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Formel 1: Deutsche Saisonbilanz - Aus für Hülkenberg

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Deutsche Saisonbilanz - Aus für Hülkenberg

15.11.2010, 11:16 Uhr | t-online, dpa, sid, sid, dpa, t-online.de

Formel 1: Deutsche Saisonbilanz - Aus für Hülkenberg.

Frust bei Nico Hülkenberg nach seinem Aus bei Williams. (Foto: imago)

Sieben deutsche Piloten mischten in der abgelaufenen Formel-1-Saison mit - mehr waren es noch nie. Während Sebastian Vettel als jüngster Pilot aller Zeiten den WM-Titel feierte und Michael Schumacher bei seinem Comeback eine Ernüchterung erlebte, muss Nico Hülkenberg die Königsklasse des Motorsports bereits nach einem Jahr wieder verlassen.

"Ich bedauere das sehr, denn ich wäre gerne bei Williams geblieben", sagte der 23-Jährige einen Tag nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi. Beide Seiten hätten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen können und würden zum Jahresende ihre Zusammenarbeit beenden, hieß es. "Ich bin in Verhandlungen mit anderen Teams", sagte Manager Willi Weber und macht seinem Schützling Hoffnung: "Nico wird auch 2011 einen Platz in der Formel 1 haben." Und wie lief die Saison für die anderen Deutschen? t-online.de gibt einen Überblick.

Sebastian Vettel - der Weltmeister

Von Saisonbeginn an war Vettel der schnellste Fahrer im besten Auto. Zehn Pole Positions und fünf Siege sprechen eine eindeutige Sprache. Nur eine fast unheimliche Serie von Pech, Strategiefehlern und eigenen Aussetzern verhinderte einen früheren Titelgewinn. Im Endspurt war er aber unantastbar und verdient vorn.

Nico Rosberg - der Durchstarter

Michael Schumacher erklärte Rosberg vor Saisonbeginn zum "stärksten Teamkollege", den er je hatte. Der gebürtige Wiesbadener ließ Taten folgen: Er fuhr dem Superstar und Stallrivalen einfach davon, gewann 14 der 19 Qualifikationsduelle und sammelte fast doppelt so viele Punkte. Mehr ließ nur der schwächelnde Silberpfeil nicht zu. Rosberg befindet sich auf geradem Weg zum WM-Kandidaten.

Michael Schumacher - der Ernüchterte

In seinem Comeback-Jahr kam der Rekordchampion nur selten in Fahrt, die Spitze war weit entfernt. Drei vierte Plätze waren seine besten Resultate. Dazu kam harsche Kritik und eine Strafe nach der Rüpel-Attacke gegen Rubens Barrichello in Ungarn. Der siebenmalige Weltmeister freut sich trotzdem auf 2011.

Adrian Sutil - der Unerfüllte

Hobby-Pianist Sutil steckt weiter im Mittelmaß fest. Zur Saisonmitte fuhr er konstant in die Punkte, war klare Nummer eins im Team. Am Ende verlor Sutil aber den Schwung, das Auto wurde immer schwächer. Nun hat er nur noch geringe Chancen auf den erhofften Wechsel zum stärkeren Renault-Rennstall, ein weiteres Frust-Jahr droht.

Nico Hülkenberg - der Musterschüler

Hülkenberg lernte in seinem Debütjahr ganz schnell und fuhr eine starke zweite Saisonhälfte. Die Krönung: Pole Position in Brasilien. Nun muss er trotzdem gehen, weil Williams knapp bei Kasse ist und deshalb wohl Pastor Maldonado verpflichtet. Der Venezolaner soll eine Sponsoren-Mitgift in zweistelliger Millionenhöhe im Gepäck haben. Hülkenberg hält schon Ausschau nach einem neuen Team. Sein Pech: Mit Nick Heidfeld ist auch ein anderer deutsche Fahrer auf der Suche.

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Nick Heidfeld - der Lückenfüller

Erst langweilte sich Heidfeld als Mercedes-Ersatzmann, dann testete er Reifen für Pirelli. Die alten Freunde von Sauber holten ihn für die letzten fünf Rennen und Heidfeld schlug sich auch achtbar. Mit alten Motoren war er aber kaum konkurrenzfähig. Seine Formel-1-Zukunft ist sehr ungewiss.

Timo Glock- der Aufbauhelfer

Viel Spaß machte Glock das Jahr beim Anfängerteam Virgin sicher nicht. Viele Ausfälle, Riesen-Rückstände auf das Mittelfeld. Immerhin hatte er seinen Teamkollegen Lucas di Grassi sicher im Griff. 2011 wird wohl kaum besser werden, auch wenn russische Investoren frisches Geld bringen.

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