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Bernie Ecclestone und Putin unterzeichnen Sieben-Jahres-Vertrag

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Rund um den Rennzirkus  

Russland ab 2014 fester Bestandteil des Rennkalenders

14.10.2010, 12:30 Uhr | sid, dpa, dpa, sid

Bernie Ecclestone und Putin unterzeichnen Sieben-Jahres-Vertrag. Die Winterspiele hat Wladimir Putin schon nach Russland geholt, nun folgt der Rennzirkus. (Foto: imago)

Die Winterspiele hat Wladimir Putin schon nach Russland geholt, nun folgt der Rennzirkus. (Foto: imago)

Die Formel 1 setzt ihren Expansionskurs fort und fährt von 2014 an auch in der Olympiastadt Sotschi. Russlands Regierungschef Wladimir Putin und Formel-1-Chef Bernie Ecclestone unterzeichneten einen Vertrag für die Grand-Prix-Premiere im größten Land der Erde.

Für rund 143 Millionen Euro soll nun eine Rennstrecke in der Schwarzmeer-Stadt gebaut werden, die 2014 auch Winter-Olympia ausrichtet. Der Vertrag für den Grand Prix gelte bis 2020 mit einer Option für weitere fünf Jahre, hieß es bei der Unterzeichnung in Sotschi.

Schon 2011 stehen 20 Rennen im Kalender

Medienberichten zufolge zahlt Russland für die Rechte etwa 40 Millionen Dollar (rund 29 Millionen Euro) pro Jahr. Für ähnliche Beträge hatten sich in den vergangenen Jahren auch Singapur und Abu Dhabi in die Motorsport-Königsklasse eingekauft. In der kommenden Woche gibt Südkorea sein Formel-1-Debüt. Mit dem Großen Preis von Indien steigt die Zahl der WM-Läufe 2011 auf 20. Auch die USA will mit einer Rennstrecke nahe Austin im Bundesstaat Texas wohl 2012 in den PS-Zirkus zurückkehren.

Sotschi setzt sich gegen Moskau durch

Die Veranstalter in Sotschi planen teilweise einen Straßenkurs im Stil des Klassikers von Monaco. Die Olympia-Gastgeber setzten sich nach jahrelangen Verhandlungen auch gegen Moskau durch. 2002 war das Projekt in der russischen Hauptstadt gescheitert, weil Moskaus mittlerweile entlassener Bürgermeister Juri Luschkow nicht mit der Finanzierung einverstanden war. Die Metropole hatte zuletzt mit mehreren Formel-1-Showrennen rund um den Kreml für sich geworben.

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Petrov als Formel-1-Botschafter in Russland

Der Brite Ecclestone galt auf der Suche nach neuen Märkten stets als Befürworter eines Rennens in Russland. Der Einstieg des russischen Piloten Vitali Petrov bei Renault sollte den Formel-1-Plänen des Landes in diesem Jahr weiteren Auftrieb geben. Allerdings ist Petrovs Weiterbeschäftigung bei Renault über das Saisonende hinaus derzeit fraglich.

Bekommt Sotschi auch noch eine Fußball-Arena?

Russland will mit der Formel 1 auch mehr Touristen anlocken. Zudem bewirbt sich das Land um die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022. Sollte Russland im Dezember eines der Turniere zugesprochen werden, will der Fußballverband dafür eine WM-Arena in Sotschi bauen.

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