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VfL Osnabrück fügt Tabellenführer Hertha BSC die zweite Niederlage zu

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VfL Osnabrück - Hertha BSC  

Die Bremer Brücke bleibt eine Festung

19.11.2010, 20:39 Uhr | t-online.de, t-online.de

VfL Osnabrück fügt Tabellenführer Hertha BSC die zweite Niederlage zu. Osnabrücks Sebastian Tyrala jubelt über den Sieg gegen die Hertha. (Foto: dpa)

Osnabrücks Sebastian Tyrala jubelt über den Sieg gegen die Hertha. (Foto: dpa)

Der VfL Osnabrück sorgt für neue Spannung an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Hertha BSC unterlag an der unter Flutlicht traditionell kaum einzunehmenden Bremer Brücke nach Toren von Mamadou Diabang (26.) und Nicky Adler (76.) mit 0:2 (0:1). Die zweite Saison-Niederlage des Bundesliga-Absteigers öffnete zu Beginn des zwölften Spieltags Verfolger Erzgebirge Aue Tür und Tor. Der neunte Saisonsieg würde den Aufsteiger am Sonntag gegen Alemannia Aachen auf den Thron heben. "Das ist eine Momentaufnahme, nicht mehr und nicht weniger", konterte Hertha-Trainer Markus Babbel bei Sky die Möglichkeit, die Tabellenführung zu verlieren.

Der Dank der Auer ginge dann auch Richtung Osnabrück. Dort war seit 19 Jahren kein Heimsieg mehr über Hertha BSC zu bejubeln. Das änderten Diabang, der zuletzt davor am 7. Oktober 2007 in der 2. Bundesliga getroffen hatte, und Adler. Der frühere Nürnberger brauchte einen Querpass des Ex-Dortmunders Sebastian Tyrala nur noch einzuschieben. Allerdings fiel der Treffer aus Abseitsposition. Drei Minuten vor dem 2:0 hatte das gewohnt gut aufgelegte Publikum Diabang stehende Ovationen für dessen Darbietung bereitet. Den 31-jährigen Senegalesen ersetzte Benjamin Siegert.

Diabang sagte anschließend: "Das war überragend für mich, für den Verein und die Mannschaft. Wir waren unter Druck, mussten unbedingt gewinnen." Drei Mal nacheinander war das dem VfL nicht gelungen. "Aber wir waren von Anfang an aggressiv und engagiert und hatten unsere Räume", sagte Diabang. Adler ergänzte: "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Es ist Wahnsinn, welche Atmosphäre hier bei Flutlichtspielen herrscht."

Höchste Saisonniederlage der Hertha

Die Berliner hatten unweit Osnabrücks, in Paderborn, zwölf Tage zuvor ebenfalls verloren. Davor war der große Meisterschaftsfavorit der Liga zehn Mal seit dem Abstieg aus der Bundesliga nicht besiegt worden. Kapitän Christian Lell sagte: "Wir haben des Öfteren die zweiten Bälle verloren. Und die sind in einem solchen Spiel ganz wichtig." Die Zurückeroberung dieser Bälle koste zuviel Kraft. "Es ist ein Fakt, dass wir auswärts zwei Mal verloren haben. Das ist sehr sehr bitter, sehr traurig, das darf sich eine Spitzenmannschaft nicht erlauben."

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Tore entscheiden

Herthas routinierter Torwart Marco Sejna pflichtete Lell bei und listete die Saison-Pleiten auf: "Gegen Paderborn, gegen Koblenz und heute gegen Osnabrück: Es setzt sich fort. Gegen so typische Zweitligamannschaften, die nur vom Kampf kommen und gegen uns alles zeigen, was sie drauf haben, tun wir uns schwer. Da muss man anders zu Werke gehen. Nur mit Fußballspielen, was wir sehr gut können, kann man leider nicht bestehen. Um ganz oben zu stehen, muss man auch auswärts mal einen Dreier holen." Dazu jedoch müssen Treffer her. Und die fehlten dem Favoriten.

Dies sagte auch Babbel: "Osnabrück hat seine Chancen genutzt, eiskalt verwertet. Wir haben unsere zwei, die wir hatten, eben nicht verwertet. Und das war heute der Unterschied. Wir haben den Gegner unnötig stark gemacht, müssen unsere Abspielfehler abstellen." Als "bitter für die Moral" bezeichnete Babbel auch den Umstand, dass Schiedsrichter Wolfgang Stark vor dem 2:0 für den VfL nicht auf Abseits erkannt hatte. "Es macht schon einen Unterschied, ob man einem 0:1 oder einem 0:2 hinterherläuft. Trotzdem habe ich heute das Gefühl gehabt, wir hätten noch eine Stunde spielen können und hätten kein Tor geschossen."

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