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FC Ingolstadt watscht Bochum daheim ab

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13. Spieltag - Samstagsspiele  

Tabellenletzter watscht Bochum daheim ab

20.11.2010, 13:31 Uhr | t-online.de, sid, t-online.de, sid

FC Ingolstadt watscht Bochum daheim ab. Die Bochumer gingen ängstlich in die Zweikämpfe und hatten keine Chance. (Foto: dpa)

Die Bochumer gingen ängstlich in die Zweikämpfe und hatten keine Chance. (Foto: dpa)

Die Serie, nach einem Bundesliga-Abstieg stets gleich wieder aufzusteigen, kann sich der VfL Bochum in der laufenden Saison der 2. Bundesliga wohl abschminken: Das 1:4 gegen den Tabellenletzten aus Ingolstadt stellt am 13. Spieltag so etwas wie den ultimativen Tiefpunkt der ewigen Grauen Maus dar. Ingolstadts Kapitän Stefan Leitl tobte sich im früheren Ruhrstadion so richtig aus, traf drei Mal (9., 56., 66.). Nach zuvor sieben sieglosen Partien feierte der Zweitliga-Aufsteiger beim Bundesliga-Absteiger seinen ersten Erfolg unter dem neuen Coach Benno Möhlmann. Leitl traf in den 180 Minuten unter Möhlmann bereits vier Mal.

Im Westen feierte auch ein zweiter bayerischer Vertreter: Die SpVgg Greuther Fürth kehrte aus Paderborn mit einem 4:0 nach Hause an den Ronhof zurück. Damit rückten die so genannten "Unaufsteigbaren" im Aufstiegsrennen dem MSV Duisburg und dem Relegationsplatz drei zumindest bis Montag wieder bis auf zwei Punkte auf die Pelle. Die Tore bei den letztlich bis auf neun Mann reduzierten Paderbornern, die in der Vorwoche noch Ingolstadt bezwungen hatten, erzielten Bernd Nehrig (Foulelfmeter, 45.), Asen Karaslavov (48.), Sercan Sararer (49.) und Nicolai Müller in der Schlussminute.

Rote Karte gegen Strohdiek leitet den Niedergang ein

Vor rund 5.876 Zuschauern in der Paderborner Arena begann das Drama um die Platzherren in der 35. Minute mit der Roten Karte gegen Christian Strohdiek. Der 22-Jährige hatte nach einem Konter der Gäste als letzter Mann Müller am Trikot festgehalten. Müller war es auch, den SC-Keeper Daniel Masuch vor Bernd Nehrigs Foulelfmeter zum 0:1 in der dritten Nachspielminute der ersten Halbzeit vermeintlich zu Fall brachte. Gegen einen dezimierten Gegner nutzten die Fürther in einer bis dahin ausgeglichenen Partie ihr Chancenplus eiskalt aus.

Nach Alushis Ausscheiden nur noch neun Paderborner

Mit einem Doppelschlag direkt nach der Pause (48., 49.) entschied Fürth die Begegnung. Zunächst köpfte Karaslavov nach einer Haas-Ecke ein, anschließend nutzte der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Sararer eine zu kurze Rückgabe von Sören Gonther zum dritten Treffer für die Gäste. Müller machte in der 90. Minute den Deckel drauf. Zu diesem Zeitpunkt standen nur noch neun Paderborner auf dem Feld. Enis Alushi kehrte nach Problemen mit dem Rücken nach 81 Minuten nicht mehr ins Geschehen zurück. Der SC hatte zu diesem Zeitpunkt sein Wechselkontingent von drei Spielern allerdings schon ausgeschöpft.

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Nach zwei Minuten schon stellt Ingolstadt die Weichen auf Sieg

Wie zu neunt angetreten, wirkte auch der VfL Bochum. Einen Tag nach der Suspendierung seiner vier "Nachtschwärmer" Mirkan Aydin, Zlatko Dedic, Milos Maric und Anthar Yahia kassierten die Gastgeber schon nach zwei Minuten das 0:1 durch Fabian Gerber. Für den VfL, der mit einem gellenden Pfeifkonzert der wütenden Fans verabschiedet wurde, traf lediglich der Nordkoreaner Chong Tese (22.). Schon zur Halbzeit machten sich die 9.609 Zuschauer über den blamablen Auftritt der Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel lautstark Luft.

Der VfL kassiert vier Tore - und gellende Pfiffe

Nach einem desolaten Start hatten sich die Westfalen zwar nach rund 25 Minuten gefunden, doch unter dem Strich stand die vermutlich schlechteste Halbzeit der Saison - und nicht eine erfolgversprechende Chance des VfL. Die Gäste hingegen blieben stets gefährlich und hätten ihren Vorsprung durch einen Kopfball von Moritz Hartmann, der das Bochumer Gehäuse nur knapp verfehlte, schon unmittelbar vor dem Pausenpfiff ausbauen können. Nach dem Wechsel bemühte sich der VfL um eine Resultatsverbesserung, doch blieben die Angriffsversuche zu harmlos, um die Ingolstädter zu irritieren. Katastrophale Fehler in der Abwehr ebneten den Ingolstädtern den Weg zu weiteren hochkarätigen Chancen.

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