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Bundesliga: Die Bayern hecheln verzweifelt hinterher

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13. Spieltag - Samstagsspiele  

Die Bayern müssen auf die Fehler der anderen hoffen

20.11.2010, 15:39 Uhr | t-online.de, t-online.de

Bundesliga: Die Bayern hecheln verzweifelt hinterher. Bayerns Mario Gomez schirmt den Ball gegen Leverkusens Manuel Friedrich ab. (Foto: imago)

Bayerns Mario Gomez schirmt den Ball gegen Leverkusens Manuel Friedrich ab. (Foto: imago)

Zum sechsten Mal in Folge blieb der FC Bayern München in der Bundesliga unbesiegt: 1:1 endete das Spitzenspiel des 13. Spieltags in Leverkusen. Die Gäste-Führung durch Mario Gomez (34.) egalisierte Arturo Vidal für Bayer per Foulelfmeter direkt vor dem Pausenpfiff. Weil es dabei blieb, hechelt der Meister der Liga-Spitze weiterhin verzweifelt hinterher. Denn am Nachmittag siegte Tabellenführer Borussia Dortmund dank Mensur Mujdzas Eigentor (78.) auch in Freiburg - mit 2:1. Der BVB, seit nun zwölf Partien unbesiegt, gibt sich keine Blöße. Der Vorsprung auf die Bayern wuchs von zwölf auf 14 Punkte an.

Zudem stoppte Mainz durch ein 3:2 in Gladbach seinen Abwärtstrend und baute sein ehemals 13 Punkte starkes Polster auf die Bayern zumindest wieder auf sieben Zähler aus. Der Doppelpack des eingewechselten Sami Allagui (76., 88.) bedeutete den ersten Erfolg des wochenlangen Tabellenführers seit dem neunten Spieltag (am 24. Oktober 1:0 in Leverkusen). Auch Schalkes Fans trauen sich wieder, die Tabelle zu betrachten: Durch ein klares 4:0 über Werder Bremen verließ Königsblau erstmals seit dem zweiten Spieltag die Abstiegsplätze. Stürmerlegende Raul schlug zum ersten Mal in der Bundesliga drei Mal zu.

Zwei Last-Minute-Entscheidungen

Frankfurt kassierte nach sieben Begegnungen ohne Niederlage im Derby gegen Hoffenheim ein bitteres 0:4. Vedad Ibisevic traf binnen 63 Sekunden doppelt (69., 70.). Das packende Nord-Derby in Hannover entschied der eigentlich schon ausgemusterte Ex-Nationalstürmer Mike Hanke für 96 gegen den HSV in letzter Minute mit seinem Tor zum 3:2. Gladbach wie auch Hamburg nahmen insofern nach 2:1-Führungen noch ganz bittere und späte Pleiten hin.

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