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Jenson Button will 2011 mit KERS richtig durchstarten

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McLaren-Mercedes  

Button glaubt an seine Chance mit KERS

26.11.2010, 08:56 Uhr | t-online.de / motorsport-total.com, t-online.de, Motorsport-Total.com

Jenson Button will 2011 mit KERS richtig durchstarten. Jenson Button: Mit KERS 2011 zum zweiten Titel? (Foto: imago)

Jenson Button: Mit KERS 2011 zum zweiten Titel? (Foto: imago) (Quelle: imago)

In der kommenden Saison wird das kinetische Energie-Rückgewinnungs-System (KERS) wieder in den Boliden der Formel 1 verbaut. Für Jenson Button, den Weltmeister von 2009, ein klarer Vorteil für sein Team McLaren-Mercedes. "Ich bin damit noch nie gefahren. Doch dieses Team verwendete KERS im Vorjahr - und sie nutzten es gut."

Es sei ihm noch gut im Gedächtnis geblieben, wie die Silberpfeile beim Start oft an ihm vorbei geschossen sind. Das KERS von McLaren galt 2009 als Referenz. Kein anderes Team konnte in diesem Bereich mithalten.

Knopf am Lenkrad setzt 80 Zusatz-PS frei

Button geht davon aus, dass man in puncto KERS auch in der kommenden Saison überlegen sein wird. "Das Team hat so viel Erfahrung in diesem Bereich. Das Gleiche gilt für Mercedes und Force India, die ebenfalls Mercedes-Motoren benutzen. Wir werden gegenüber Red Bull und Ferrari einen Vorteil haben, was großartig ist. Wir nehmen jeden Vorteil, den wir kriegen können."

Beim KERS kann der Pilot durch einen Knopf am Lenkrad die zuvor gespeicherte Bremsenergie abrufen und damit, ähnlich wie beim F-Schacht-System, eine bessere Höchstgeschwindigkeit erreichen. Für einen festgelegten Zeitraum von mehreren Sekunden stehen bis zu 80 PS zusätzlich zur Verfügung.

"Schwierig, die richtige Balance zu finden"

Einige Teams werden 2011 allerdings ohne KERS in die Saison gehen. Sie werden aber diesmal gleich doppelt bestraft, da nächstes Jahr auch erstmals der verstellbare Heckflügel zum Einsatz kommen wird. Dieser Flügel darf aber nur dann flacher gestellt werden, wenn man innerhalb einer Sekunde zum Vordermann fährt. Ohne den KERS-Boost könnte dies ein schwieriges Unterfangen werden.

Der verstellbare Frontflügel, der im Vorjahr eingeführt wurde, verschwindet hingegen aus der Formel 1, weil er die Überholproblematik nicht entscheidend verbessert hat. Button rechnet dennoch mit Schwierigkeiten. "Leider verlieren wir den verstellbaren Frontflügel. Das wird es sehr schwierig machen, die richtige Balance zu finden. Beim Start haben wir 150 Kilogramm Sprit an Bord, am Ende nur noch 5. Dadurch wird sich die Balance stark verändern, was hart wird. Wir werden viele übersteuernde und untersteuernde Boliden sehen; und die Fahrer werden nichts daran ändern können."

Button sieht keine spektakulären Neuerungen

Als Reglementrevolution, wie sie 2009 Red Bull und Brawn GP an die Spitze der Formel 1 gespült hatte, würde Button die neuen Regeln allerdings nicht bezeichnen. Abgesehen von den eben genannten Änderungen "wird der Rest des Autos ziemlich gleich sein. Wenn es keine großen Regeländerungen gibt, dann werden viele der Entwicklungen auch in der nächsten Saison benutzt."

Button sieht dies als Vorteil. "Das ist gut für uns, denn wir haben die Saison mit einem starken Paket beendet, auch wenn es immer Spielraum für Verbesserungen gibt."

"Ich freue mich schon auf nächstes Jahr"

Was er für die kommende Saison erwartet? "Wir wollen Red Bull und Ferrari nächste Saison wirklich besiegen, doch dafür müssen wir im Winter hart pushen - das ist genau das, was wir auch tun." Für Button bietet sich nun im Gegensatz zum Vorjahr die Chance, auch seine eigene Handschrift beim neuen Boliden zu hinterlassen.

"Ich genieße es, in die Entwicklung eingebunden zu sein. Vor allem, wenn man am Ende dafür belohnt wird. Es wird ein langer Winter, doch ich freue mich schon auf nächstes Jahr."

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