Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

2. Bundesliga: Vier Platzverweise im Spitzenspiel in Augsburg

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

17. Spieltag - Samstagsspiele  

Der Herbstmeister wird weiter gesucht

18.12.2010, 14:23 Uhr | sid, t-online.de, sid, t-online.de

2. Bundesliga: Vier Platzverweise im Spitzenspiel in Augsburg. Rassiges Kopfballduell zwischen dem Berliner Pierre-Michel Lasogga und dem Augsburger Axel Bellinghausen. (Foto: dpa)

Rassiges Kopfballduell zwischen dem Berliner Pierre-Michel Lasogga und dem Augsburger Axel Bellinghausen. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

In Augsburg lieferten sich Tabellenführer FC Augsburg und der punktgleiche Zweite Hertha BSC ein packendes Spitzenspiel der 2. Bundesliga. Nach einem 1:1 mit vier Platzverweisen und einem Foulelfmeter steht fest, dass Aue noch an beiden Konkurrenten vorbei ziehen kann. Die Partie der Erzgebirgler gegen den FSV Frankfurt war wegen des vielen Schnees am Abend zuvor ausgefallen. Fürth verpasste durch sein 0:1 in Düsseldorf den Sprung auf einen Aufstiegsplatz.

Die Franken hatten zuvor fünf Mal nacheinander nicht verloren. Düsseldorf bleibt trotz des Erfolgs und jetzt vier Begegnungen ohne Niederlage nacheinander auf Rang elf.

Viel Farbe beim Spitzenspiel in Augsburg

Die Fortunen waren vor Saisonbeginn zum Kreis der Aufstiegsfavoriten gerechnet worden. Davon, zu Augsburg oder der Hertha aufzuschließen, die den Erwartungen jeweils entsprechen, sind die Rheinländer allerdings noch ein gutes Stück entfernt. Die Paarung des FCA mit dem Bundesliga-Absteiger war von einem seltenen Unterhaltungswert.

Passende Generalprobe für den Pokal-Hit gegen Schalke

Augsburg, das zum neunten Mal in Folge ohne Niederlage blieb, feierte zu neunt gegen letztlich auch neun Berliner eine halbwegs gelungene Generalprobe für das Achtelfinale im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04. Die Hertha ist nun vier Auswärtsspiele in Serie ohne Sieg. "Ich bin nach 90 Minuten froh über das Ergebnis und über Platz eins", sagte FCA-Trainer Jos Luhukay nach dem Abpfiff bei Sky.

Vor 25.647 Zuschauern begann das Spiel für Berlin denkbar schlecht. Nachdem Abwehrchef André Mijatovic als letzter Mann Nando Rafael von den Beinen geholt hatte, zeigte Schiedsrichter Peter Gagelmann dem Kroaten schon in der 14. Minute die Rote Karte. Die Berliner erholten sich aber schnell von diesem Schock und kontrollierten bei widrigen äußeren Bedingungen Ball und Gegner.

Nach einer schönen Kombination überwand dann der pfeilschnelle Australier Rukavytsya FCA-Torwart Simon Jentzsch nach 27 Minuten zum 1:0. Die Gäste kamen ihrerseits vor der Pause kein einziges Mal gefährlich vor das Tor der Berliner, die auch nach dem Seitenwechsel die Begegnung trotz Unterzahl zunächst fest im Griff hatten.

Nachdem Paul Verhaegh und Sören Bertram aber zwei Möglichkeiten für Augsburg vergeben hatte, führte ein umstrittener Foulelfmeter zum Ausgleich. Hertha-Torwart Sascha Burchert sollte zuvor Torsten Oehrl von den Beinen geholt haben. Die Spannung gipfelte in drei weiteren Platzverweisen: gegen Augsburgs Daniel Baier in der 72. Minute, gegen dessen Kollegen Axel Bellinghausen in der 88. Minute und gegen Herthas Roman Hubnik (17 Minuten zuvor Opfer von Baiers Tätlichkeit) in der 89. Minute.

Fürth lässt große Chance liegen

In Düsseldorf ging Fürth die Chance durch die Lappen, auf einen Aufstiegsplatz aufzusteigen. Die favorisierte Mannschaft des in Düsseldorf geborenen Trainers Mike Büskens verlor auf Grund eines Tores des Österreichers Maximilian Beister (73.). Für Düsseldorf war es der fünfte Heimsieg nacheinander.

Bei Dauer-Schneefall in der Düsseldorfer Arena war die erste Halbzeit geprägt von Fouls und Fehlpässen. Gute Torchancen bekamen die 18.117 Besucher kaum zu sehen - wenn doch, ging die Gefahr zunächst ausschließlich vom Fürther Leonhard Haas aus. In der 34. Minute scheiterte der Offensivspieler aus zwölf Metern an Fortuna-Torhüter Michael Melka.

Die Gastgeber legten ihre Passivität erst in der zweiten Spielhälfte ab. Patrick Zoundi (50.) und Oliver Fink (63.) hatten Gelegenheiten, während Fürth sich zu viele Ballverluste leistete. Die wenigen Konter wurden meist fahrlässig verspielt, was sich rächte: Beister traf nach einer Flanke von Linksverteidiger Johannes van den Bergh mit einem Flachschuss aus elf Metern. In der 87. Minute scheiterte zudem Marcel Gaus mit einem Kopfball am Pfosten. Dafür sicherte Melka mit einer Glanzparade in der Nachspielzeit den Sieg der Fortuna.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal