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HSV verliert in Freiburg und verschwindet im Niemandsland

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SC Freiburg - Hamburger SV  

Hamburger SV steckt im Mittelmaß fest

03.12.2010, 17:28 Uhr | dpa, dpa

HSV verliert in Freiburg und verschwindet im Niemandsland. Freiburgs Papiss Demba Cisse (li.) erzielt den Fühurngstreffer gegen den Hamburger SV. (Foto: dpa)

Freiburgs Papiss Demba Cisse (li.) erzielt den Fühurngstreffer gegen den Hamburger SV. (Foto: dpa)

Der Hamburger SV bleibt in der Bundesliga nur Mittelmaß. Der Europacup-Anwärter verlor nach einer schwachen Leistung mit 0:1 (0:1) beim SC Freiburg und kassierte die vierte Auswärtspleite in Serie. Bereits in der dritten Minute schoss Torjäger Papiss Demba Cissé mit seinem elften Saisontor den entscheidenden Treffer. Nach zuletzt zwei Niederlagen stoppten seine Freiburger damit ihren Negativtrend. Mit fünf Heimsiegen haben sie in diesem Jahr schon genauso viele Spiele im Badenova-Stadion gewonnen wie im gesamten Verlauf der vergangenen Saison.

Beim HSV kam Nationalspieler Dennis Aogo nach seiner doppelten Leisten-Operation und fünf Monaten Zwangspause zu seinem ersten Saisoneinsatz. Mit ihm und Jonathan Pitroipa kehrten damit zwei ehemalige Freiburger in ihre alte Heimat zurück. Dank Aogos Comeback durfte Zé Roberto von der ungeliebten Linksverteidiger-Position wieder ins zentrale Mittelfeld wechseln, was etwas überraschend David Jarolim den Platz in der Startelf kostete. Für den verletzten Mladen Petric (Muskelfaserriss) spielte zunächst Heung Min Son im Sturm.



Billard-Treffer von Cissé

Vor 24.000 Zuschauern kamen die Hamburger miserabel ins Spiel: Schon nach der ersten Strafraumszene stand es 0:1. Cissé hatte mit einer Billardaktion nach einem Freistoß von Julian Schuster zunächst beide Innenpfosten getroffen, ehe er den Ball per Nachschuss doch noch über die Torlinie drückte. Freiburg war anfangs deutlich spielstärker und angriffslustiger, während sich der HSV zahlreiche Lücken im Abwehrverbund und noch mehr Fehler im Spielaufbau leistete.

Auch für einen Freiburger gab es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein: Anton Putsila, der zu Hamburger Zeiten noch Putsilo gerufen wurde, vergab in der 16. Minute das möglich 2:0. Erst danach wurden die Gäste besser. Durch einen Positionstausch von Son und Tunay Torun kam endlich Schwung ins HSV-Spiel, das kaum zu bremsende Supertalent aus Südkorea vergab aus seiner neuen Mittelfeld-Rolle heraus in der 22. und 27. Minute gleich die ersten guten Chancen für sein Team. Die Hamburger dominierten die Partie nun zumindest optisch klar, während der SC immer mehr nachließ.

Cissé verpasst die Vorentscheidung

Nach der Pause wehrten sich die Freiburger aber wieder mehr, obwohl sie ihre komplette Mittelfeldzentrale neu besetzen mussten. Jan Rosenthal war bereits vor dem Spiel, Cedrick Makiadi nach 45 Minuten ausgefallen. Die nächsten Gelegenheiten hatte trotzdem Cissé: In der 57. Minute köpfte er nach einem Eckball vorbei, in der 72. scheiterte er an Torwart Frank Rost.

Der HSV blieb dabei fast so blass wie zu Beginn der Partie und schaffte es trotz der Einwechselungen von Paolo Guerrero und Eljero Elia nicht mehr, die laufstarken Badener unter Druck zu setzen. Nur Guerrero kam in der 84. Minute noch zu einer Chance. So warten die Hanseaten seit März 2000 auf einen Sieg in Freiburg.

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