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Formel 1: Vettels Motor geht in Rauch auf, Alonso gewinnt in Südkorea

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Formel 1 - Großer Preis von Südkorea  

Alonso profitiert von Vettels Pech

24.10.2010, 10:59 Uhr | t-online.de, sid, dpa, t-online.de, sid, dpa

Formel 1: Vettels Motor geht in Rauch auf, Alonso gewinnt in Südkorea. Sebastian Vettels WM-Träume gehen in Rauch auf. (Fotos: xpb.cc, dpa)

Sebastian Vettels WM-Träume gehen in Rauch auf. (Fotos: xpb.cc, dpa)

War das die Vorentscheidung im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft? Lange hatte es beim Großen Preis von Südkorea nach einem Sieg von Sebastian Vettel ausgesehen. Doch ein Motorschaden riss den Red-Bull-Piloten in der 46. von 55 Runden jäh aus allen Titelträumen. Vom Missgeschick des 23-Jährigen profitierte Fernando Alonso. Der zweimaliger Weltmeister fuhr mit seinem Ferrari als Erster über die Ziellinie und übernahm auch Platz eins in der Gesamtwertung. Der bisherige Spitzenreiter Mark Webber war zuvor nach einem Fahrfehler ausgeschieden.

"Im Moment ist man natürlich enttäuscht, aber ich habe mir diesmal nichts vorzuwerfen. Da kann man nichts machen", sagte Vettel. Den WM-Titel wollte aber noch nicht abschreiben. "Es ist noch nicht vorbei. Ich denke, wir haben noch die Chance Weltmeister zu werden", sagte Vettel. Sein Rückstand auf Alonso beträgt 25 Punkte (die komplette Fahrerwertung gibt es hier).

Schumi, Heidfeld und Hülkenberg in den Punkten

Zweiter beim Südkorea-Spektakel mit vier Safety-Car-Phasen wurde Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes. Auf Rang drei kam Felipe Massa im zweiten Ferrari ins Ziel. Mercedes-Pilot Michael Schumacher schob sich von Startplatz neun bis auf Rang vier vor. Sein Teamkollege Nico Rosberg war mit Webber bei dessen Dreher kollidiert und ausgeschieden. Nick Heidfeld sammelte im Sauber als Neunter zwei Punkte, auch Nico Hülkenberg ergatterte als Zehnter im Williams noch einen Zähler. Nicht ins Ziel kamen neben Vettel und Rosberg auch Adrian Sutil und Timo Glock.

Das Rennen begann wegen starken Regens mit zehn Minuten Verspätung – und hinter dem Safety Car. Doch nach drei Runden entschied sich die Rennleitung zu einer Unterbrechung. Alonso sprach von den "schlimmsten Bedingungen, die ich je erlebt habe". Auch Nico Rosberg begrüßte die Pause: "Man hat null gesehen, ich wusste nicht wo der Vordermann ist." Nach 49 Minuten dann der Neustart. Weitere 14 Runden fuhren die Boliden aber erst einmal dem Safety Car hinterher. Nach der Freigabe kassierte Schumacher den Renault von Robert Kubica direkt in der ersten Kurve nach der Start-Ziel-Geraden. Rosberg überholte wenige Sekunden später Lewis Hamilton.

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Webber reißt Rosberg mit ins Verderben

In Runde 19 verabschiedete sich dann Webber aus dem Rennen. Der Red-Bull-Pilot rutschte über den Randstein hinaus. Beim Versuch den Wagen noch einmal abzufangen, drehte er sich, touchierte die Mauer und erwischte Rosberg. Für beide Fahrer war das Rennen beendet. "Webber hat sich plötzlich gedreht, ich konnte nicht vorhersehen, wohin es für ihn geht. Ich habe die falsche Ecke ausgesucht, da hat es halt gekracht", schilderte Rosberg die Situation.

Vettel aber blieb cool und setzte sich zunehmend von Verfolger Alonso ab. Dahinter zahlte sich für Schumacher die in der Zwangspause veränderte Fahrzeug-Abstimmung aus. In Runde 27 zog der 41-Jährige an Titelverteidiger Jenson Button vorbei.

Buemi schießt Glock von der Strecke

Dann der nächste Crash: Toro-Rosso-Pilot Sebastien Buemi verschätzte sich bei einem Überholversuch gegen Timo Glock und rammte den Virgin des 28-Jährigen. Wieder kam das Safety Car. Vettel konnte nach einem Umlauf gerade noch die Chance zum Boxenstopp nutzen und blieb Erster. Alonsos Mechaniker-Crew dagegen patzte, einem Mechaniker vorne rechts fiel die Radmutter zu Boden. Hamilton schnappte sich Rang zwei. Doch als das Safety-Car die Strecke wieder verließ, verbremste sich der Brite und der Spanier überholte.

Nun sah alles nach einem sicheren Sieg für Vettel aus. Doch in der 46. Runde wurde der Führende plötzlich langsamer. Alonso zog spielerisch vorbei. Dann begann Vettels Motor zu qualmen, Funken schlugen, er rollte aus. Statt als erster Deutscher seit Michael Schumacher vor vier Jahren und 17 Tagen wieder an die WM-Spitze zu klettern, sind seine Titelhoffnungen auf ein Minimum gesunken.

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