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Vettel und Hamilton bestimmen das freie Training in Abu Dhabi

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Freitagstraining in Abu Dhabi  

Vettel und Hamilton machen der Konkurrenz Druck

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Vettel und Hamilton bestimmen das freie Training in Abu Dhabi. Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: imago)

Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Spannung steigt: Mit den ersten beiden freien Trainingseinheiten auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi startete die Formel 1 in das heiße Saisonfinale. Mit Fernando Alonso, Mark Webber, Sebastian Vettel und Lewis Hamilton haben gleich vier Fahrer noch die Chance, Weltmeister zu werden. Eine Ausgangslage ganz nach dem Geschmack der Fans.

Das Quartett bestimmte auch gleich das Bild in den beiden Trainings. Vettel drehte im ersten Durchgang die schnellste Runde vor Hamilton, im zweiten war Hamilton nicht zu schlagen.

Vettels steiniger Weg zum Weltmeister-Titel

"Voller Hoffnung, der Glaube ist da." So will Vettel in das Rennen am Sonntag gehen. Hoffnung und Glaube wird er auch brauchen, denn sein Weg zum Titel ist alles andere als leicht. Sollte Vettel den Grand Prix gewinnen, darf Alonso höchstens Fünfter werden. Der Spanier und Webber (im Fall von Platz zwei) könnten dann zwar punktemäßig mit dem Deutschen gleichziehen (alle 256), aber Vettel wäre wegen seines Vorteils im direkten Vergleich der Platzierungen Champion. Wenn Vettel "nur" Zweiter wird, dürfen Alonso höchstens Neunter und Webber höchstens Fünfter werden.

Regen in der Wüste, Vettel fährt allen davon

Ungewohntes Bild: Regenschirme in Abu Dhabi (Foto: dpa) (Quelle: dpa)Ungewohntes Bild: Regenschirme in Abu Dhabi (Foto: dpa)Am frühen Vormittag überraschte ein Regenschauer den Rennzirkus und setzte die Strecke unter Wasser - und das bei einer prognostizierten Regenwahrscheinlichkeit von 3 Prozent. Doch pünktlich zum Start des ersten freien Trainings stand die Sonne am Firmament und der Asphalt trocknete langsam wieder ab. Die Zuschauer mussten trotzdem lange auf Action warten. Erst nach der Hälfte der Zeit nahm der Formel-1-Tross das Training endlich in Angriff.

Formel 1 - Video 
Das Rennen um den Titel

Vettel zeigt den Kurs, auf dem er am Wochenende gegen Alonso und Co. Weltmeister werden will. Video

Schnellster Mann der ersten Session war am Ende Vettel, der mit seiner Zeit von 1:42,760 Minuten die Messlatte für die Konkurrenz ziemlich hoch legte. Hamilton auf Rang zwei hatte bereits sechs Zehntelsekunden Rückstand auf den Red-Bull-Piloten. Webber wurde Vierter, Alonso liegt auf Position sechs. Schumacher beendete das Training als Siebter, Rosberg wurde Neunter.

Vollgas in der Dämmerung, Ex-Weltmeister überdreht

Mit einsetzender Dämmerung startete dann das zweite Training des Wochenendes. Die Streckenbeleuchtung illuminierte den Rundkurs, sowie es auch beim Rennen (am Sonntag ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) der Fall sein wird. Wie schon am Vormittag setzte sich Alonso schnell an die Spitze. Bei Vettel lief es im Vergleich zum ersten Training recht moderat. Bei Red Bull schien man auf eine andere Taktik, eine andere Abstimmung zu setzen.

Die Rennleitung beschäftigte sich unterdessen mit einem ziemlich überflüssigen Manöver von Hamilton. Der Brite schnitt Bruno Senna eingangs der Boxengasse den Weg ab, drängte sich vor dem Brasilianer in die Einfahrt. Senna war gezwungen, dem McLaren Hamiltons auszuweichen. Bei der Einfahrt überfuhr Hamilton dann auch noch die durchgezogene Linie, gab Senna per Handzeichen einen nicht ganz netten Gruß mit auf den Weg. Ob und wie der Weltmeister von 2008 bestraft wird, darüber wollten sich die Verantwortlichen erst nach dem Training Gedanken machen.

Massa vergisst zu tanken, Bestzeit für Hamilton

Alonso bekam nach und nach den Druck von Vettel und Webber zu spüren. Zwar hielt seine Zeit vorerst, doch das Red-Bull-Duo kam immer näher. Der erste Pilot, der die Zeit des Spaniers knackte, war aber Hamilton. Er unterbot Alonsos Marke um satte 2,5 Zehntelsekunden. Und Hamilton legte noch einmal zu, konnte sogar im letzten Sektor Bestzeit fahren - möglicherweise ein Indiz für einen extrem leichten Boliden. Denn der kurvige Schluss-Abschnitt ist eigentlich Gift für den McLaren.

Am Ende spielte das keine große Rolle. Hamiltons Zeit hielt allen Attacken stand, auch Vettel kam nicht über Platz zwei hinaus. Alonso und Webber folgten auf den Plätzen drei und vier. Kurios: Felipe Massa rollte auf der Strecke aus. Motorschaden? Weit gefehlt. "Ich habe keinen Sprit mehr", rief er über den Boxenfunk.

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