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Hertha BSC Berlin lässt die Punkte in Paderborn

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Berlin lässt die Punkte in Paderborn

07.11.2010, 15:17 Uhr | t-online.de, sid, dpa, t-online.de

Hertha BSC Berlin lässt die Punkte in Paderborn. Rolf-Christel Guie-Mien (2.v.l) und der Berliner Rob Friend im Laufduell. (Foto: dpa)

Rolf-Christel Guie-Mien (2.v.l) und der Berliner Rob Friend im Laufduell. (Foto: dpa)

Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga hat gewackelt, und ist schließlich auch gefallen. Vor 12.261 Zuschauern in Paderborn verlor Hertha BSC Berlin verdient 0:1 (0:0) und führt in der Tabelle nur noch aufgrund des bessern Torverhältnisses. Der SC dominierte die Partie, konnte den Ball zunächst aber nicht im Tor unterbringen. Erst ein Elfmeter von Markus Krösche brachte den ersehnten Treffer. Herthas Adrian Ramos sah für das Handspiel, das zu dem Strafstoß führte, die Rote Karte.
Einen Last-Minute-Sieg feierte Union Berlin gegen RW Oberhausen und nutzte die Chance, sich vom Tabellenkeller abzusetzen und den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen. In München setzte sich 1860 gegen Alemannia Aachen mit 2:1 durch.

Paderborn ist der verdiente Sieger

In Paderborn verlor die zuvor in dieser Saison einzige ungeschlagene deutsche Profimannschaft verdientermaßen. Die Berliner taten sich gegen die aggressiv agierenden Gastgeber schwer und hatten Glück, dass sie nicht schon vor dem Elfer von Krösche in Rückstand geraten waren. Die besten Chancen vergaben Philipp Heithölter, der nur die Latte traf (33.), und kurz darauf Krösche mit einem Kopfball. Zuvor parierte Hertha-Keeper Marco Sejna, der bester Berliner war, zweimal gegen Daniel Brückner und Edmond Kapllani. Der Tabellenführer hatte kaum gute Offensivaktionen. Die seit fünf Heimspielen unbesiegten Ostwestfalen festigten den 12. Tabellenplatz und vergrößerten den Abstand zur Abstiegszone.

Benyamina trifft doppelt

Bei Union Berlin erzielte Karim Benyamina (43./90.+2) vor 14.168 Zuschauern beide Treffer für die Gastgeber, die erst zwei ihrer fünf Heimspiele gewinnen konnten. Oberhausen, das nun seit fünf Spielen sieglos ist, war durch Felix Luz (30.) in Führung gegangen.

Union-Trainer Uwe Neuhaus hatte vor der Partie gegen RWO den Torwart gewechselt. Nach zuletzt schwachen Leistungen musste Jan Glinker seinen Platz für Marcel Höttecke frei machen. Der 1,99-Meter-Mann musste allerdings gleich beim ersten Schuss auf sein Tor hinter sich greifen. Luz traf nach einem Konter aus etwa 30 Metern unhaltbar und stellte mit dem ersten Oberhausener Treffer nach vier torlosen Partien den Spielverlauf in der ersten Halbzeit auf den Kopf.

Die Berliner nahmen von Anfang an das Heft des Handelns in die Hand und bestürmten druckvoll das Oberhausener Tor. Torwart Sören Pierson klärte jedoch mehrmals großartig gegen die Berliner Angreifer. In der 11. Minute klatschte zudem ein Kopfball von Christian Stuff nur an die Latte. Auch in der zweiten Halbzeit bestürmten die Gastgeber das Tor der Kleeblätter. Klare Torchancen konnten sie sich aber kaum herausspielen, mit zunehmender Spielzeit wirkten sie zudem immer verkrampfter. Die Gäste verteidigten ihr Tor mit großem Einsatz und tauchten bei Gelegenheit auch zu gefährlichen Kontern in der gegnerischen Hälfte auf. So köpfte in der 87. Minute Ronny König nur an den Berliner Pfosten. Dann erlöste Benyamina die Hausherren mit dem Siegtor.

Lauth schießt die Sechziger zum Sieg

Dank Torjäger Benjamin Lauth ist der TSV 1860 München weiter auf dem Vormarsch. Der Routinier sorgte abeim 2:1 (1:1) der Löwen gegen Alemannia Aachen kurz vor Schluss (82.) mit seinem sechsten Saisontreffer für die Entscheidung. Zunächst hatte Benjamin Auer (8. Minute) die Gäste in Führung gebracht, Alexander Ludwig glich wenig später (23.) aus. Durch den Heimsieg rückten die Hausherren unter Trainer Reiner Maurer auf den sechsten Tabellenplatz vor.

Früh sahen die 22.300 Zuschauer in der von beiden Seiten offensiv geführten Partie den ersten Höhepunkt. Aachens Torjäger Auer ließ sich im zweiten Versuch nicht mehr stoppen und traf zur Führung. Doch die Hausherren ließen sich durch den frühen Rückschlag nicht entmutigen: Ludwig schloss einen fein vorgetragenen Angriff der Löwen mit dem Ausgleichstreffer ab.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie zusehends. Als sich fast alle im weiten Arena-Rund schon mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, sorgte Lauth per Kopf für die späte Entscheidung.

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