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Vettel hat bei Red Bull die Nase vorne

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Mateschitz: "Vettel hat die Nase knapp vorne"

19.10.2010, 11:01 Uhr | dpa, motorsport-total.com, dpa

Vettel hat bei Red Bull die Nase vorne. Spannendes Teamduell bei Red Bull: Vettel (vorne) und Webber (Foto: imago)

Spannendes Teamduell bei Red Bull: Vettel (vorne) und Webber (Foto: imago)

Sebastian Vettel und Mark Webber liefern sich im internen Red-Bull-Duell einen erbitterten Kampf um den WM-Titel in der Formel 1. Noch will der Rennstall von einer Teamorder nichts wissen, doch Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz sieht Vettel vor der Südkorea-Premiere am kommenden Wochenende von der Geschwindigkeit leicht vorn.

"Sebastian scheint vom Speed her im Moment die Nasenspitze knapp voran zu haben", sagte er vor dem drittletzten Saisonrennen. Ob Mark Webbers 14-Punkte-Vorsprung für den WM-Titel reichen werde, "wird man sehen".

Wichtige Punkte liegengelassen

Vettel zeigte zuletzt mit dem Sieg in Japan eine starke Vorstellung, machte aber zuvor einige Fehler. Eine zuweilen ungestüme Renntaktik verbunden mit eineigen Crashs kosteten dem 23-Jährigen wertvolle Punke. Webber hingegen fährt bislang eine konstant starke Saison. Der 34 Jahre alte Australier wirkt hochkonzentriert, wohl wissend, dass diese Saison vielleicht seine letzte Chance ist, Weltmeister zu werden.

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Zusammenarbeit wichtig

"Wichtig ist, dass beide wissen, dass sie den jeweils anderen brauchen, um Weltmeister zu werden", erklärte Mateschitz. Der österreichische Milliardär geht fest davon aus, dass sich die beiden Kontrahenten auf der Saison-Zielgeraden solche Einlagen wie in Istanbul sparen werden. Dort waren Vettel und Webber im Duell um die Spitze kollidiert. "Es soll und wird derjenige gewinnen, der weniger Fehler macht und der Schnellere ist."

Es gibt keinen Wunsch-Weltmeister

Oftmals wurde schon gemutmaßt, dass der oft lausbübisch und verschmitzt daherkommende Vettel besser ins Image-Konzept des Getränkeherstellers passen würde. Mateschitz betont aber, dass es keinen Wunsch-Weltmeister gibt. "Sollten wir die Fahrerwertung gewinnen, freuen wir uns nicht nur mit beiden gleichermaßen mit, sondern beide würden es sich auch gleichermaßen verdient haben", sagte er.

Red Bull kann der große Wurf gelingen

Sein Red-Bull-Team, beim Einstieg 2005 von Kritikern und Formel-1-Traditionalisten eher als Party-Mannschaft belächelt, kann in diesem Jahr den großen Wurf schaffen: Titel in der Fahrer- und auch in der Konstrukteurswertung. Dort liegt Red Bull mit 426 Punkten an der Spitze. McLaren-Mercedes mit seinen beiden Weltmeistern Lewis Hamilton und Jenson Button brachte es in bis dato 16 von insgesamt 19 Rennen in diesem Jahr auf 381 Zähler. Wer hier gewinnt, darf sich neben Titel und Prestige auch über reichlich Geld freuen.

Für Hamilton um Button geht es schon um alles

Spätestens am 14. November in Abu Dhabi herrscht Gewissheit, davor steht noch der Große Breis von Brasilien auf dem Programm. Auf dem neuen Kurs in Südkorea, der erst auf den letzten Drücker fertig gestellt wurde und nun vor seiner weltweit beachteten und beobachteten Bewährungsprobe steht, kann am Sonntag für Hamilton (192 Punkte) und Titelverteidiger Button (189) der WM-Kampf gegebenenfalls schon beendet sein. Gehen beide leer aus und Webber siegt, sind sie raus, der Rückstand wäre bei danach 50 noch zu vergebenden Punkten nicht mehr aufzuholen.

Mateschitz: "Wir dürfen kein Pech haben"

Deutlich besser liegt Fernando Alonso (206). Fürchtet Mateschitz denn nicht, dass der zweitplatzierte Spanier mit der Erfahrung von zwei Titeln und aktuell ebenfalls 14 Punkten Rückstand auf Webber (220) als lachender Dritter am Ende WM-Erster sein könnte? "Dies kann natürlich immer passieren, nicht mehr jedoch nach der 'Papierform'. Technische Defekte oder unverschuldete Unfälle können aber bekanntlich niemals ausgeschlossen werden", entgegnete Mateschitz. "So gesehen müssen wir kein Glück haben, wir dürfen einfach kein Pech haben."

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