-Mercedes (381) und Ferrari (334).

Vettel mit großer Chance, Punkte gut zu machen

Die Ausgangsposition hätte für Sebastian Vettel nicht besser sein können. Die Dominanz, die der Heppenheimer schon am Freitag in den beiden Trainingseinheiten an den Tag legte, brachte ihm in dem auf Sonntagvormittag verlegten Qualifying die Pole Position ein. "Ein unglaublicher Tag, Pole Position und Sieg an einem Tag, das ist eine spezielle Erfahrung", freute sich Vettel.

Heftige Unfälle vor und während des Starts

Vitantonio Liuzzi nach seinem Crash mit Felipe Massa (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)Vitantonio Liuzzi nach seinem Crash mit Felipe Massa (Foto: Reuters)Für Timo Glocks Teamkollegen Lucas di Grassi war das Rennen schon beendet, bevor er überhaupt den Weg zur Startaufstellung hinter sich bringen konnte. Der Brasilianer verlor auf seiner Einrollrunde die Kontrolle über seinen Boliden, der Rettungsversuch endete für ihn in der Streckenbegrenzung. Und als wäre di Grassis Crash so etwas wie ein schlechtes Omen gewesen, krachte es beim Start gleich mehrfach. Vitaly Petrov kollidierte mit Nico Hülkenberg, Felipe Massa rutschte voll in den Boliden von Vitantonio Liuzzi - vier Autos draußen nach wenigen Metern (Sehen Sie hier die Bilder der Startcrashs).

Für Petrov hatte das Rennen noch ein Nachspiel. Er wurde für seinen Crash mit Hülkenberg von den Rennkommissaren bestraft. Dem Russen werden beim nächsten Rennen, das am 24. Oktober in Südkorea stattfinden soll, fünf Startplätze abgezogen. Der Unfall zwischen Massa und Liuzzi wenige Sekunden später blieb dagegen nach Beratung der Rennkommissare ohne Konsequenzen.

Kubica auf drei Rädern unterwegs

Für Bernd Mayländer im Safety Car stand der erste Auftritt des Tages an. Robert Kubica, der beim Start Mark Webber kassierte, musste noch während der Safety-Car-Phase seinen Boliden am Streckenrand abstellen. Das rechte Hinterrad hatte sich gelöst - nach dem Crash von Petrov das Doppel-Aus für Renault. Das Startchaos spielte vor allem Lewis Hamilton in die Karten. Der Brite musste nach seiner Strafversetzung (Getriebewechsel) von Rang acht ins Rennen gehen, lag hinter dem Safety Car aber schon auf Position fünf. Auch für Michael Schumacher ging es drei Plätze nach vorn, von zehn auf sieben.

Beim Restart hatte Vettel keine Probleme, die Führung zu behaupten. Schumacher überholte seinen ehemaligen Teamkollegen Rubens Barrichello, Nico Rosberg versuchte es mit einem Manöver gegen Sebastien Buemi. Doch dieses ging beinahe in die Hose, als Rosberg die Straße ausging und er seinen Boliden in der Auslaufzone abfangen musste.

Packendes Duell zwischen Schumacher und Rosberg

Nach 22 gefahrenen Runden kam Hamilton dann zu seinem Stopp an die Box, holte sich die härtere der beiden Reifenmischungen. Schumacher fiel nach seinem Service-Halt hinter seinen Teamkollegen zurück. Rosberg hatte die Safety-Car-Phase genutzt, sich mit neuen Reifen ausstatten zu lassen. Vettels Stopp lief ähnlich perfekt ab wie der von Alonso, der Deutsche blieb weiterhin an der Spitze des Feldes.

Zwischen Rosberg und Schumacher entwickelte sich unterdessen ein packendes Duell. Der Rekordweltmeister versuchte mit aller Macht, an seinem jungen Teamkollegen vorbeizukommen. Doch Rosberg verteidigte sich erfolgreich. Vier Runden vor Ende des Rennens ereilte Rosberg dann aber das Schicksal des Ausfalls. Das linke Hinterrad löste sich, Rosberg rutschte von der Piste und krachte in einen Reifenstapel.

Buttons Taktik geht in die Hose, Kobayashi gibt alles

Button war der letzte Pilot der Spitzengruppe, der zum Reifenwechsel abbog. McLaren-Mercedes hatte den Weltmeister auf harten Reifen ins Rennen geschickt und ihn damit auf eine andere Taktik als den Teamkollegen gesetzt. Doch die ging nicht auf, denn die Leistung der weichen Gummis der Konkurrenz nahm nicht wie erhofft ab. Button kam hinter Hamilton wieder auf die Strecke, hatte damit das teaminterne Duell deutlich verloren.

Das spektakulärste Rennen fuhr derweil Kamui Kobayashi. Der Sauber-Pilot überholte bei seinem Heimrennen gleich vier Konkurrenten in der Haarnadelkurve und wurde dadurch beim Publikum zum unangefochtenen Liebling.

Prozession durch die letzten Runden des Rennens

An der Spitze tat sich in den letzten Runden nichts mehr. Vettel fuhr das Rennen in aller Ruhe nach Hause, Webber verteidigte seinen zweiten Platz souverän gegen Alonso. Button konnte Hamilton nicht mehr schlagen. Schumacher beendete den Grand Prix, welchen er in seiner langen Karriere bereits sechsmal gewann, auf Position sechs.

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