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Whitlocks Ausrutscher bringt die nächste Sensation

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Whitlocks Ausrutscher bringt die nächste Sensation

30.12.2010, 20:45 Uhr | t-online, t-online.de

. Der Australier Simon Whitlock. (Foto: AFP)

Der Australier Simon Whitlock. (Foto: AFP)

Das Favoritensterben bei der Darts-WM geht weiter. Nach dem Weltranglisten-Zweiten James Wade hat es nun auch Vizeweltmeister Simon Whitlock erwischt. Der Australier, Spitzname "The Wizard", wurde vom Außenseiter Vincent van der Voort regelrecht entzaubert. Der Holländer gewann souverän mit 4:2 nach Sätzen und freut sich nun auf ein Viertelfinale gegen den ebenfalls hoch gehandelten Adrian Lewis.

Was van der Voort auf der Bühne des Alexandra Palace gegen den im bisherigen Turnierverlauf superstarken Whitlock leistete, war wirklich erstaunlich: Obwohl "The Greased Lightning" den ersten Satz trotz zweier 180er verlor, ließ er sich nicht beeindrucken. Unwiderstehlich zog der 35-Jährige auf 3:1 nach Sätzen davon. Zwischendurch schaffte er innerhalb von fünf Spielen einen Durchschnitt von sagenhaften 117 Punkten mit seinen drei Pfeilen. Da konnte selbst der "Wizard" nicht mithalten, obwohl auch der Finalteilnehmer der vergangenen Saison gut warf.

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Der siebte Matchdart sitzt

Nachdem Whitlock im fünften Satz wieder rankam, wurde der sechste Satz hochdramatisch: Erst vergab van der Voort nach deutlicher 2:0-Führung nach Spielen unglaubliche sechs Matchdarts, kurz danach verschenkte Whitlock nach 2:2-Ausgleich den Satzgewinn und damit die mögliche Wende. Im siebten Anlauf nutzte der Holländer dann die Chance und warf den großen Favoriten aus dem Turnier.

Die anderen Partien des Tages:

Raymond van Barneveld – Colin Osborne 4:3

Auch Raymond van Barneveld hatte allergrößte Mühe in seinem Match, aber hier fiel der Favorit nicht. Drei Mal kämpfte sich "Barney" nach Satzrückstanden zurück, machte sich zuvor aber das Leben oft genug selbst schwer. Vor allem bei den abschließenden Würfen auf die Doppelfelder scheiterte der Holländer immer wieder und ließ so viele sicher geglaubte Spiele liegen. Vielleicht lag es auch daran, dass Colin Osborne den Favoriten mit seiner langsamen Wurffrequenz aus dem Konzept brachte. Erst im siebten und letzten Satz zeigte Barneveld seine ganze Klasse, nachdem er mit zwei 180ern gleich zu Beginn die Richtung vorgab.

Adrian Lewis – Robert Thornton 4:1

Trotz eines Schnitts von über 100 Punkten pro Aufnahme musste Favorit Adrian Lewis gegen den Schotten Robert Thornton zu Beginn einen Satz abgeben. Nach der Schrecksekunde eines vergebenen Ausgleichs zum möglichen 2:2 durch Thornton marschierte Lewis aber mit einem 3:0 durch den fünften Satz und entschied die Partie doch klar für sich. Neun mal stand am Ende des Spiels die 180 für „Jackpot“ zu Buche.

Terry Jenkins – Mark Walsh  4:0

Überhaupt keine Probleme hatte Terry Jenkins mit Mark Walsh. Glatt in vier Sätzen setzte sich „The Bull“ gegen Walshie“ durch und erreichte zum zweiten Mal nach 2007 das Viertelfinale. Mit sieben 180ern dominierte Jenkins die Partie zu jeder Zeit. Kurz vor Matchende schnupperte der 47-Jährige nach sechs Pfeilen in die Doppel-Zwanzig sogar kurz am Neundarter. 

Andy Smith – Gary Anderson 0:4

Wie schon beim Sieg über Darts-Legende Dennis Priestley zeigte Gary Anderson auch gegen den “Pie Man” eine außergewöhnliche Leistung. Mit einem Durchschnitt von mehr als 108 Punkten pro Aufnahme dominierte der „Flying Scotsman“ das Achtelfinale von Beginn an deutlich. Satte zehn Mal warf er eine 180. Nur im zweiten Satz kam Andy Smith ein wenig auf, vergab aber die Chance zum Ausgleich. In dieser Form ist Anderson Geheimfavorit für den Titelgewinn am 3. Januar.

Mensur Suljovic - Wes Newton 0:4

Zwei Tage nach seinem Überraschungssieg gegen James Wade, die Nummer zwei der Setzliste, war für den Österreicher Mensur Suljovic im Achtelfinale Endstation. Er unterlag Wes Newton klar mit 0:4. Suljovic konnte dabei nicht an die Leistung gegen Wade anknüpfen. Sein Dreier-Durchschnitt war über fünf Punkte schlechter als gegen den Mitfavoriten.

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