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VfB: Endspiel für Jens Keller

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In Hannover geht es für Keller um den Job

09.12.2010, 11:04 Uhr | t-online.de, t-online.de

VfB: Endspiel für Jens Keller . Jens Keller droht bei einer Niederlage der Rauswurf. (Foto: imago)

Jens Keller droht bei einer Niederlage der Rauswurf. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der Druck auf Jens Keller ist immens. Am Freitagabend geht es für den Trainer des VfB Stuttgart gegen Hannover 96 um mehr als drei Punkte. Es geht um seinen Arbeitsplatz. Sollten die Schwaben mit leeren Händen aus Niedersachsen zurück ins Ländle reisen, muss Keller wohl seine Sachen packen.

"Ich beschäftige mich nicht mit der öffentlichen Diskussion um meine Person", sagte der 40-Jährige den "Stuttgarter Nachrichten" kühl. Seit dem 8. Spieltag leitet Keller die sportlichen Geschicke in Stuttgart - nur neun Punkte holte das Team seitdem. Die Quote spricht deutlich gegen den Trainer. Zuletzt gab es Gerüchte, denen zu Folge Bruno Labbadia schon in den Startlöchern steht und nur noch darauf wartet, dass Kellers Rausschmiss besiegelt wird. Der ehemalige Trainer von Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV könnte bei einer Pleite in Hannover schon in der kommenden Woche in der Europa League gegen Odense auf der VfB-Bank sitzen.

Keller: "Spekulationen sind normal"

"Es gibt keine Frist für den Trainer", behauptet Manager Fredi Bobic zwar, zu einem klaren Bekenntnis zu seinem Coach konnte er sich jedoch nicht durchringen. Zumal Bobic schon Gespräche im Falle einer Niederlage gegen den Tabellen-Vierten angekündigt hat. "Bei diesem Tabellenplatz und dieser Punktzahl wird man als Trainer nie Ruhe haben. Es ist völlig normal, dass es von außen Unruhe und Spekulationen gibt", weiß auch Keller. Priorität habe daher einzig und allein die Aufgabe in Hannover.

Statistik spricht für Hannover

Und die wird sicher keine leichte. Denn die 96er spielen bislang eine tolle Saison und übertreffen die Erwartungen um ein Vielfaches. Zum ersten Mal in seiner Geschichte steht der Klub nach 15 Spieltagen so gut da. Zuhause hat das Team von Trainer Mirko Slomka in dieser Saison schon fünf Siege gefeiert, die Schwaben liegen in der Auswärtstabelle mit zwei mageren Pünktchen dagegen abgeschlagen auf dem letzten Platz. Während die Hannoveraner letztes Jahr noch knapp dem Abstieg entgingen, peilen einige Akteure mittlerweile den internationalen Wettbewerb an. Stand Slomka zum Ende der abgelaufenen Spielzeit noch auf der Kippe, soll der Vertrag mit dem 43-Jährigen nun verlängert werden.

96 bleibt cool

Gegen den VfB Stuttgart will 96 seiner neuen Favoritenrolle gerecht werden. Zwölf Plätze und 16 Zähler trennen die beiden Teams derzeit. "Eine schöne Konstellation", sagt Sportdirektor Jörg Schmadtke der "Welt", "doch wir sollten insgesamt nüchtern an die Sache gehen." Diese Coolness kann sich der Gegner aus Stuttgart mit seinem Wackel-Trainer Keller nicht erlauben. Denn: im Abstiegskampf können einen Trainer nur Punkte vor dem Rauswurf retten.

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