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Dortmund untermauert gegen den HSV seine Tabellenführung

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12. Spieltag - Freitagsspiel  

Dortmund baut seinen Vorsprung aus

12.11.2010, 20:27 Uhr | t-online.de, sid, t-online.de, sid

Dortmund untermauert gegen den HSV seine Tabellenführung. Dortmunds Japaner Shinji Kagawa kommt in seinen ersten Bundesliga-Wochen aus dem Jubeln kaum heraus. (Foto: Reuters)

Dortmunds Japaner Shinji Kagawa kommt in seinen ersten Bundesliga-Wochen aus dem Jubeln kaum heraus. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Mit seinem zehnten Sieg im zwölften Saisonspiel hat Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV seine derzeitige Ausnahmestellung in der Bundesliga untermauert. Das sechste Saisontor von Shinji Kagawa (49.) und das siebte von Lucas Barrios (70.) sorgten für den 2:0-Endstand. Der Großteil der 80.720 Zuschauer erfreute sich an einem schwarz-gelben Auftritt, der aber erst nach der Pause eines Tabellenführers würdig war. Acht Jahre nach seinem letzten Meistertitel vergrößerte der BVB zumindest für eine Nacht seinen Vorsprung auf den FSV Mainz 05 auf sieben Zähler. Die mit sieben Siegen gestarteten Mainzer empfangen im Samstagabendspiel Hannover 96.

In der 85. Minute gönnte BVB-Trainer Jürgen Klopp dem verdienten Linksverteidiger Dede dessen Comeback anstelle des 14 Jahre jüngeren Mario Götze. Der bereits seit Sommer 1998 in Dortmund angestellte Dede war wegen Verletzungen in der laufenden Saison noch nicht für die Borussen in der Bundesliga aufgelaufen. Er kam zum 319. Mal in der Liga zum Einsatz.

Keine Änderung bei den Dortmundern nach dem Sieg in Hannover

Von Beginn an übernahmen die Borussen das Kommando auf dem regenschweren Rasen. BVB-Trainer Jürgen Klopp hatte jene Anfangsformation aufs Feld geschickt, die mit dem 4:0 bei Hannover 96 den sechsten Auswärtssieg seit Saisonbeginn und damit einen Liga-Rekord gefeiert hatte. Dortmund blieb zum elften Mal nacheinander ungeschlagen. Der HSV, dem in den letzten sechs Pflichtspielen nur ein Sieg gelang, musste hingegen erneut auf ein halbes Dutzend Spieler verzichten, unter anderem auf Torhüter Frank Rost, Torjäger Ruud van Nistelrooy, Marcell Jansen und Eljero Elia.

Kaum Torszenen in der ersten halben Stunde

Die Dortmunder attackierten bereits im Mittelfeld und erstickten den Spielaufbau der Hanseaten im Keim. Im Vergleich zu den Gastgebern agierte der HSV behäbig und allzu statisch, um die derzeit beste Abwehr der Bundesliga in Verlegenheit zu bringen. In der Offensive versäumten es die Dortmunder jedoch, den nötigen Druck aufzubauen. So blieben Torchancen in der ersten halben Stunde Mangelware.

Den Bedingungen zunächst unangepasste Spielweise

Der BVB versuchte wie schon in den vergangenen Begegnungen, spielerisch zum Führungstreffer zu kommen und ließ auf rutschigem Grün die Chancen zum mitunter effektiveren Distanzschuss ungenutzt. Die erste Möglichkeit ergab sich für die Gastgeber in der 38. Minute, als Lucas Barrios aus spitzem Winkel an HSV-Keeper Jaroslav Drobny scheiterte. Zwei Minuten später verfehlte Mario Götze aus fünf Metern nach einer Flanke von Marcel Schmelzer das Tor.

Mehr Aggressivität beim Gastgeber nach dem Seitenwechsel

Auf der Gegenseite blieb BVB-Torhüter Roman Weidenfeller fast eine Stunde lang nahezu arbeitslos, während auf der Gegenseite Kollege Drobny erstmals hinter sich greifen musste. Nach einer Vorlage von Lukasz Piszczek schob Kagawa den Ball aus fünf Metern ins Hamburger Gehäuse. Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hatte offenbar in der Halbzeitansprache den richtigen Ton getroffen, denn seine Mannschaft agierte nach dem Wechsel wesentlich aggressiver und zielstrebiger. HSV-Torhüter Drobny stand in der Folge mehrfach im Blickpunkt, war jedoch an dem sehenswerten zweiten Treffer nach einer tollen Kombination über Götze und Großkreutz, die Barrios problemlos zum 2:0 abschloss, machtlos. "So spielen wir im Moment Fußball", erklärte Großkreutz bei Sky. "Ich bin selbst überrascht davon, wie schnell verschiedene Dinge bei uns funktionieren", resümierte sein Coach Klopp. "Wir haben ein Ziel. Wir wollen konstant guten Fußball spielen. Wir wehren uns gegen nichts. Wir verlassen uns aber auch auf nichts. Das ist das Entscheidende. Wir bleiben dran."

Ernüchterung beim HSV

Am Ende verpasste es die Borussia, ihre enorme Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten mit weiteren Treffern zu krönen. Der bei seiner Auswechslung eine Viertelstunde vor dem Ende frenetisch gefeierte Kagawa und Neven Subotic waren die besten Borussen. Beim insgesamt enttäuschenden HSV vermochten allenfalls David Jarolim und Joris Mathijsen zu gefallen. Hamburgs Kapitän Heiko Westermann sagte anschließend: "Ich weiß nicht, was wir heute gemacht haben. Aber wir haben auf keinen Fall Fußball gespielt. Die Dortmunder haben uns es eigentlich einfach gemacht. Sie waren verunsichert nach der ersten Hälfte. Aber wir haben es nicht ausgenutzt. Diese Leistung ist nicht zu erklären."

Dortmund lehnt die Favoritenrolle routiniert ab

Der Verlierer fiel durch das 0:2 um 13 Punkte hinter den BVB zurück. Hamburgs Trainer Armin Veh analysierte: "Wenn wir im Ballbesitz waren, haben wir zu leicht die Bälle verloren und zu wenig Druck auf den Gegner ausgeübt. Wir haben zu wenig Durchsetzungsvermögen gezeigt." Es sei jetzt wichtig, "dass wir bis zur Winterpause dran bleiben und die internationalen Plätze nicht zu weit weg sind". Der siegreiche Gegner sei "mein Favorit in dieser Saison. Ich sehe sehr viele Parallelen zu unserer 07er Mannschaft beim VfB, als wir Meister geworden sind". Angesprochen auf Dortmunds 15 Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger FC Bayern München sagte Nationalspieler Großkreutz trotzdem: "Das interessiert mich im Moment überhaupt nicht." Großkreutz' Kollege und Ex-Bayer Mats Hummels sagte mit Hinweis auf die irgendwann zurückkehrenden FCB-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben: "Um die Bayern muss man sich nie Sorgen machen."

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