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Biedermann holt Gold bei Kurzbahn-WM - zweiter Weltrekord für Lochte

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Zauberlauf auf der Außenbahn

22.06.2011, 15:21 Uhr | sid, sid

Biedermann holt Gold bei Kurzbahn-WM - zweiter Weltrekord für Lochte. Hat den DSV mit seinem Sieg erlöst: Paul Biedermann. (Foto: imago)

Hat den DSV mit seinem Sieg erlöst: Paul Biedermann. (Foto: imago)

Paul Biedermann spreizte Zeige- und kleinen Finger zur Heavy-Metal-Geste und streckte seine Zunge raus: Deutschlands Schwimm-Star hat es allen Kritikern gezeigt und sich bei der Kurzbahn-WM in Dubai den Titel über 400 Meter Freistil gesichert. "Das ist doch noch ein geiler Jahresabschluss", sagte Biedermann erleichtert. Es war die erste Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in der Wüste - und gleich die goldene. Schwimm-WM 2011 in Shanghai - alle Entscheidungen

Biedermann triumphierte auf Außenbahn acht, nachdem er im Vorlauf nur mit Mühe und Glück dem vorzeitigen Aus entronnen war. "Die haben alle schon gedacht, dass ich nichts drauf habe. Mein Trainer Frank Embacher hat mir nach dem Vorlauf gesagt, dass ich nun eben zaubern muss. Das ist mir geglückt", sagte der 24-Jährige. In 3:37,06 Minuten verwies Biedermann auf seiner Weltrekordstrecke den Russen Nikita Lobinzew (3:37,84) und Oussama Mellouli aus Tunesien (3:38,17) auf die Plätze zwei und drei und sicherte sich drei Wochen nach EM-Gold auch den WM-Titel.

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Genugtuung für Biedermann, zweiter Weltrekord für Lochte

"Ich bin mein Rennen geschwommen. Das hat sich ausgezahlt. Diesmal sind die anderen eingebrochen", erklärte Biedermann. Für Biedermann und den DSV war es der lang ersehnte Befreiungsschlag. Über 200 Meter Freistil als Fünfter sowie mit der Staffel als Vierter hatte Biedermann noch eine Medaille verpasst.

Für ein weiteres Highlight des Tages sorgte Ryan Lochte mit seinem zweiten Einzel-Weltrekord in Dubai. Der US-Star blieb über 200 Meter Lagen in 1:50,08 Minuten 1,47 Sekunden unter der alten Bestmarke des Südafrikaners Darian Townsend. Zuvor hatte Lochte, für den es der dritte Titel in Dubai war, über die doppelte Distanz den ersten Weltrekord nach dem Verbot der High-Tech-Anzüge aufgestellt.

Keine weiteren Medaillen für Deutschland

Die weiteren Deutschen verpassten durchweg Podestplätze in ihren Finalläufen. Vierfach-Europameister Steffen Deibler wurde im Freistilsprint unglücklicher Vierter (20,97). Eine Chance hat der 23-Jährige aber noch: Er steht über seine Weltrekordstrecke 50 Meter Schmetterling als Schnellster (22,57) im Finale. Wie Deibler belegte auch Europameister Marco Koch über 200 Meter Brust den undankbaren vierten Platz (2:05,15). Am Vormittag hatte er sich noch als Dritter für das Finale qualifiziert. Für den Leipziger Stefan Herbst war über 50 Meter Rücken (24,01) als 14. im Halbfinale Endstation.

Bei den Frauen verpasst die EM-Dritte Theresa Michalak über 100 Meter Lagen als Fünfte das Podest. Die 18-Jährige schlug in 59,97 Sekunden an. Gold gewann Ariana Kukurs aus den USA (58,95) vor der Australierin Kotuku Ngawati (59,27) und der Niederländerin Hinkelien Schreuder (59,53).

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