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Werder Bremen hofft gegen den FC St. Pauli auf die Trendwende

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Allofs: "Mit jeder Niederlage wird der Druck größer"

27.11.2010, 15:49 Uhr | sid, sid

Werder Bremen hofft gegen den FC St. Pauli auf die Trendwende. Bremens Marko Marin will mit seinen Teamkollegen gegen den FC St. Pauli für die Trendwende sorgen. (Foto: imago)

Bremens Marko Marin will mit seinen Teamkollegen gegen den FC St. Pauli für die Trendwende sorgen. (Foto: imago)

Trendwende oder Zuspitzung der Krise - in den Sonntagsspielen der Bundesliga ist das Abstiegsgespenst allgegenwärtig. Die anhaltende Erfolglosigkeit in den vergangenen Wochen hat den Druck auf Werder Bremen und den FC St. Pauli (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) sowie den 1. FC Köln und den VfL Wolfsburg (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) vor ihren Duellen zum Abschluss des 14. Spieltags deutlich verschärft.

Die Ausgangslage ist überall dieselbe: Nur ein Sieg kann den bedrohlichen Abwärtstrend vorerst stoppen. Besonders prekär ist die Situation in Bremen, wo neben dem Absturz in der Bundesliga das schmerzliche Ausscheiden in DFB-Pokal und Champions League am Selbstbewusstsein nagt. "Mit jeder Niederlage und jeder Enttäuschung wird der Druck auf uns größer und die Situation unangenehmer. Deshalb müssen wir jetzt Punkte sammeln", sagte Werder-Boss Klaus Allofs und forderte nach dem Scheitern in den Cup-Wettbewerben volle Konzentration auf den Liga-Alltag: "Wir müssen möglichst schnell aus diesem Bereich der Tabelle herauskommen."

Werder-Tormaschine mit Ladehemmung

Vier Niederlagen und 0:15 Tore aus den letzten fünf Pflichtspielen machen indes klar, woran es bei den Hanseaten derzeit hapert: Die ehemals gefürchtete Bremer Tormaschine hat gewaltige Ladehemmung, was die schon länger bekannten Schwächen in der Defensive noch deutlicher zu Tage treten lässt. "Wir dürfen uns nicht beirren lassen und müssen zeigen, dass Aussicht auf Verbesserung da ist", sagte Allofs.

Bremen mit Personalsorgen

Allerdings macht die derzeitige Verletzungsmisere Werders Unterfangen nicht gerade leichter. Gegen St. Pauli muss Trainer Thomas Schaaf neben den Langzeitverletzen Naldo, Sebastian Boenisch und Tim Borowski auch weiter auf die angeschlagenen Wesley und Mikael Silvestre sowie den gesperrten Philipp Bargfrede verzichten. Wie weit die Kraft bei Claudio Pizarro nach seinem Muskelfaserriss sowie Marko Arnautovic und Hugo Almeida (Oberschenkelprobleme) reicht, bleibt abzuwarten.

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Kiez-Klub auswärts gefährlich

St. Pauli ist dabei trotz fünf siegloser Spiele in Folge alles andere als ein Punktelieferant - zuletzt war für den Kiezklub sowohl beim 1:1 gegen Wolfsburg als auch der 0:1-Niederlage gegen Bayer Leverkusen durchaus mehr drin. Trainer Holger Stanislawski ist derweil bemüht, den Druck von seinem Team zu nehmen. "Werder braucht die Punkte unbedingt, wir wollen sie unbedingt", beschrieb der 41-Jährige den Unterschied zwischen den Gegnern deutlich.

Köln will Sieg in Stuttgart vergolden

In Köln ist man dagegen bestrebt, den jüngsten Lichtblick des 1: 0-Siegs am vergangenen Wochenende beim VfB Stuttgart im Heimspiel gegen die Wölfe zu bestätigen. "Nur mit einem Sieg gegen Wolfsburg können wir die Punkte aus Stuttgart vergolden und einen richtig großen Schritt nach vorne machen"', sagte Trainer Frank Schaefer. Der Coach hofft dabei auf die gleiche mannschaftliche Geschlossenheit wie beim jüngsten Auftritt seines Teams: "Wir haben genug Qualität, um auch ein schweres Spiel in einer schweren Situation zu gewinnen", sagt Schaefer.

Beim Gegner ist man trotz der Misserfolge in den vergangenen Wochen mit nur einem Sieg aus sieben Bundesligaspielen ähnlich selbstbewusst. "Es geht nur um uns, wenn wir das Richtige tun, können wir den Sieg mitnehmen", sagte Wolfsburgs Trainer Steve McClaren. Der Engländer warnt aber auch davor, die Kölner zu unterschätzen: "Es gibt in dieser Liga keine leichten Spiele. Jeder kann jeden schlagen. Auswärts ist es natürlich oft noch schwerer."

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