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Ecclestone: Mosley ist schuld am Rückstand der neuen Teams

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Ecclestone: Mosley ist schuld am Rückstand der neuen Teams

01.12.2010, 10:18 Uhr | Motorsport-Total.com, Motorsport-Total.com

. Bernie Ecclestone greift seinen ehemaligen Partner Max Mosley an. (Foto: imago)

Bernie Ecclestone greift seinen ehemaligen Partner Max Mosley an. (Foto: imago)

Bernie Ecclestone hat bereits seinen Unmut darüber geäußert, dass die neuen Teams in der Formel 1 nur hinterher fahren. Nun schwenkt er um und schiebt die Schuld Ex-FIA-Boss Max Mosley in die Schuhe. "Es war in Wahrheit Mosleys Fehler", sagte er im Vorwort des "Official Formula 1 Season Review 2010".

Mosley hatte die Königsklasse für drei neue Teams geöffnet, unter anderem auch durch eine angekündigte Budget-Obergrenze, die aber nie umgesetzt wurde. Lotus, Virgin und HRT hatten außerdem nur wenig Vorbereitungszeit, weil die Entscheidung, welche Rennställe einsteigen dürfen, erst Mitte 2009 gefallen ist.

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Ecclestone wollte "Krüppel" loswerden

Ecclestone missfällt es, das die Neueinsteiger nicht mithalten konnten. Bereits kurz vor Ende der Saison diffamierte er die Teams: "Sie tun nichts für uns, sie sind nur peinlich. Wir müssen einige dieser Krüppel loswerden." Nun zeigt der Engländer Verständnis für Lotus & Co.: "Die Probleme der neuen Teams waren nicht ihre eigene Schuld, das muss man in aller Fairness sagen. Es war in Wahrheit Mosleys Fehler, der ihnen gesagt hat, dass sie für etwa 30 Millionen Pfund an der Konkurrenz teilnehmen können."

Ist Russland der Grund für das Umschwenken?

Trotz des mäßigen Abschneidens will Ecclestone die neuen Teams nicht vergraulen. "Sie sind jetzt hier und solange sie nicht wie Bettler herumlaufen, ist es gut sie dabei zu haben", sagte er. Der Einstieg des russischen Luxus-Sportwagenherstellers Marussia könnte ein Grund für die Milde des 80-Jährigen sein. Russland ist ein wichtiger Zukunftsmarkt und 2014 wird der erste Grand Prix in Sotschi stattfinden.

Ecclestone: "Jean ist ein komplett anderes Tier als Max"

Für Mosleys Nachfolger Jean Todt hat Ecclestone nur lobende Worte. "Jean ist ein komplett anderes Tier als Max", sagte der Brite. "Ich hatte kürzlich mit ihm Dinner und wir haben darüber geredet, dass er dieses Jahr 51 Länder besucht hat, er war also ziemlich auf Achse. Es ist gut, dass die Formel 1 ihre Probleme nun selbst lösen kann."

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