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Schwimmen: Goldener Tag für Paul Biedermann und Co. bei der Kurzbahn-EM

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Goldener Tag bei der Kurzbahn-EM

20.12.2010, 10:51 Uhr | dpa, dpa

Schwimmen: Goldener Tag für Paul Biedermann und Co. bei der Kurzbahn-EM. Paul Biedermann freut sich über EM-Gold. (Foto: dpa)

Paul Biedermann freut sich über EM-Gold. (Foto: dpa)

Festspiele in Schwarz-Rot-Gold: Die deutschen Schwimmer haben mit sechs Siegen den Auftakt der Kurzbahn-Europameisterschaften in Eindhoven dominiert. Ein halbes Dutzend deutsche Erfolge an einem Tag hatte es noch nie gegeben.

Paul Biedermanns Titelverteidigung kam erwartet, die Siege der Brüder Markus und Steffen Deibler sowie von Dorothea Brandt waren erhofft, Gold durch Yannick Lebherz eine Sensation. Dazu war die Lagen-Staffel der Männer nicht zu schlagen. Das DSV-Team profitierte allerdings auch vom Fehlen einiger Topstars.

Lebherz kann es nicht fassen

"So ein Tag ist Gold wert, das hatten wir zuletzt in den 90ern", sagte Bundestrainer Dirk Lange. Während der Sieg von Biedermann über 400 Meter Freistil programmiert war, sorgte Lebherz für einen Paukenschlag. In 1:51,74 Minuten schlug er über 200 Meter Rücken als Erster an und konnte es danach nicht fassen: "Keine Ahnung, wie das passiert ist. Das ist mir ein Rätsel."

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Goldregen für Familie Deibler

Markus Deibler verbesserte in Weltjahresbestzeit von 1:53,25 Minuten seinen deutschen Rekord über 200 Meter Lagen um über eine Sekunde. Es war die erste Einzelmedaille für den Hamburger überhaupt. Sein Bruder Steffen machte es ihm Minuten später über 50 Meter Freistil nach und siegte in 20,98 Sekunden. Brandt schlug kurz darauf in 30,40 als Erste an. Beide Deiblers gewannen mit Stefan Herbst und Hendrik Feldwehr auch die Staffel. "Das macht Lust auf mehr", sagte Steffen Deibler.

Biedermann lag etwa 300 Meter mit dem Italiener Federico Colbertaldo gleichauf und zog dann in bewährter Manier davon. "Ich wusste, die letzten 50 Meter sind meine. Dass hier einige Schwimmer fehlten, machte mir nichts aus", sagte der 24-Jährige, der in 3:39,51 Minuten Weltjahresbestzeit schwamm.

Biedermann stichelt gegen die Konkurrenz

"Ich wollte hier unter 3:40 Minuten bleiben", sagte Biedermann und fügte selbstbewusst lächelnd hinzu: "Ich glaube, Yannick Agnel geht trainieren, wenn er das Rennen gesehen hat." Der Franzose hatte ihn bei der Langbahn-EM im August in Budapest überraschend geschlagen und wird bei der WM in Dubai vom 15. bis 19. Dezember neben den Schwimmern aus Übersee einer von Biedermanns Hauptkonkurrenten sein.

Rückenschwimmer Lebherz steigerte seine Zeit von den deutschen Meisterschaften von vor zwei Wochen um eine Sekunde. Ein Vierteljahrhundert, nachdem sein Vater Thomas Staffel-Europameister über 4 x 100 Meter wurde, sorgte der 21 Jahre alte Filius für das nächste Lebherz-Gold.

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