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Mark Webber verteidigt sein Verschweigen der Schulterverletzung

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Red Bull Racing  

Webber: "Schulter hat mir keine Probleme bereitet"

09.12.2010, 08:09 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Mark Webber verteidigt sein Verschweigen der Schulterverletzung. Mark Webber: "Die Schulter machte keine Probleme." (Foto: xpb.cc)

Mark Webber: "Die Schulter machte keine Probleme." (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Das Hickhack um die Schulterverletzung von Mark Webber nimmt kein Ende. Jetzt hat der Australier Stellung zu seinem Bruch genommen, der in den vergangenen Tagen für Wirbel in der Formel-1-Welt gesorgt hat. "Ich bin beim Training mit dem Mountainbike zwischen den Rennen in Singapur und Japan gestürzt. Ein Röntgen hat dann einen kleinen Bruch in meiner rechten Schulter ergeben. Ich war zuversichtlich, dass es meine Leistung im Auto nicht beeinflussen würde."

Deshalb habe er niemanden von dieser Verletzung unterrichtet. Erst durch die Veröffentlichung seines neuen Buches, in dem er über die abgelaufene Saison schreibt, ist dieser Umstand nun ans Licht gekommen.

Keine Probleme, also keine Information des Teams

In der Gerüchteküche der Königsklasse begann es sofort kräftig zu brodeln. Es wurde sogar spekuliert, die Zukunft des Australiers bei Red Bull Racing sei in Gefahr. Webber aber verteidigt seine Vorgehensweise. "Die Schulter hat mir keine Probleme bereitet. Also gab es auch keinen Grund, es irgendjemandem zu erzählen. Wenn ich das Auto nicht sicher und am Limit hätte bewegen können, dann hätte ich das Team informiert." Webber musste trotz der Verletzung keinen Grand Prix auslassen.

Cortison-Spritze als reine Vorsichtsmaßnahme

Trotzdem schreibt Webber in seinem Buch, dass er Cortison-Spritzen bekommen habe. Warum war das nötig, wenn die Schulter keine Probleme bereitete? "Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Zum ersten Mal hätte ich mehr als 50 Runden abgespult. Außerdem fand noch das Qualifying am Vormittag statt. Ich habe also auf den besten medizinischen Rat für einen Renntag gehört."

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Auch wenn Schulterverletzungen in der Regel sehr komplex sein können, hatte Webber Glück im Unglück. Eine Operation gab es nicht und wird es wohl auch nicht geben. "Nein, ich hatte keine. Einige Leute haben mich gefragt, warum ich nicht an den Reifentests in Abu Dhabi teilgenommen habe. Es hatte aber nichts damit zu tun. Ich war nie für diesen Test eingeteilt."

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