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Formel 1: Red Bull sauer auf Mark Webber

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Schulterbruch: Horner sauer auf Webber

07.12.2010, 12:47 Uhr | dpa, motorsport-total.com, dpa, Motorsport-Total.com

Formel 1: Red Bull sauer auf Mark Webber. Christian Horner (re.) ist zurzeit nicht gut auf Mark Webber zu sprechen. (Foto: imago)

Christian Horner (re.) ist zurzeit nicht gut auf Mark Webber zu sprechen. (Foto: imago)

Mark Webber droht wegen seines verschwiegenen Schulterbruchs Ärger mit seinem Red-Bull-Team. "Es ist natürlich enttäuschend, dass Mark nichts gesagt hat", sagte Teamchef Christian Horner im "Daily Telegraph".

Der australische Stallrivale des neuen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel hatte in seinem jetzt erschienenen Buch "Up Front" verraten, dass er die letzten vier Saisonrennen mit einer Fraktur in der rechten Schulter bestritten hatte. Ursache der Verletzung war ein Fahrrad-Unfall, sein zweiter innerhalb von zwei Jahren.

"Mark sollte sich von Fahrrädern fernhalten"

"Unsere Fahrer haben die Pflicht sicherzustellen, dass sie fit sind. Es scheint, dass Mark nicht mit Fahrrädern klar kommt. Also sollte er sich von ihnen fernhalten", erklärte Horner. Webber hatte in der WM-Schlussphase noch den Titel verspielt. Zum Zeitpunkt der Verletzung Anfang Oktober führte er die Gesamtwertung mit elf Punkten Vorsprung an, am Ende wurde er Dritter.

Allerdings wollte Horner den Schulterbruch nicht als Grund für das Scheitern des 34-Jährigen sehen. "Die Verletzung hatte anscheinend keine Auswirkungen auf seine Leistung, aber trotzdem wäre es gut gewesen, davon zu wissen", sagte der Brite und meinte verärgert: "Ich wusste nicht einmal von dem Buch, geschweige denn von der Schulter."

Stuck: Das war "absolut heldenhaft"

Unterstützung bekommt Webber von den ehemaligen Formel-1-Fahrern Christian Danner und Hans-Joachim Stuck. "Natürlich ist er seinem Arbeitgeber gegenüber verpflichtet, aber so schlimm kann die Verletzung nicht gewesen sein", sagt VW-Motorsportberater Stuck. "Ich finde das, was Mark gemacht hat, absolut heldenhaft. Mit diesem Handicap zu fahren und trotzdem eine solch gute Leistung zu zeigen, davor ziehe ich meinen Hut." Möglicherweise sei sein Schweigen ein gewisser Selbstschutz gewesen, "um seine Position innerhalb des Teams nicht zu schwächen. Er hat aus seiner Sicht sicher alles Mögliche getan, um Weltmeister zu werden."

Auch Danner findet Webbers Verhalten ebenfalls nicht schlimm: "Wenn die FIA davon wusste, dann hat er überhaupt nichts falsch gemacht. Es kann aber nicht so dramatisch gewesen sein, sonst wäre er nicht so gut gefahren. Seine Leistung ist damit sicherlich umso höher einzuschätzen."

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