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Formel 1: Wie ernst meint es Red Bull mit dem Fair Play?

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Wie ernst meint es Red Bull mit dem Fair Play?

09.11.2010, 11:27 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: Wie ernst meint es Red Bull mit dem Fair Play?. Absprachen ja oder nein? Red-Bull-Teamchef Horner und Vettel (Foto: imago)

Absprachen ja oder nein? Red-Bull-Teamchef Horner und Vettel (Foto: imago)

Mit Fernando Alonso, Mark Webber und Sebastian Vettel kämpfen noch drei Fahrer um den WM-Titel. Doch dem spannendsten Formel-1-Finale aller Zeiten droht eine abgekartete Titel-Taktik. Denn auch bei Red Bull wird es beim Rennen in Abu Dhabi wohl eine Stallorder geben.

Zwar ist diese offiziell verboten und die Team-Bosse bei den "Bullen" betonen unermüdlich, dass beide Piloten weiterhin freie Fahrt haben. Ergäbe sich aber die Chance, den WM-Titel zu holen, sollen die Fahrer im Sinne des Teams handeln und zugreifen. Vettel muss nun also selbst wissen, ob er bei entsprechender Konstellation vom Gas geht und somit Webber den Weg zum Titel ebnet. "Ich glaube nicht, dass ich diese Entscheidung treffen müsste", sagte Teamchef Christian Horner, was so klingt, als erwarte er, dass Vettel im Ernstfall zurücksteckt.

Vettel: "Ich kann rechnen"

Insgeheim gönnt Vettel Alonso den WM-Titel wahrscheinlich mehr, als seinem fast schon verhassten Teamrivalen Webber. Doch der 23-Jährige ließ - wenn auch widerwillig - bereits durchblicken, dass er den Teamgedanken über die Rivalität mit dem Australier stellen wird. "Ich bin zur Schule gegangen, ich kann rechnen", sagte Vettel. Webber ergänzte in der "Bild"-Zeitung zu einem möglichen Pakt: "Es ist sinnvoll. Denn würde es Fernando am Ende schaffen, hätte sich für Ferrari die Stallorder ausgezahlt."

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Ferrari hatte in Hockenheim Alonso zum Sieg verholfen, indem die Scuderia Teamkollege Felipe Massa per Funk anwies, Alonso vorbeizulassen. Ferrari musste für diese offensichtliche Stallorder lediglich 100.000 Dollar Strafe zahlen, die "geschenkten" sieben Punkte durfte Alonso behalten. Acht Zähler Vorsprung hat er nun, ein zweiter Platz in Abu Dhabi würde dem Spanier reichen, um Weltmeister zu werden.

Lauda: Vettel ein ganz Großer, wenn er Webber hilft

Ex-Formel1-Weltmeister Nikki Lauda hätte kein Problem damit, wenn Vettel Webber zum WM-Titel verhelfen würde. "Sebastian ist Teil des Teams. Warum sollte er Mark hängen lassen? Es würde Sebastian zu einem größeren Rennfahrer und einem großen Mann machen."

Am liebsten würde sich Vettel mit Teamtaktik, Stallorder und Rechenspielchen gar nicht groß abgeben. "Solange ich Weltmeister werden kann, gibt es für mich nur ein Ziel", sagte er. Dafür muss in Abu Dhabi erneut der Sieg her und Alonso darf – bestenfalls Fünfter werden. "Es wäre schön, auch einmal ein bisschen Rauch am Ferrari zu sehen", so Vettel.

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