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Borussia Dortmund dreht das Topspiel beim SC Freiburg

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SC Freiburg - Borussia Dortmund  

Dortmund dreht das Topspiel in Freiburg

20.11.2010, 17:29 Uhr | dpa, dpa

Borussia Dortmund dreht das Topspiel beim SC Freiburg. Freiburgs Mensur Mujdza springt die entscheidenden Zentimeter höher als Dortmunds Kevin Großkreutz. (Foto: dpa)

Freiburgs Mensur Mujdza springt die entscheidenden Zentimeter höher als Dortmunds Kevin Großkreutz. (Foto: dpa)

Auch ein starker SC Freiburg hat den Lauf von Borussia Dortmund nicht stoppen können: Durch einen Doppelschlag in der letzten Viertelstunde drehte der Tabellenführer das rasante Spitzenspiel noch in einen 2:1 (0:1)-Sieg um. Robert Lewandowski in der 75. Minute und ein Eigentor von Mensur Mujdza (78.) bescherten dem BVB das zwölfte ungeschlagene Spiel in Serie und außerdem noch einen Bundesliga-Rekord: Sieben Auswärtsspiele nacheinander hatte zuvor noch kein Team gewonnen.

Selbst die Freiburger Führung hatte vor 24.000 Zuschauern ein Dortmunder besorgt: Mats Hummels traf in der 26. Minute mit einem kuriosen Eigentor, als er nach einem Fehler von Torwart Roman Weidenfeller und einem Kopfball von Papiss Demba Cissé vom eigenen Kollegen Neven Subotic angeschossen wurde. Freiburg spielte in der ersten Halbzeit sogar noch besser als in den starken Wochen zuvor.

Kurioses Eigentor von Hummels

Der Überraschungs-Vierte aus dem Breisgau machte das Versprechen seines Trainers Robin Dutt von Beginn an wahr: "Wir werden auch gegen Dortmund attackieren", hatte der 45-Jährige vor dem Spiel gesagt. Bereits in der zweiten Minute klärten die Dortmunder einen ersten schnellen Freiburger Angriff nur mit Mühe zur Ecke, der SC setzte dem Spitzenreiter mit dessen eigenen Mitteln zu: nimmermüde Laufbereitschaft, hohes Tempo und frühes Stören jedes Gegenspielers.

Die Dortmunder hatten zunächst kaum einmal Raum geschweige denn Zeit, um ihr eigenes Spiel durchzuziehen. Gefährlich wurden sie anfangs nur, wenn die Freiburger sie dazu einluden. Nach einem Ballverlust von Ömer Toprak schoss Lucas Barrios in der 8. Minute völlig freistehend am Tor vorbei. Von den neuen Nationalspielern Kevin Großkreutz und Mario Götze war unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw lange wenig zu sehen, Hummels und Marcel Schmelzer waren in der Defensive mehr gefordert, als ihnen lieb war.

Baumann hat alle Hände voll zu tun

Der SC wiederum hätte nach guten Möglichkeiten durch Jan Rosenthal (38.) und Cissé (43.) zur Pause höher führen können. "Ihr seid besser als der BVB", sangen die Freiburger Fans unter den 24.000 Zuschauern und hatten damit zumindest was die erste Halbzeit anging recht.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild: Nun spielte Dortmund wesentlich dominanter. In der 48. Minute vergab zunächst Shinji Kagawa eine dicke Chance, dann wurde ein Treffer von Barrios wegen eines Foulspiels des Torjägers nicht anerkannt. Noch einmal Kagawa zwang Freiburgs Torwart Oliver Baumann zu einer Glanztat (52.), Nuri Sahin scheiterte eine Minute später bei der nächsten Möglichkeit.

Heiße Schlussphase im Breisgau

Gerade, als sich der SC mit etwas Glück und großem Einsatz wieder befreit zu haben schien, traf der eingewechselte Lewandowski per Kopf zum 1:1 (75.). Eine Minute später wurde ein Schuss des Polen nur um Zentimeter am Tor vorbei abgefälscht. Am Ende hatte dieses dramatischen Spiel gleich zwei Schlusspunkte: Jakub Blaszczykowski schoss in der 86. Minute aus elf Metern über das leere SC-Tor. Auf der anderen Seite köpfte Julian Schuster nur an die Latte (90.)

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