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Doping: DSV beklagt zweifachen Dopingfall

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Doping - Schwimmen  

Zweifacher Dopingfall beim DSV-Nachwuchs

10.11.2010, 10:44 Uhr | sid, sid

Doping: DSV beklagt zweifachen Dopingfall. Der Antidopingbeauftragte des Deutschen Schwimm-Verbandes: Anselm Oehlschlägel. (Foto: imago)

Der Antidopingbeauftragte des Deutschen Schwimm-Verbandes: Anselm Oehlschlägel. (Foto: imago)

Erneuter Doping-Skandal in der Schwimm-Szene: Der Deutsche Schwimm-Verband DSV hat zwei Fälle im Jugendbereich zu beklagen. Ein 13 Jahre alter Nachwuchs-Schwimmer ist für ein Jahr gesperrt worden. Bei ihm wurde bei einer positiven Kontrolle das verbotene Mittel Clenbuterol nachgewiesen. Außerdem wurde eine 14-jährige Wasserspringerin nach der Verweigerung eines Dopingtests im Dezember 2009 für zwei Jahre gesperrt. "Uns ist wichtig zu betonen, dass wir in beiden Fällen die Regelstrafe beantragt haben und mit aller Härte vorgegangen sind", sagte der DSV-Antidopingbeauftragte Anselm Oehlschlägel.

Oehlschlägel sprach in Bezug auf den 13 Jahre alten Schwimmer "von einer gewissen Tragik". Das Kind soll sich vor dem Wettkampf beim Hustensaft "vergriffen" und dadurch die verbotene Substanz zu sich genommen haben. Bis zum Ablauf der Sperre am 2. Juni 2011 darf der Junge nach den Statuten weder an Wettkämpfen noch am organisierten Training teilnehmen. "Die Mutter hat mir gesagt, dass sie für ihren Sohn kämpft und im Moment privates Training organisiert", sagte Oehlschlägel.

14-Jährige zeigt wenig Einsicht

Die Wasserspringerin ist offenbar weniger einsichtig und laut DSV im Moment nicht zu erreichen. Sie wurde bis zum 19. Oktober 2012 gesperrt. Beide Fälle hat der DSV zwei Tage vor Beginn der nationalen Kurzbahnmeisterschaften durchsickern lassen. Derzeit kämpft die DSV-Elite um Paul Biedermann und Britta Steffen um Titel bei der EM in Eindhoven sowie um Tickets für die WM in Dubai.

Dopingsünderin Schöber akzeptiert Sperre

Darüber hinaus ist Dopingsünderin Sonja Schöber bis auf Weiteres von allen Wettkämpfen suspendiert. Die Dortmunderin war wegen auffälliger Testosteron- bzw. Epi-Testosteronwerte im Vorjahr vom Anti-Doping-Schiedsgericht des DSV zunächst für ein Jahr gesperrt worden. Die Nationale Anti Doping Agentur NADA war daraufhin vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS in Berufung gegangen.

Im Berufungsverfahren hatte Schöber dann die von der NADA geforderte Sperre von zwei Jahren bereits akzeptiert. Vor dem CAS, der bis zum 23. November eine Entscheidung treffen will, geht es laut DSV-Präsidentin Christa Thiel nur noch um die Einigung über die Kosten des Verfahrens.

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