Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Lauda: Vettel muss vor Webber kuschen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Lauda: Vettel muss vor Webber kuschen

02.11.2010, 08:49 Uhr | t-online.de, dpa, dpa, t-online.de

Lauda: Vettel muss vor Webber kuschen. Geht es nach Niki Lauda, muss Vettel eine Stallorder bei Red Bull schlucken. (Foto: imago)

Geht es nach Niki Lauda, muss Vettel eine Stallorder bei Red Bull schlucken. (Foto: imago)

Red Bull und das leidige Thema Stallorder: Noch sind zwei Rennen zu fahren, doch der Rennstall weigert sich bislang, einen seiner Fahrer zur Nummer 1 zu machen. Mark Webber und Sebastian Vettel sollen im WM-Kampf weiterhin gleiche Chancen haben. Eine Taktik, die bei Ex-Weltmeister Niki Lauda nur Kopfschütteln auslöst. "Bei Red Bull muss eine Stallorder her", sagte der 61-Jährige der "Bild"-Zeitung. "Wenn sie jetzt nicht auf Webber setzen, stehen sie am Ende womöglich ohne Titel da."

Die Lauda-Kritik kommt nicht von ungefähr. Seit dem Desaster in Südkorea stehen die "Bullen" mächtig unter Druck. Webber war nach einem Dreher von der Strecke gerutscht und ausgeschieden, später musste Vettel seinen Dienstwagen nach einem Motorschaden in Führung liegend abstellen. In der WM-Wertung hat Vettel nun vor dem Großen Preis von Brasilien am kommenden Sonntag 25 Punkte Rückstand auf den führenden Ferrari-Piloten Fernando Alonso, Webber nur elf – was für eine Stallorder spricht.

Horner: "Es gibt einen Punkt, an dem Mathematik regiert"

Zumindest schließt Red Bull die offiziell verbotene, aber immer wieder praktizierte Stallorder nicht mehr kategorisch aus. "Es gibt aber einen Punkt, ab dem die Mathematik diktiert, was der beste Ausgang für das Team ist", sagte Teamchef Christian Horner. Motorsport-Berater Helmut Marko erklärte: "Wir werden genau kalkulieren, wer wo und wann ins Ziel kommen muss, damit es sich für Webber oder Vettel ausgeht."

Formel 1 - Video 
Drehen Sie eine Runde in Interlagos

Erleben Sie den F1-Kurs im brasilia- nischen Sao Paulo. Video

Ferrari macht vor, wie es läuft

Vettel und Webber lieferten sich während dieser Saison harte Duelle und verloren durch Kollisionen wertvolle Punkte. Hingegen musste der beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim im Juli führende Felipe Massa seinen Teamkollegen Alonso passieren zu lassen. Ferrari bestritt zwar, es habe Anweisungen gegeben, aber der mitgeschnittene Boxenfunk war eindeutig. Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes hatte diesen klaren Regelverstoß nur mit 100.000 Euro Strafe geahndet.

Horner appelliert an den Teamgeist

Red Bull will aber auch in Sao Paulo Vettel und Webber freie Fahrt gewähren. "Beide Fahrer sind noch im WM-Rennen", sagte Horner. Solange das so sei, werde sich an der Teamphilosophie nichts ändern. Faktisch bedeutet dies, dass in Abu Dhabi beim Finale der Fahrer seinen Kollegen unterstützen müsste, der keine WM-Chance mehr hat. "Wir müssen alle Szenarien berücksichtigen", erklärte Horner und vertraut auf den Teamgeist: "Beide sind Teamplayer."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal