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Nico Hülkenberg holt in Sao Paulo die erste Pole Position seiner Karriere

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Qualifying in Sao Paulo  

Hülkenberg überrascht mit seiner ersten Pole Position

06.11.2010, 16:26 Uhr | t-online.de, t-online.de

Nico Hülkenberg holt in Sao Paulo die erste Pole Position seiner Karriere. Nico Hülkenberg: "Die letzte Runde war super, ohne einen Fehler." (Foto: imago)

Nico Hülkenberg: "Die letzte Runde war super, ohne einen Fehler." (Foto: imago) (Quelle: imago)

Das ist eine wahre Sensation: Beim vorletzten Rennen der Saison startet Nico Hülkenberg (Williams) von der Pole Position. Der deutsche Formel-1-Neuling ließ im Qualifying die versammelte Konkurrenz hinter sich, drehte in 1:14,470 Minuten die schnellste Runde und sicherte sich so die erste Pole seiner noch jungen Karriere. "Eine sehr schöne Überraschung", sagte Hülkenberg überglücklich und fast verlegen. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll, die erste Pole ist was besonderes."

Neben ihm wird Sebastian Vettel (Red Bull Racing) in der ersten Reihe stehen, dahinter lauern Mark Webber (Red Bull Racing) und Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) auf mögliche Fehler. Verfolgen Sie das Rennen morgen ab 16.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

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Regen macht das Qualifying zum Pokerspiel

Schon am Vormittag hatte es in Sao Paulo geregnet, und das Klassement wurde gehörig durcheinander gewürfelt. Robert Kubica überraschte die großen Namen mit seiner Last-Minute-Bestzeit, als der Pole im richtigen Moment mit den richtigen Reifen eine richtig gute Runde auf den brasilianischen Asphalt zauberte.

Kubica hatte gezeigt, dass, wenn alles passt, es in Brasilien zu einer sehr interessanten Startaufstellung kommen könnte. Stetiger Nieselregen machte die Reifenwahl vor dem ersten Qualifikations-Durchgang schwierig.

Alonso schlägt das Red-Bull-Duo

Die Piloten versuchten sich zunächst auf Intermediates an einer schnellen Runde. Eine gute Entscheidung, wie die Rundenzeiten offenbarten. Sebastian Vettel nutzte die Gunst der Stunde, setzte sich gleich mit seiner ersten guten Runde an die Spitze des Feldes. Es gelang Vettel allerdings nicht, diesen Platz bis zum Ende zu verteidigen. Hinter Fernando Alonso und Mark Webber lag er letztendlich auf Rang drei.

Für folgende Fahrer war das Qualifying bereits nach dem ersten Durchgang beendet: Bruno Senna, Christian Klien, Luca di Grassi, Heikki Kovalainen, Jarno Trulli, Timo Glock und Adrian Sutil. Letzterer startet beim morgigen Rennen von Rang 23, da ihm nach dem missglückten Überholmanöver beim GP von Südkorea eine Strafversetzung um fünf Plätze ins Haus steht.

Schumacher stark, Button verpasst Finale

Zu Beginn von Q2 ließ der Regen dann endlich nach. Runde um Runde wurden die Bedingungen auf der Strecke besser, die Zeiten nahmen immer weiter ab. Es war aber nach wie vor zu nass, als dass die Fahrer auf Slicks hätten wechseln können. Und so drehte Webber auf Intermediates die schnellste Runde, gefolgt von Vettel und Kubica.

Michael Schumacher überzeugte auf Rang fünf. Den Sprung ins Finale verpassten derweil Vitantonio Liuzzi, Nick Heidfeld, Sebastien Buemi, Jaime Alguersuari, Nico Rosberg und Kamui Kobayashi. Prominentestes Opfer des zweiten Durchgangs war aber Jenson Button. Der amtierende Weltmeister kam nicht über Rang elf hinaus.

Piloten setzen auf rillenlose Reifen

Kein Regen in den nächsten 30 Minuten - so lautete die Wettervorhersage zu Beginn des finalen Durchgangs der Qualifikation. Die zehn noch verbliebenen Fahrer gingen dennoch erst einmal auf Intermediates auf die Strecke. Man setzte auf Sicherheit, alle wollten zumindest eine gezeitete Runde verbuchen, ehe man sich mit den Slicks vielleicht doch verzockt. Schnell wurde aber deutlich, dass die Ideallinie trocken genug war für die rillenlosen Reifen.

Die erste Runde auf Slicks beendete Lewis Hamilton. Der Brite konnte sich auch gleich an die Spitze setzen, wurde dort aber schnell abgefangen. Zwar konnte Hamilton gegen Nico Hülkenberg zunächst zurückschlagen. Doch Q3 war noch lange nicht beendet.

Hülkenberg feiert seine erste Pole Position

Denn es schlug die große Stunde des Nico Hülkenberg. Der Williams-Pilot traf auf Slicks genau jenes Zeitfenster, welches schon Kubica im Training die Bestzeit einbrachte. Die Strecke war nahezu komplett abgetrocknet, die Slicks funktionierten wunderbar. Und so schraubte er die Zeit auf 1:14,470 Minuten hinunter und sorgte bei seinem Team für ungläubige Gesichter. "Ich versuchte, keine Fehler zu machen und allen nassen Stellen auszuweichen", sagte Hülkenberg zu den schwierigen Bedingungen im Autodromo José Carlos Pace. "Die letzte Runde war super, ohne einen Fehler." Vettel wurde Zweiter vor Webber, dahinter reihten sich Hamilton und Alonso ein. Schumacher belegte am Ende Rang acht.

Die Konkurrenz gratuliert respektvoll

"Chapeau", gratulierte der 23 Jahre alte Vettel dem gleichaltrigen Hülkenberg zu dessen Super-Runde. "Alle um über 'ne Sekunde abzuhängen - da sehen wir nicht gut aus." Glückwünsche für den Sensationsschnellsten gab es auch von Webber: "Eine tolle Leistung." Bei Williams war nach dieser völlig unerwarteten Gala eh jeder völlig aus dem Häuschen und auch das halbe Pressezentrum applaudierte dem kecken Kerl. "Ich hoffe, es geht so weiter und ich kann noch Jahre in der Formel 1 bleiben", sagte Hülkenberg. Noch ist seine Zukunft bei Williams offen.

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