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Sebastian Vettel holt sich die Pole Position in Abu Dhabi

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Qualifying in Abu Dhabi  

Für Vettel ist jetzt alles drin

13.11.2010, 13:28 Uhr | t-online.de, t-online.de

Sebastian Vettel holt sich die Pole Position in Abu Dhabi. Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing (Foto: dpa)

Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Spannender kann ein Finale kaum sein. Beim letzten Grand Prix der Saison kämpfen gleich vier Fahrer um den WM-Titel: Fernando Alonso, Mark Webber, Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. Und genau diese vier waren auch die Hauptdarsteller im Qualifying auf dem Wüstenkurs von Abu Dhabi. Die Pole Position holte sich Deutschlands WM-Hoffnung Vettel, der sich beim morgigen Rennen die erste Startreihe mit Hamilton teilen muss.

Hinter den beiden lauern Alonso und Jenson Button auf Fehler der Konkurrenz. Webber wurde nur Fünfter. Verfolgen Sie das Rennen morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Vettel macht seine Hausaufgaben und hofft auf Unterstützung

"Es war mir wie immer ein Vergnügen, dieses Auto zu fahren", lobte Vettel per Boxenfunk seine Crew. Mit seiner zehnten Pole Position der laufenden Saison legte Vettel den Grundstein für einen möglichen Sieg - und hat damit alles ihm mögliche getan, um für das morgige Rennen und den Kampf um den Weltmeister-Titel gerüstet zu sein.

Denn auch, wenn Vettel den Großen Preis von Abu Dhabi gewinnen sollte, so ist er nicht automatisch der neue Champion. Er braucht Schützenhilfe, um sich den Traum vom Titel erfüllen zu können. Was genau passieren muss, damit Vettel Weltmeister wird, lesen Sie hier.

Formel 1 - Video 
Das Rennen um den Titel

Vettel zeigt den Kurs, auf dem er am Wochenende gegen Alonso und Co. Weltmeister werden will. Video

Alonso dreht auf, Rosberg überraschend schnell

Von Beginn an gab das WM-Quartett den Ton im Qualifying an. Hamilton vor Vettel, Vettel vor Hamilton, dazwischen immer wieder Alonso und Webber. Schon der erste Teil des Qualifyings entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Die Bestzeit ging am Ende an den WM-Führenden. Alonso drehte in 1:40,170 Minuten die schnellste Runde. In der letzten Sekunde katapultierte sich Nico Rosberg noch auf Platz zwei.

Michael Schumacher beendete Q1 auf Platz zwölf. Den Sprung in den zweiten Durchgang verpassten unterdessen Christian Klien, Bruno Senna, Lucas di Grassi, Timo Glock, Heikki Kovalainen, Jarno Trulli und Sebastien Buemi.

Hamilton und Massa kommen sich in die Quere

Das Ferrari-Duo Alonso und Massa ließ sich nicht lange bitten, das zweite Qualifikations-Segment zu eröffnen. Und als wäre es ein Weckruf für die übrigen Piloten gewesen, nahm die Aktivität auf der Strecke zu. Hamiltons Teamkollege Jenson Button gab das Tempo vor, verdrängte Alonso von Rang eins. Vettel und Webber warteten sehr lange, ehe sie ihre ersten gezeiteten Runden absolvierten. Ein Fehler war es nicht, denn Vettel fuhr als erster Fahrer an diesem Wochenende eine Zeit unter 1:40 Minuten.

Hamilton hingegen wackelte. Der Brite war bei seinem ersten Turn von der Ideallinie abgekommen und musste durch eine der zahlreichen Auslaufzonen fahren. Bei seiner zweiten Ausfahrt kam es dann zu einem Zwischenfall mit Massa. Der Brasilianer war auf einer schnellen Runde, kam Hamilton dabei sehr nahe. Der rasierte einen der Poller auf einem Randstein, beschwerte sich dann per Boxenfunk: "Massa wollte mich abdrängen." Die Fernsehbilder stellten die Szene allerdings gänzlich anders dar. Hamilton wollte Massa nicht vorbei lassen, musste sich dann dem Druck des Ferrari-Piloten geschlagen geben.

Am Ende fuhr Hamilton dann aber noch auf Platz fünf vor. Denn Rosberg legte wie schon im ersten Durchgang eine unglaublich schnelle Runde hin und landete schließlich auf Rang drei. Auch Schumacher schaffte den Sprung in die Top 10.

Vettel nicht zu schlagen, Webbers WM-Chance schwindet

Das Finale war angerichtet. Hamilton ging als erster Fahrer raus, um eine schnelle Runde auf den Asphalt zu brennen. Und der Brite legte gleich mit seiner ersten Zeit die Latte für die Konkurrenz gewaltig hoch. Alonso kam nicht einmal in die Nähe Hamiltons, musste sich sogar noch Button geschlagen geben. Bei Red Bull schien man von der eigenen Stärke überzeugt zu sein und wartete lange mit dem Herausfahren. Die Zeit reichte am Ende nur für einen einzigen Versuch.

Für Vettel sollte es reichen. Er konnte die Hamilton-Zeit um fast zwei Zehntelsekunden unterbieten, während sich Webber schwer tat, die perfekte Runde zusammenzubringen. Hamilton schlug zwar noch einmal zurück, kam aber nur bis auf wenige Tausendstel-Sekunden heran. Hinter den beiden platzierte sich Alonso vor Button, Webber wurde Fünfter. Schumacher startet morgen von Rang acht ins Rennen, Rosberg wurde Neunter.

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