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Schalke setzt Aufwärtstrend in Mainz fort

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1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04  

Schalke schlägt Mainz am Bruchweg

12.12.2010, 19:29 Uhr | dpa, dpa

Schalke setzt Aufwärtstrend in Mainz fort. Der Mainzer Marcel Risse (li.) will S04-Spieler Ivan Rakitic umkurven. (Foto: dpa)

Der Mainzer Marcel Risse (li.) will S04-Spieler Ivan Rakitic umkurven. (Foto: dpa)

Schalke marschiert, Mainz stagniert: Mit einem schmucklosen 1:0 (1:0) beim FSV Mainz 05 hat sich Schalke 04 weiter aus der Abstiegszone der Bundesliga entfernt. Jefferson Farfan traf vor 20.300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion in der 30. Minute zum Sieg der Königsblauen. Die Gäste konnten sich sogar einen verschossenen Foulelfmeter von Klaas Jan Huntelaar (8.) leisten, auf der Gegenseite scheiterte André Schürrle (73.) per Strafstoß an Schalke-Schlussmann Manuel Neuer.

Während sich die Mannschaft von Felix Magath vom 15. auf den 10. Platz verbesserte, rutschte Mainz auf den vierten Rang ab. So schlecht platziert waren die Rheinhessen zuletzt am ersten Spieltag.

Schalke startet kleine Serie

Mainz ist gegen Schalke nun schon seit 525 Minuten torlos, verlor zudem vier der letzten fünf Heimspiele. Die Gäste zeigten sich mit dem Rückenwind des Gruppensiegs in der Champions League stark verbessert und traten nun auch in der Bundesliga auswärts ganz anders auf als zuletzt beim 0:5 in Kaiserslautern.

FSV-Trainer Thomas Tuchel hatte seine Anfangs-Elf im Vergleich zum 1:2 bei Eintracht Frankfurt auf fünf Positionen umgestellt. Sein Schalker Kollege Magath ersetzte nach dem 2:1 in der Champions League bei Benfica Lissabon Kyriakos Papadopoulos durch Farfan. Dieser Wechsel machte sich bezahlt, der Peruaner war überragender Schalker Akteur.

Huntelaar scheitert am Pfosten

Schon die Anfangsphase hatte es in sich. Chancen auf beiden Seiten und der erste Aufreger in der achten Minute: 05-Verteidiger Christian Fuchs foulte an der Strafraumgrenze fast in Höhe der Grundlinie Farfán, Schiedsrichter Felix Brych pfiff Strafstoß. Alle Mainzer Proteste halfen nichts, dafür stand das Glück den Gastgebern zur Seite. Huntelaar schoss den Ball vom Elfmeterpunkt an den linken Innenpfosten, von dort sprang der Ball an den Rücken von Christian Wetklo und dann ins Aus statt ins Tor. Wetklo, der sich noch lange nicht über den Strafstoß beruhigt hatte, sah danach die Gelbe Karte wegen Reklamierens.

"Haben uns den Schneid abkaufen lassen

Das Spieltempo ließ etwas nach, Schalke wurde dank der besseren Spielanlage mehr und mehr zur bestimmenden Mannschaft. Die Westfalen standen in der Abwehr kompakt und ließen die Mainzer kaum zur Entfaltung kommen. Zwingende Schalker Torchancen blieben zunächst aus, bis sich nach einer halben Stunde Lukas Schmitz auf links durchsetzte und klug in den Rücken der Mainzer Abwehr passte. Jose Manuel Jurado scheiterte noch im ersten Versuch, doch dann war Farfan zur Stelle und traf aus etwa zehn Metern.

Mit der Führung im Rücken kontrollierte Schalke das Spiel. Mainz entwickelte keinen Zug nach vorn und machte sich selbst das Leben durch Fehlpässe und fruchtlose Dribblings schwer. "Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen", urteilte Mainz-Präsident Harald Strutz zur Halbzeit am "Sky"-Mikrofon.

Auch Holtby kann nicht helfen

Nach einer Stunde setzte Tuchel mit einem Dreier-Wechsel alles auf eine Karte. Der Ex-Schalker Lewis Holtby, Marco Caligiuri und Adam Szalai kamen für Elkin Soto, Marcel Risse und Andreas Ivanschitz. Auch diese Maßnahme drohte zu verpuffen, bis fast aus dem Nichts Mainz die Chancen zum Ausgleich geschenkt bekam. Nach einem Patzer von Christoph Metzelder brachte Neuer Szalai zu Fall und hielt wenig später Schürrles Strafstoß. Szalais abgefälschter Nachschuss traf nur die Latte. Die Mainzer blieben bis zum Schluss bemüht, konnten sich aber keine klaren Torchancen mehr erspielen.

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