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Medien: Ehrgeiziger Vettel kann nur Alonso helfen

27.10.2010, 12:10 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

Medien: Ehrgeiziger Vettel kann nur Alonso helfen. Alonso im Visier: Vettel gibt im WM-Kampf nicht auf (Foto: imago)

Alonso im Visier: Vettel gibt im WM-Kampf nicht auf (Foto: imago)

Sebastian Vettel ist nach Ansicht des Madrider Sportblatts "Marca" der "große Verbündete" des Spaniers Fernando Alonso im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft. Die auflagenstärkste Zeitung in Spanien begründete dies mit der Weigerung des Deutschen, in den letzten beiden Rennen zurückzustecken und den besser platzierten Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber zu unterstützen.

"Vettels Ehrgeiz können ihn zum besten Alliierten Alonsos machen und entscheidend dazu beitragen, dass der Spanier den Titel gewinnt", schrieb das Blatt. Der Deutsche hatte auch nach seinem bitteren K.o. am Sonntag in Südkorea, seine Titelambitionen nicht aufgegeben. "Es ist noch nicht vorbei", beharrte er. "Ich werde bis zum Ende kämpfen."

Vorteil Alonso

Vettel erhielt dabei Rückendeckung vom Red-Bull-Team, das wie bisher seinen beiden Fahrern eine Chance geben will, weil rechnerisch noch alles möglich ist. "Dies ist ein Vorteil für Alonso, wie er kaum größer hätte sein können", schreibt "Marca". In der WM-Wertung führt Alonso mit 231 Punkten vor Webber (220), dem Briten Lewis Hamilton (210) und Vettel (206).

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Vettel ist und bleibt die heimliche Nummer 1

Hätte sich Red Bull tatsächlich schon früher auf einen Titelaspiranten konzentrieren müssen? Wahrscheinlich bleibt der Rennstall des österreichischen Milliardär Dietrich Mateschitz auch deshalb bei seiner Strategie, weil Vettel bei den "Bullen" ein hohes Ansehen genießt und als Mann der Zukunft gilt. Fakt ist auch, dass der 23-Jährige schon einige Male in der Saison wegen technischer Probleme ausgefallen ist, Webber hingegen noch keinen einzigen Defekt hatte. Vettel wäre wahrscheinlich schon längst Weltmeister, wenn sein Auto während der Saison nicht so anfällig gewesen wäre. Den Heppenheimer nun zur Nummer zwei zu degradieren - das weiß auch die Teamleitung - würde ihn mächtig verstimmen.

Di Montezemolo: "Noch haben wir nichts gewonnen"

Unterdessen bemühte sich Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, die Euphorie um Alonso zu dämpfen: "Wir waren vorher keine Idioten und sind jetzt keine Genies", sagte er in Maranello. "Wir sind ein Team, das nie aufgibt. Aber noch haben wir nicht gewonnen. Jeder muss in seinem Bereich die Pole holen - dann wird am Ende in Abu Dhabi abgerechnet."

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