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Wolfsburg schwach: Trostlose Nullnummer beim FCK

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1. FC Kaiserslautern - VfL Wolfsburg  

Wolfsburg schwach: Trostlose Nullnummer beim FCK

11.12.2010, 17:29 Uhr | dpa, dpa

Der VfL Wolfsburg hat seine Negativserie in der Bundesliga auch bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern nicht beenden können. Nach einer trostlosen Nullnummer vor 38.181 Zuschauern sind die Niedersachsen seit nunmehr sechs Spielen sieglos und stecken mit 18 Zählern wie der punktgleiche Konkurrent im unteren Tabellendrittel fest. Bei einem Pfostenschuss von Ivo Ilicevic (83.) drohte den in allen Belangen enttäuschenden Gästen sogar eine Niederlage.

Die Hausherren kontrollierten zwar von Beginn an die Partie, konnten aber nicht an die Leistung bei der 5:0-Gala gegen Schalke 04 vor zwei Wochen anknüpfen. Im Mittelfeld fehlte es den Roten Teufeln an Ideen und im Sturm wurde der gesperrte Top-Torjäger Srdjan Lakic schmerzlich vermisst. Vertreter Ilian Micanski konnte sich überhaupt nicht in Szene setzen und musste seinen Platz nach dem Wechsel Adam Nemec überlassen. Da auch aus der zweiten Reihe keine Gefahr kam, warteten die FCK-Fans in der ersten Halbzeit vergeblich auf Chancen ihres Teams.

Diego und Dzeko bleiben blass

Dem Häufchen der Aufrechten aus Wolfsburg - rund 100 Anhänger hatten den langen Weg in die Pfalz angetreten - erging es nicht besser. Kapitän Edin Dzeko durfte nach der Disziplinlosigkeit in der Vorwoche, als er Trainer Steve McLaren bei seiner Auswechslung den Handschlag verweigert hatte, zwar mittun, blieb aber blass. Auch Spielmacher Diego trat kaum in Erscheinung.

Die Folge war ein niveauarmes Geplänkel zwischen den Strafräumen, bei dem der Gastgeber das bessere von zwei schwachen Teams stellte, ohne den VfL dabei in Verlegenheit zu bringen. Erst in der 42. Minute wurde Gäste-Torwart Diego Benaglio durch den agilen Ilicevic zur ersten Parade gezwungen, sein Gegenüber Tobias Sippel blieb vor der Pause beschäftigungslos.

Benaglio rettet gegen Nemec

Für den ersten Aufreger der Partie sorgte Schiedsrichter Peter Sippel (München), der nach einem Strafraum-Handspiel des Wolfsburgers Simon Kjaer (57.) auf Weiterspielen entschied und sich damit wütende Proteste der Gastgeber einhandelte. Die Szene war ein Weckruf für den FCK. Vier Minuten später lag die Führung in der Luft, doch Benaglio kratzte einen Kopfball von Nemec aus dem Eck.

Lautern mühte sich in der Folge um weitere torgefährliche Aktionen, doch es fehlte an spielerischen Mitteln. Ein Kopfball von Nemec (73.) und Ilicevics Pfostenkracher blieben die einzige Ausbeute. Von Wolfsburg war überhaupt nichts zu sehen, so dass es am Ende beim torlosen Remis blieb.

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