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Volleyball-Frauen zahlen Lehrgeld - 0:3 gegen USA

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Erste Niederlage für deutsche Volleyball-Frauen

03.11.2010, 11:10 Uhr | dpa, t-online.de

Volleyball-Frauen zahlen Lehrgeld - 0:3 gegen USA. Christian Fürst am Block (Archivbild: imago)

Christian Fürst am Block (Archivbild: imago)

Die Siegesserie der deutschen Volleyballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Japan ist gerissen. 24 Stunden nach dem überraschenden 3:0 (26:24, 25:17, 25:23) gegen den dreimaligen Olympiasieger Kuba zahlte das junge Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti in Matsumoto beim 0:3 (23:25, 24:26, 17:25) gegen den Olympia-Zweiten USA Lehrgeld. "Die USA hat am Ende weniger Fehler gemacht als wir", stellte Spielführerin Christiane Fürst nach der unnötigen Niederlage fest.

Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) hätte die beiden ersten Sätze für sich entscheiden können, scheiterte aber an leichten Fehlern. "Wir haben zwei Sätze auf sehr hohem Level gespielt und gegen ein Team verloren, das am Ende hier eine Medaille gewinnen wird", fasste Guidetti nach 86 Minuten Spieldauer zusammen.


Nach dem Ruhetag gegen Kroatien

Die Niederlage sei deshalb nicht allzu schmerzhaft, meinte der Italiener, "wir müssen aus dem Match einfach mitnehmen, dass wir auch gegen die USA mithalten können. Jetzt müssen wir daran arbeiten, dies ein ganzes Match zu schaffen und dann auch mal die entscheidenden Momente für uns nutzen". Nach dem Ruhetag am Montag kann das DVV-Team im vierten Vorrundenspiel am Dienstag gegen Kroatien beweisen, ob es die richtigen Lehren aus der ersten Niederlage gezogen hat. Letzter Gegner ist am Mittwoch Thailand.

Nach den Siegen gegen Kasachstan und Kuba und einer Niederlage belegt die deutsche Mannschaft in der Gruppe C mit fünf Punkten den dritten Platz hinter den noch unbesiegten US-Girls (6) und Thailand (5). Die besten vier Mannschaft der Sechsergruppe qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die in Nagoya ausgespielt wird.

US-Coach: "Ein harter Kampf"

In den beiden ersten Durchgängen lag das deutsche Team jeweils in Führung, schenkte aber mit leichten Fehlern dem Gold-Favoriten aus Übersee Satzgewinne. "Die zwei ersten Sätze hätten auch anders ausgehen können", sagte Fürst, "unser Zusammenspiel war leider nicht so stabil wie bei den USA. Es ist jetzt gut, dass wir in diesem harten Turnier einen spielfreien Tag haben."

US-Coach Hugh McCutcheon war nach der Partie erleichtert. "Es war ein harter Kampf. Deutschland spielt mit großer Leidenschaft", sagte er. Auch Spielführerin Jennifer Tamas sprach von einem sehr engen Match, "denn die Deutschen waren ein schwerer Gegner. Sie spielen mit Stolz und Emotionen."

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