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Spuck-Attacke: Pinola entschuldigt sich bei Schweinsteiger

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Der DFB ermittelt gegen Lama Pinola

15.11.2010, 15:20 Uhr | t-online.de, t-online.de

Spuck-Attacke: Pinola entschuldigt sich bei Schweinsteiger. Bastian Schweinsteiger will Javier Pinola an den Kragen. (Foto: sid)

Bastian Schweinsteiger will Javier Pinola an den Kragen. (Foto: sid)

Der Übeltäter zeigt Reue: Einen Tag nach seiner Spuck-Attacke auf Bastian Schweinsteiger hat sich Javier Pinola vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg beim Bayern-Profi entschuldigt. Pinola habe sich telefonisch bei dem deutschen Nationalspieler gemeldet, berichtet der FC Bayern München. "Ich schäme mich. Es tut mir wahnsinnig leid. Es hätte nicht passieren dürfen", so Pinola.

Trotz der Entschuldigung leitete der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unterdessen ein Ermittlungsverfahren ein. Dies teilte der DFB mit. Pinola stehe anhand von TV-Bildern unter dringendem Verdacht, sich mit seiner Spuck-Attacke gegen Schweinsteiger eines "krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer Tätlichkeit" schuldig gemacht zu haben. Zudem erwartet Pinola eine vereinsinterne Strafe.

Entschuldigung angenommen

Schweinsteiger soll die Entschuldigung Pinolas angenommen haben, obwohl er sich gestern noch bitter beschwert und eine Sperre gefordert hatte. "So etwas habe ich noch nie erlebt. Das ist unglaublich, da muss noch etwas nachkommen", hatte Schweinsteiger nach dem 3:0-Erfolg der Münchner gesagt. Für den Bayern-Profi sei die Angelegenheit jetzt aber erledigt.

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Schweinsteiger dachte an Gewalt

Das hatte sich unmittelbar nach der Partie noch ganz anders angehört. "Das ist respektlos, was sollen Kinder denken, die so etwas sehen. Ich hätte ihm am liebsten eine Watsch'n gegeben. Es war schwer sich da zurückzuhalten, da musst du den Kopf einschalten. Aber anscheinend hat er den nicht."

Beckenbauer: "Hätte ihn aus dem Stadion getreten"

Auch Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer war fassungslos ob der Unsportlichkeit des Nürnberger Linksverteidigers. "Anspucken ist die schlimmste Form der Verachtung. Ich hätte ihm da einen Tritt gegeben, dann wäre er aus dem Stadion geflogen. Du kannst einen foulen, du kannst einen treten – aber nicht anspucken." FCB-Manager Christian Nerlinger forderte den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, den Eklat zu untersuchen, während Club-Coach Dieter Hecking forderte: "Wenn die Aktion tatsächlich so stattfand, sollten die beiden Spieler das untereinander klären und sich am besten Mal zusammensetzen."

Kameras fangen Spuck-Attacke ein

Der Vorfall ereignete sich in der ersten Halbzeit. Auf dem Gang in die Kabine lieferten sich Schweinsteiger und Pinola ein Wortgefecht. Die TV-Bilder bewiesen Schweinsteigers Anschuldigung. Pinola wollte sich nach der Begegnung zunächst nicht äußern. Dass der DFB in diesem Fall ermitteln wird, gilt als sicher. In früheren internationalen Fällen waren gegen den Italiener Francesco Totti und den Schweizer Alex Frei harte Strafen von je drei Spielen ausgesprochen worden.

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