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Borussia Dortmund will mit Heimsieg über 1899 Hoffenheim die Tabellenspitze verteidigen

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Bundesliga-Gipfel mobilisiert die Fans

23.10.2010, 19:58 Uhr | sid, dpa, dpa, sid

Borussia Dortmund will mit Heimsieg über 1899 Hoffenheim die Tabellenspitze verteidigen. Will mit dem VfB Stuttgart die unteren Tabellenregionen verlassen: Cacau. (Foto: imago)

Will mit dem VfB Stuttgart die unteren Tabellenregionen verlassen: Cacau. (Foto: imago)

Gipfeltreffen in der Bundesliga: Das Stelldichein des Spitzen-Quartetts der Tabelle mobilisiert die Fans. Borussia Dortmund als Nummer eins erwartet (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) den Vierten 1899 Hoffenheim. Der Revierklub geht dabei auf Rekordjagd. Ein Sieg des Tabellenführers wäre der achte Erfolg in Serie. Das gelang dem Traditionsklub in seiner bisherigen Vereinsgeschichte noch nie. Der punktgleiche Zweite, FSV Mainz 05, muss beim Vierten Bayer Leverkusen antreten. Im Schatten dieser Top-Begegnungen kämpft Schlusslicht VfB Stuttgart gegen den Aufsteiger FC St. Pauli (beide ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) um den Anschluss.

In Dortmund hat Trainer Jürgen Klopp seine Vollgas-Truppe unmittelbar nach dem Rückschlag in der Europa League (1:1 gegen Paris St. Germain) auf das Duell mit Hoffenheim eingeschworen. "Wir sind nach dem Spiel gegen Paris mit einem schlechten Gefühl eingeschlafen, aber mit einem guten wieder aufgewacht", sagte der BVB-Coach, dessen Youngster die Tabellenspitze nach sieben Siegen in Folge am vergangenen Wochenende erstürmten.

Hummels: "Wir werden wieder Vollgas geben"

Einen Einbruch nach dem Negativ-Erlebnis auf der internationalen Bühne fürchtet Klopp nicht. Abwehrspieler Mats Hummels bestätigte: "Wir werden wieder Vollgas geben." Und Kollege Neven Subotic ergänzte in einem Interview der "Ruhr Nachrichten": "Es ist cool, da oben zu stehen. Und wenn wir am Ende auch Erster sind, bekommen wir die Schale eben. Aber das ist die Zukunft. Es gibt zurzeit alle paar Tage neue Herausforderungen für uns. Bundesliga, DFB-Pokal, Euro League, Nationalmannschaft. Ich denke nicht über den Titel nach."

Compper: "Es herrscht Aufbruchstimmung"

Auch in Hoffenheim lassen sie die Kirche im Dorf. Begründung: Auch in der vergangenen Spielzeit hatte man nach acht Runden 14 Punkte auf dem Konto, landete aber am Ende auf Platz elf. "Es herrscht Aufbruchstimmung. Wir wollen uns aber nicht frühzeitig selbst unter Druck setzen", sagte Marvin Compper. 1899-Trainer Ralf Rangnick freute sich indes über einen Konkurrenzkampf im Offensivbereich "wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren".

Schürrle trifft auf seinen zukünftigen Arbeitgeber

In Leverkusen steht Andre Schürrle im Blickpunkt. Trainer Thomas Tuchel verschwendet keinen Gedanken daran, den Jungstar im Spiel bei seinem künftigen Arbeitgeber auf die Bank zu setzen. "Andre ist heiß. Und er ist gewillt, Leistung zu bringen. So wie in jedem anderen Spiel auch", sagte Tuchel und glaubt nicht an Gewissenskonflikte beim 19-jährigen Schürrle. Der Angreifer wechselt nach Ende der laufenden Saison zu den Leverkusenern und hat beim Werksklub einen Fünfjahresvertrag unterschrieben.

Mainzer Fernduell mit Borussia Dortmund

Die Himmelstürmer aus Rheinhessen wollen im Fernduell mit dem BVB um den Bundesliga-Thron den nächsten Coup landen, um das 0:1 am vergangenen Wochenende gegen den Hamburger SV wieder gutzumachen. Die Werkself ist jedoch seit neun Pflichtspielen ungeschlagen und wird mit breiter Brust auflaufen. "Der FSV hat in dieser Saison für Furore gesorgt. Sie haben keine Schwächen, sonst würden sie nicht da oben stehen", sagte Bayer-Coach Jupp Heynckes.

Stuttgart hofft auf den zweiten Saisonsieg

Die ursprünglich vor der Saison anvisierte Tabellenspitze hat Stuttgart längst aus den Augen verloren. Mit dem Schwung des 1:0 in der Europa League soll gegen St. Pauli der zweite Saisonsieg gelingen. "Jetzt ist der Zeitpunkt da, wo wir auch in der Bundesliga gewinnen müssen - egal wie. Es gibt keine andere Möglichkeit", sagte Torjäger Ciprian Marica.

St. Paulianer ein "sehr unangenehmer Gegner"

St. Paulis Trainer Holger Stanislawski sagte: "Der VfB will international spielen, wir wollen die Klasse halten - natürlich liegt der Ball bei den Stuttgartern, aber wir werden ihn aufnehmen. Wenn wir als Team gut funktionieren, sind wir ein sehr, sehr unangenehmer Gegner.

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