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Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Brasilien

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Das Rennen in Sao Paulo  

Vettel dominiert in Brasilien und bleibt Titelaspirant

07.11.2010, 12:46 Uhr | t-online.de, t-online.de

Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Brasilien. Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Footo: imago)

Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Footo: imago) (Quelle: imago)

Spannend, spannender, Formel 1: Die Entscheidung im Kampf um den Weltmeistertitel fällt in dieser Saison erst beim Finale in Abu Dhabi. Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Brasilien vor seinem Teamkollegen Mark Webber und robbt sich so ein gutes Stück näher an den WM-Führenden Fernando Alonso heran.

Der Spanier, der an diesem Wochenende rein theoretisch schon hätte Weltmeister werden können, bleibt aber weiterhin an der Spitze der Fahrerwertung. Acht Punkte hinter Alonso lauert Webber, weitere sieben Zähler dahinter liegt Vettel auf Rang drei. Der Doppelsieg bedeutet für Red Bull Racing gleichzeitig den Gewinn der Konstrukteurs-Meisterschaft.

Vettel muss auf Schützenhilfe hoffen

Alonsos Punktekonto steht nun bei 246 Zählern. Webber hat 238 Punkte, Vettel 231. Damit kann Vettel zwar noch Weltmeister werden, aber eben nicht aus eigenen Stücken - ohne fremde Hilfe geht es nicht. Auch Lewis Hamilton (222 Zähler) hat immerhin noch eine rechnerische Möglichkeit, Weltmeister zu werden. Für den amtierenden Titelträger Jenson Button (199) ist der Zug allerdings abgefahren.

Formel 1 - Video 
Vettel glaubt noch an Titel

Großer Druck für den Red-Bull-Piloten: Nur ein Sieg in Brasilien wahrt die Titel-Chancen. Video

Überraschungspole für Hülkenberg

Die Startaufstellung war ebenso überraschend wie spannend. Mit Nico Hülkenberg stand ein Fahrer auf der Pole Position, den wirklich niemand auf der Rechnung hatte. Der Williams-Pilot nutzte im Qualifying die Gunst der Stunde, um sich auf der abtrocknenden Strecke mit einer perfekten Runde zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere ganz vorne zu platzieren.

Das schnelle Quartett Sebastian Vettel, Mark Webber, Lewis Hamilton und Fernando Alonso, welches noch um den WM-Titel kämpft, startete von den Plätzen zwei bis fünf. Christian Klien, der in Sao Paulo das Cockpit von Sakon Yamamoto übernahm, kam mit seinem Boliden erst gar nicht bis zur Startaufstellung. Der Österreicher blieb ausgangs der Boxengasse stehen und stieg aus.

Vettel und Webber ziehen davon

So stark, wie sich Hülkenberg im Qualifying präsentierte, so chancenlos war der Formel-1-Neuling beim Start. Vettel ging noch vor der ersten Kurve an ihm vorbei, Webber brauchte immerhin eine halbe Runde, um sich Hülkenberg zurecht zu legen und zu überholen. Dahinter entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen Hamilton und Alonso, welches der Spanier nach zwei Umläufen für sich entscheiden konnte.

Die beiden Red-Bull-Piloten zogen an der Spitze schnell davon. Hülkenberg wurde zum Bremsklotz für die Verfolger, denn Alonso fand keinen Weg vorbei an dem Youngster. Über 1,5 Sekunden pro Runde war Vettel schneller als Hülkenberg, der Abstand vergrößerte sich entsprechend.

Hülkenberg fährt sensationelles Rennen

Erst nach sechs Runden schaffte es Alonso, an Hülkenberg vorbei zu ziehen und die Verfolgung von Webber und Vettel aufzunehmen. Derweil biss sich Hamilton die Zähne an Hülkenberg aus. Die Reifen des Briten machten ihm Probleme, der fehlende Grip kostete Hamilton immer wieder die zum Überholen nötigen Zentimeter. Hülkenberg fuhr ein sensationelles Rennen, mit dem er sich eine hervorragende Ausgangsposition für die anstehenden Vertragsgespräche erarbeitete.

Massas Boxenstopp geht in die Hose

Ab der 15. Runde kamen dann die Fahrer nach und nach zu ihren Boxenstopps. Pechvogel des Tages an der Box war Felipe Massa. Der Ferrari-Pilot bekam seine neuen Reifen, drehte eine Runde und kam gleich wieder zum Service. Das rechte Vorderrad war nicht richtig festgeschraubt. Der Renningenieur des Brasilianers raufte sich am Kommandopult die Haare, sein Schützling fiel auf den letzten Platz zurück.

Vettel kam nach 25 Runden an die Box. Sein Stopp verlief fehlerfrei und er konnte so seine Position gegen den Teamkollegen verteidigen. Wie vom Team vor dem Rennen bekannt gegeben, gab es auch keinerlei Anzeichen für eine mögliche Stallorder. Sowohl Webber, als auch Vettel durften frei fahren.

Liuzzi-Crash reißt Fans aus dem Dämmerschlaf

Das Rennen drohte, gehörig abzuflachen. Vettel und Webber fuhren in einer eigenen Liga, Alonso dahinter allein im Niemandsland. Er konnte weder den Speed des Führungsduos mitgehen, noch musste er sich allzu große Sorgen machen, dass ihm Hamilton gefährlich werden könnte. Doch bevor die Fans endgültig von der aufkommenden Müdigkeit übermannt wurden, musste plötzlich das Safety Car auf die Strecke.

Vitantonio Liuzzi verunglückte im Senna-S, krachte ziemlich heftig in die Streckenbegrenzung. Sein Bolide musste mit einem Kran geborgen werden, was aufgrund der kniffligen Position länger dauerte.

Vettel lässt beim Restart das Feld hinter sich

Zwar ließ die Safety-Car-Phase das Feld wieder ganz eng zusammenrücken, doch nach dem Restart lagen die Hauptdarsteller nach wie vor auf den Plätzen eins bis vier. Und genau so kamen sie dann auch ins Ziel: Vettel gewann das Rennen vor Webber, dahinter reihten sich Alonso und Hamilton ein.

Auf den weiteren Punkterängen landeten schließlich Button, Nico Rosberg, Michael Schumacher, Hülkenberg, Robert Kubica und Kamui Kobayashi.

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